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Travana
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Beitrag von Travana »

Ari hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 19:00
Travana hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 18:13


Habt ihr eine Idee woran es gelegen haben könnte?
Ich würde morgen gerne noch einen Versuch starten, aber nicht nochmal alles wegwerfen müssen...
Kennt jemand diesen Emulgator, und ist er problemverdächtig?

Danke und LG!
Montanov 14 ist ein Co-Emulgator, der in der Regel mit Montanov L oder 202 kombiniert wird. Er sollte auch nach dem Abkühlen nicht nochmal hochtourig gerührt werden, da sonst das Gelnetzwerk, das er bildet, zerschlagen wird.
Herzlichen Dank, da hab ich wieder mal schlampig gelesen!
Jetzt ist alles klar, vielen vielen Dank - damit ist morgen kein neuer Fehlversuch:)
Schönen Abend euch allen noch!

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Kazi
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Beitrag von Kazi »

Connyanna hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 16:54
Ich habe bisher auch nur mit dem normalen Indikator Papier gearbeitet und bin auf die Unterschiede gespannt.
Danke liebe Connyanna. Es wird passen bis ich weiß, wie es sich mit dem rühren entwickelt.
Liebe Grüße
Katja

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Birgit Rita
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Beitrag von Birgit Rita »

Travana hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 18:13
Hallo ihr Lieben!
Kann mir jemand bei der Fehlersuche helfen?
...................

Habt ihr eine Idee woran es gelegen haben könnte?
Ich würde morgen gerne noch einen Versuch starten, aber nicht nochmal alles wegwerfen müssen...
Kennt jemand diesen Emulgator, und ist er problemverdächtig?
Wie schon geschrieben wurde ist es ein Konsistenzgeber mit coemulgierenden Eigenschaften der alleine nicht funktioniert.
Ich würde den PH Wert vom Einmachglas mal messen, zur Sicherheit.
Und wenn du das magst und verträgst mit Phospholipon oder anderem Lecithin ergänzen je 1,5 bis 2% richtet sich nach deiner Fettphase habe ich nicht durchgerechnet.

Auszug von Innometic
Einsatzkonzentration und Verarbeitung
0,5 - 2 % (abhängig von der gewünschten Konsistenz)
Schmelzpunkt: 46 - 50 Grad
Bei über 50 Grad In der Ölphase oder in der Wasserphase schmelzen
Besonderheiten auf einen Blick
erhöht die Viskosität
verzögerte Viskositätsbildung - erleichterte Verarbeitung
erhöht die Emulsionsstabilität
unterstützt Emulgatoren mit weniger Emulsionskraft (zB Lecithine)
Lieben Gruß
Birgit Rita :-)

Travana
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Beitrag von Travana »

Birgit Rita hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 20:01
Wie schon geschrieben wurde ist es ein Konsistenzgeber mit coemulgierenden Eigenschaften der alleine nicht funktioniert.
Ich würde den PH Wert vom Einmachglas mal messen, zur Sicherheit.
Und wenn du das magst und verträgst mit Phospholipon oder anderem Lecithin ergänzen je 1,5 bis 2% richtet sich nach deiner Fettphase habe ich nicht durchgerechnet.

Auszug von Innometic
Einsatzkonzentration und Verarbeitung
0,5 - 2 % (abhängig von der gewünschten Konsistenz)
Schmelzpunkt: 46 - 50 Grad
Bei über 50 Grad In der Ölphase oder in der Wasserphase schmelzen
Besonderheiten auf einen Blick
erhöht die Viskosität
verzögerte Viskositätsbildung - erleichterte Verarbeitung
erhöht die Emulsionsstabilität
unterstützt Emulgatoren mit weniger Emulsionskraft (zB Lecithine)
Danke nochmal auch dir!
Ich füge da nichts mehr dazu, habe das nur in das Einmachglas gekippt, und das war nicht sterilisiert vorher, das möchte ich morgen nicht nochmal versuchen nachzuemulgieren.
Ich hätte besser lesen müssen, ist absolut mein Fehler gewesen. Hab nur so schnell drüber gelesen, und dachte mir noch mit 3% bin ich auf der sicheren Seite;)
Und hatte auch nirgends gelesen, dass man nicht nochmal hochtourig nachmixen soll.
Egal, wieder was gelernt:)
Vielen lieben Dank nochmal und ganz liebe Grüße an alle!
Zuletzt geändert von Pialina am Sonntag, 1. März 2026, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt

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Birgit Rita
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Beitrag von Birgit Rita »

Travana hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 20:12
Birgit Rita hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 20:01
........
Ich würde den PH Wert vom Einmachglas mal messen, zur Sicherheit.
Und wenn du das magst und verträgst mit Phospholipon oder anderem Lecithin ergänzen je 1,5 bis 2% richtet sich nach deiner Fettphase habe ich nicht durchgerechnet.

Danke nochmal auch dir!
Ich füge da nichts mehr dazu, habe das nur in das Einmachglas gekippt, und das war nicht sterilisiert vorher, das möchte ich morgen nicht nochmal versuchen nachzuemulgieren.
.......
Das würde ich auch nicht tun ich dachte,
für die neue Rezeptur.
Lieben Gruß
Birgit Rita :-)

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Denilina
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Beitrag von Denilina »

chaoskoeppsche hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 16:04
Mh, solche 0-14 Streifen sind recht unpräzise für unsere kosmetischen Zweck
Das dachte ich auch, habe aber mehrfach verglichen mit denen von Macherey-Nagel und es hat jedesmal übereingestimmt.
Für Anfänger aber tatsächlich nicht unbedingt zu empfehlen, ich hab einige Vergleichstests gebraucht,
bis ich wirklich damit klar kam.
Wenn ich Altbewährtes rühre , gibt es auch keine Überraschungen beim PH-Wert, da ist das Ergebnis, wie erwartet.
Liebe Grüße, Inge

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Nicole
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Beitrag von Nicole »

Denilina hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 00:16
Nicole hat geschrieben:
Samstag, 28. Februar 2026, 13:27
habe keinen blassen Schimmer, wie ich damit den ph-Wert bestimmen soll...
Birgit Rita hat geschrieben:
Samstag, 28. Februar 2026, 14:59
Leider bin ich genauso dämlich
Da reihe ich mich auch mit ein, ich habe auch eine Packung hier und benutze sie nicht, weil auch ich zu dämlich bin :gruebel:
chaoskoeppsche hat geschrieben:
Samstag, 28. Februar 2026, 18:04
…Man schaut, welche Farbe der Indikator annimmt, also zB 2. Balken links = pH 4,2 laut Packung.
Und dank deiner tollen Erklärung liebes Chaoskoeppche habe ich es jetzt auch kapiert :achso: :bussi:
:huhu: Willkommen im Club, liebe Denilina – wie toll, dass ich mit meiner pH-Streifen-Inkompetenz nicht allein war…
Und ohne die bahnbrechende Erklärung unseres Chaoskoeppchens hätte ich diese Streifen wohl auch weiterhin ehrfürchtig betrachtet wie ein archäologisches Fundstück mit unbekannter Funktion - und irgendwann angeregt, uns donnerstags zum gemeinsamen “Ratlos-auf-Lyphan-Teststreifen-Starren“ zu treffen…
Ich frage mich wirklich, in welchem kreativen Ausnahmezustand der Erfinder damals war…vielleicht wollte er ja auch einfach nur die Menschheit testen :kichern:
Vorsorglich hatte ich mir bei Krumpholz noch die klassische pH-Papierrolle von Lyphan bestellt – etwas ungenauer zwar, aber immerhin ohne interpretative Höchstleistungen ablesbar.
chaoskoeppsche hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 11:02
Ach Ladies, jetzt ist aber Schluss mit der Selbst-Steinigung! :knuddler: Die Streifen sind maximal kompliziert konzipiert, Punkt.
Ok, Ende der Selbst-Steinigung und vielen lieben Dank nochmal für deine Erleuchtung, liebstes Chaoskoeppche :knuddel:
Wir können jetzt Dinge. Mit Papier. Mit Dechiffrierung. Und ganz ohne profane Farbvergleichstabelle :yeah: :fred:
Ich drück dich und wünsche dir einen guten Start in die neue Woche :bussi:
Ganz liebe Grüße Nicole

"Ich weiß, dass ich nichts weiß“
(Sokrates)

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Ari
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Beitrag von Ari »

Travana hat geschrieben:
Sonntag, 1. März 2026, 20:12

Und hatte auch nirgends gelesen, dass man nicht nochmal hochtourig nachmixen soll.
Egal, wieder was gelernt:)
Das steht da auch nirgendwo. Entweder wird es als bekannt vorausgesetzt, denn das ist bei allen Emulgatoren, die solche Netzwerke bilden, so oder es wird in den Kursen, die man bei Innometics machen kann, erklärt.
Übrigens verträgt Montanov 14 auch Elektrolyte nicht besonders gut. Ich kann dir aber nicht sagen, ob bei deinem Rezept der Anteil schon zu hoch ist.
Liebe Grüße, Ari

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chaoskoeppsche
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Beitrag von chaoskoeppsche »

Nicole hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 00:31
… ehrfürchtig betrachtet wie ein archäologisches Fundstück mit unbekannter Funktion … “Ratlos-auf-Lyphan-Teststreifen-Starren“ … Ich frage mich wirklich, in welchem kreativen Ausnahmezustand der Erfinder damals war…vielleicht wollte er ja auch einfach nur die Menschheit testen … Wir können jetzt Dinge. Mit Papier. Mit Dechiffrierung. Und ganz ohne profane Farbvergleichstabelle :yeah: :fred:
Ach mein liebes Nicoelsche, du bist so herrlich verpeilt, ich hab hier auf Balkonien laut gelacht vorhin beim Lesen. :lach: Das wird ein 1a Hollywood-Streifen - „Rühries, die auf Lyphan starren“! :huhu: Du mimst dann das Clooney-Pendant, zu vergeben wären dann noch McGregor, Bridges, … :faxen: Vielleicht hat der Erfinder die Streifen während Woodstock entwickelt? :hanf: Oder die Verdummung der Menschen hat doch schon bei uns angefangen und nicht erst mit Pisa, während unsere Omas und Opas die Streifen schon in der Grundschule ganz selbstverständlich genutzt haben wie wir … Wasserfarben? :kichern:
Machen und lassen genießen, sein. :-)

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Kazi
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Beitrag von Kazi »

Ich habe da eine Frage, ich habe zwar jetzt viel zu dem Thema gelesen aber ich finde, die für mich richtige Antwort nicht bzw. bin unsicher ob das so passt.

Hydrolate konservieren.
5% Pentylenglycol auf 100g habe ich im Forum gefunden als wohl oft genutzt.

Den Konservierer habe ich aber nicht bestellt.

Bestellt habe ich Rokonsal bsb n und Biokons Neo
Biokons ist nur begrenzt wasserlöslich < 0,6 %. In wässrigen Lösungen soll es in Alkohol oder Lösungsvermittler (habe LV 41 und Weingeist unvergällt 96%) gelöst werden.

Aber in welcher Menge müsste ich das für 100 ml Hydrolat machen?
Einsatzkonzentration sollen 1-2 % sein, laut der Drachenseite. Kann ich einfach 5g Weingeist und 1g Biokons Neo mischen und das dann ins Hydrolat kippen? Oder reicht schon weniger Alkohol?

Nutzen möchte ich das Hydrolat als Gesichtswässerchen, ohne weitere Zusätze erst mal.
Liebe Grüße
Katja

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Bealinchen
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Beitrag von Bealinchen »

:sunny:
Probiers mal hier mit.
klick
Liebe Grüße Beate

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Kazi
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Beitrag von Kazi »

Liebe Beate,
da war ich schon, aber ich bin vllt. zu blöd das zu verstehen.
Da kommt als Ergebnis ja auch
Biokons PA 30 hat eine sehr geringe Wasserlöslichkeit (< 0,1 %). Gut löslich ist es in Propylenglycol und Ethanol (< 50 %). In wässrigen Zubereitungen sollte Biokons PA 30 in einem Lösungsvermittler vorgelöst werden, bevor es in die Wasserphase eingearbeitet wird.
Für mich, als völlig neu in der Welt des Konservierens, bestehen da einfach Unsicherheiten. Ich kapiers nicht, wie ich ausreichend, aber nicht überdosiert mit meinen Möglichkeiten dieses Hydrolat optimal konserviere.
Liebe Grüße
Katja

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Nine
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Beitrag von Nine »

Kazi hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 17:10
...
Nutzen möchte ich das Hydrolat als Gesichtswässerchen, ohne weitere Zusätze erst mal.
Hallo Kazi!
Bei unseren üblichen Rohstoffhändlern gibt es auch bereits vorkonservierte Hydrolate. Wenn du es "nur " als Gesichtswasser nutzen möchtest, wäre das nichts für dich? Da musst du dann nichts weiter tun und bist auf der sicheren Seite.

Andersrum: Wenn du schon ein Hydrolat gekauft hast, was genau steht da bei den INCIs?

Gruessli Nine :hallihallo:

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Helga
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Beitrag von Helga »

Kazi hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 18:01
da war ich schon, aber ich bin vllt. zu blöd das zu verstehen.
Kazi hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 17:10
Bestellt habe ich Rokonsal bsb n und Biokons Neo
Beispiel:
Für Rokonsal bsb berechnet der o. a. Rechner diese Menge:
Ergebnis der Konservierungsberechnung
für 100 g Endprodukt mit Rokonsal™ BSB-N
INCI: Benzyl Alcohol, Glycerin, Benzoic Acid, Sorbic Acid
Synonyme: Wird in den Shops unter dem Handelsnamen angeboten
Handelsname: Rokonsal™ BSB-N (Firma: Ashland)

Profil
Hochviskoses, flüssiges Breitband-Konservierungsmittel für Leave-On- und Rinse-off-Formulierungen mit leicht mandelartigem Geruch. Naturkosmetikkonform.

Einsatzkonzentration
Emulsion: 1 % (1 g)
Shampoo, Duschgel: 0.3 % (0.3 g)

PH-Wert-Bereich
pH 2–5,4

Verarbeitung
In Emulsionen wird Rokonsal™ BSB-N optimal in das handwarme Produkt einarbeitet. Anschließend erfolgt die pH-Wert-Kontrolle und ggfs. eine Korrektur. Aufgrund seiner guten Verteilbarkeit kann Rokonsal™ BSB-N sowohl in O/W- wie in W/O-Emulsionen eingearbeitet werden. Temperaturstabil bis 80 °C.

Rokonsal™ BSB-N benötigt dringend einen sauren pH-Wert ≤ pH 5,4, um antimikrobiell zu wirken.
Anleitung:
Du suchst Dir im Dropdown-Menü einen Konservierer aus und gibst darunter die Gesamtmenge Deines Produktes an. Fertig :-)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Bealinchen
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Beitrag von Bealinchen »

Kazi hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 17:10
Bestellt habe ich Rokonsal bsb n und Biokons Neo
Biokons ist nur begrenzt wasserlöslich < 0,6 %. In wässrigen Lösungen soll es in Alkohol oder Lösungsvermittler (habe LV 41 und Weingeist unvergällt 96%) gelöst werden.
:lupe:
Wer lesen kann.
Wieviel Biokons oder Rokonsal + Ethanol 96% zur Lösungsvermittlung= vollständige Konservierung.

Da steh ich auch auf der Leitung. :argverlegen:


:fahne:
Liebe Grüße Beate

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Kazi
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Beitrag von Kazi »

Ihr Lieben,
Vielleicht habe ich falsch gefragt?
Den Konservierungsrechner (glaube ich) zu verstehen.
Ich will aber nur Wasser konservieren.

Meine Hydrolate weisen bei den inci nur Wirkstoff/Pflanze Wasser aus.

Meine beiden Konservierer, die ich habe (bzw. bald) haben aber nur eine begrenzte Wasserköslichkeit lt Olionatura oder dem Shop.
Da soll mit Ethanol oder Lösungsvermittler vorab gemischt werden.
Wie muss ich das mischen? Das finde ich nicht.
Die 0,6 %, die für beide Konservierer angegeben sind in wässrigem reichen doch nicht aus? Oder doch?

Oder habe ich einen Knoten im Kopf? Ich habe so viel gelesen in den letzten Tagen, da hakt es vielleicht an der ein oder anderen Stelle. Unsicher halt.

Danke für eure Hilfe.
Liebe Grüße
Katja

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Beitrag von Kazi »

Bealinchen hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 19:50
Kazi hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 17:10
Bestellt habe ich Rokonsal bsb n und Biokons Neo
Biokons ist nur begrenzt wasserlöslich < 0,6 %. In wässrigen Lösungen soll es in Alkohol oder Lösungsvermittler (habe LV 41 und Weingeist unvergällt 96%) gelöst werden.
:lupe:
Wer lesen kann.
Wieviel Biokons oder Rokonsal + Ethanol 96% zur Lösungsvermittlung= vollständige Konservierung.

Da steh ich auch auf der Leitung. :argverlegen:


:fahne:
Ja genau. Das kann ich nicht rechnen/ nachvollziehen. Da finde ich keine Zahlen mit denen ich rechnen kann. :vollirre: :knuddel:
Liebe Grüße
Katja

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Beitrag von Bealinchen »

Kazi hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 19:59
Da finde ich keine Zahlen mit denen ich rechnen kann.
Ich leider auch nicht. Sorry :troest:
Aber vielleicht eine von unseren anderen Rührfeen?
Liebe Grüße Beate

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Beitrag von Denilina »

Kazi hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 17:10
Den Konservierer habe ich aber nicht bestellt.
Wenn du magst, könnte ich dir ein kleines 10 ml - Fläschchen Pentylene Glycol abfüllen und gegen Porto zuschicken,
damit könntest du dann testweise dein Hydrolat konservieren und wenn dir das gefällt bei deiner nächsten Bestellung mit ins Körbchen legen.

Solltest du mein Angebot annehmen wollen brauchst du 20 Beiträge, damit du mir per PN deine Adresse schicken kannst.
14 hast du schon, fehlen noch 6, dürfte also bald soweit sein :)
Liebe Grüße, Inge

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Kazi
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Beitrag von Kazi »

Hallo Beate,
Ich schaue nun einfach mal, ob sich 1 g in 3 g Alkohol lösen. Falls nicht, gebe ich noch 1 g Alk dazu.
Danke trotzdem

Liebe Inge, dein Angebot ist echt lieb! Danke!
Vllt komme ich noch darauf zurück und dann melde ich mich bei dir. :blumenfuerdich:

Schönen Tag euch :sunny:
Liebe Grüße
Katja

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Lavande
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Beitrag von Lavande »

Kazi hat geschrieben:
Montag, 2. März 2026, 19:55
Meine beiden Konservierer, die ich habe (bzw. bald) haben aber nur eine begrenzte Wasserköslichkeit lt Olionatura oder dem Shop. Da soll mit Ethanol oder Lösungsvermittler vorab gemischt werden.
Wie muss ich das mischen? Das finde ich nicht.
Bei Olionatura habe ich keine genaue Angabe gefunden, aber die Google-KI hat etwas plausibles vermutlich erfunden:
Benötigte Menge Ethanol:
Um 1 % Rokonsal BSB-N in Wasser zu lösen, ist in der Regel eine ähnliche Menge an reinem Ethanol (oder etwas mehr) erforderlich.
Empfehlung: Mischen Sie 1 Teil Rokonsal™ BSB-N mit ca. 1 bis 1,5 Teilen Ethanol (z. B. 96% Ethanol), bevor Sie dies in die Wasserphase geben.
Beispiel: Für 1 g (ca. 1 ml) Rokonsal™ BSB-N verwenden Sie 1 g bis 1,5 g Ethanol.


Das klingt relativ gut in meinen Ohren und ich würde es sogar so anwenden, wenn ich nur Rokonsal BSB-N zur Verfügung hätte.
Herzliche Grüße
Lavande

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