Dyshidrotisches Ekzem

In diesem Unterforum erörtern wir Themen rund um die Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Hautpflegeprodukten (inklusive Fehlersuche).

Moderator: Helga

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Mary
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Dyshidrotisches Ekzem

Ungelesener Beitrag von Mary »

Vor ca. 6 Wochen bemerkte ich einen unangenehmen Juckreiz in meiner Handinnenfläche.
2 Tage später bildeten sich an dieser Stelle kleine Bläschen, die dann aufplatzen und austrocknen.
Danach schält sich die Haut ziemlich tief. Zuerst machte ich mir nicht viel Gedanken darüber, weil
ich momentan einfach viel um die Ohren hab und schob dies auf den Streß, obwohl ich so etwas noch nie hatte.
Es wurde immer schlimmer, bis meine ganze Handfläche damit ausgefüllt war und mittlerweile natürlich auch die andere Hand davon betroffen war.
Also hurtig zum Hautarzt, der mir eine Advantan Lösung und die Fucicort Salbe verschrieb und mich mit der Aussage verabschiedete, daß ich dies wohl nicht mehr losbekommen würde.
Ich brauchte wirklich eine Zeit um mich von dieser Aussage zu erholen. Es war mittlerweile so schlimm , daß ich ohne Schmerzen fast nichts mehrs anfassen konnte, weil an manchen Stellen die Haut schon so dünn war, daß bei der kleinsten Berührung es sofort angefangen hat zu bluten.
Anfangs wurde es mit der Salbe ein bißchen besser, aber dafür fing es an einer anderen Stelle wieder an. Also diesen Mist einfach weglassen und selber schauen.
Habe versucht mich über dieses Ekzem schlau zu machen und habe auch einiges versucht.
UND: Es ist fast ganz weg :laufen: .
Habe einfach Schwarztee mit der berühmten Rügener Heilkreide verrührt und meine Hände darin gebadet und danach mit Haralds Winterbalsam und
Harzsalbe eingerieben.
Schwartee habe ich gelesen soll gut für dieses Ekzem sein, warum weiß ich nicht.

Wollte euch dies einfach mitteilen.

Liebs Grüßle
Mary
Zuletzt geändert von Kunstblume am Mittwoch, 22. August 2018, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel korrigiert

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Helga
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Ungelesener Beitrag von Helga »

:knuddel: jaja, wenn es unseren Pflösch gäbe, wären wir hier im Forum
um einiges ärmer.
Dyshirotisches Ekzem
wovon bekommt man das? ich hbe noch nie von so einem Ekzem gehört,
aber es hört sich schlimm an, gut dass Du es behandeln konntest :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Mary
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Ungelesener Beitrag von Mary »

Liebe Chhelga,
wenn ich das nur wüßte, woher ich das bekommen habe :/ , weiß es wirklich nicht.
Habe einmal gelesen, daß dies auch durch Vitamin A-Mangel ausgelöst werden kann.
Und da ich seit Mitte April aus gesundheitlichen Gründen eine sehr stark eiweißfreie Ernährung durchführe, denke ich,
daß dies zusammenhängt. Also vom Zeitrahmen her passt es auf jedenfall.

Liebs Grüßle
Mary

Kaity

Ungelesener Beitrag von Kaity »

Hallo Mary,

Deine Erfahrungen sind interessant. Vor ca. einem Jahr hatte ich auch damit zu kämpfen. Auslöser war bei mir eine voran gegangene Kontaktallergie auf ein Hautpflaster vom Arzt, dass ich aufgrund einer Verletzung bekam. Ich hatte lange damit zu kämpfen, zum Glück trat es seit dem nicht wieder auf. Deine Tips werde ich auf jeden Fall im Kopf behalten. Danke.:)

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Mary
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Ungelesener Beitrag von Mary »

Hallo Kaity,

ich wünsche dir sehr, daß du nie wieder damit Probleme bekommst.
Aber für den Notfall möchte ich dir sagen, daß ich es innerhalb einer Woche in den Griff bekommen habe :-* .

Liebs Grüßle
Mary

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pflanzenölscheich
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Ungelesener Beitrag von pflanzenölscheich »

Liebe Mary, so schön, dass Du das Ekzem in seine Schranken weisen konntest! :yeah:
Gerade an den Händen ist es immer eine Qual - ich weiß, wovon ich schreibe. :ja:
Mary hat geschrieben:Also hurtig zum Hautarzt, der mir eine Advantan Lösung und die Fucicort Salbe verschrieb und mich mit der Aussage verabschiedete, daß ich dies wohl nicht mehr losbekommen würde.
Na bumm! Ein Kortikosteroid und noch ein anders mit einem Bakteriostatikum gepaart.
Habe einfach Schwarztee mit der berühmten Rügener Heilkreide verrührt und meine Hände darin gebadet
Die Gerbstoffe aus dem Schwarztee werden ein bisschen bei der Keratolyse und gegen den Juckreiz geholfen haben, welche Wirkung die Heilkreide hier hat, weiß ich nicht.
und danach mit Haralds Winterbalsam und Harzsalbe eingerieben.
Es freut mich immer wieder, wenn meine Entwicklungen jemandem helfen können.
:huepf:
Was ist in der Harzsalbe enthalten? :lupe:

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pflanzenölscheich
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Ungelesener Beitrag von pflanzenölscheich »

chhelga hat geschrieben: :knuddel: jaja, wenn es unseren Pflösch gäbe, wären wir hier im Forum um einiges ärmer.
:love:

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Mary
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Ungelesener Beitrag von Mary »

Hallo lieber Harald,

ja, ich bin auch wirklich happy darüber, dieses blöde Ekzem im Griff zu haben.
So wie du schon erwähnt hast ist es in den Handinnenflächen eine wirklich schmerzhafte, blöde Stelle, weil man ja nichts mehr greifen
oder richtig anfassen kann.
Die Heilkreide soll sehr gut bei Ekzemen helfen.
Meine Harzsalbe:
Ich lasse Tannenharz in Ölivenöl ausziehen (was bei mir so ca. 1 Woche dauert)
dann Rosenblütenblätter, Lavendel, Ringelblüten und D-Panthenol.

Lieber Pflöschi danke nochmals für dein Cremerezeptchen und deinen unbändigen Forscherdrang :bussi: .
Du hast bestimmt schon so vielen geholfen, die dir unendlich dankbar sind.

Du sag mal, wachsen dir eigentlich schon Flügel :hanf: :D .

Liebs Grüßle
Mary

MartinaN
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Ungelesener Beitrag von MartinaN »

Servus!
Meine Tochter 6J. hat seit Feb. Ekzeme, auf beiden Daumen und Zeigefinger mit einwenig Handinnenfläche, bekommen.
Anfang Juni war das mit unserer Neurodermitis Creme (die eigentlich am Körper gut funktioniert hat) nicht mehr in Griff zu bekommen. Beim Hautarzt (Dyshidrotisches Ekzem) haben wir Advantan und Protopic bekommen. Möcht aber weg von dem Zeug!
Hab jetzt die Rohstoffe für die Barriereschutz bestellt und hoffe das ihr das hilft!
Denn die offenen Finger machen mich gar nicht glücklich!
Falls ihr Tipps für mich habt, würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße
Martina

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ardsmuir
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Ungelesener Beitrag von ardsmuir »

Sowohl mein Mann, als auch ich haben dies ausschließlich in Stresssituationen.
Guter Anzeiger.
Gerbstoffe helfen (Eichenrindenextract)
Definitiv eine antibakteriell wirkende Salbe. In heftigen Schüben geht in der Akutphase nichts über ein Kortison.
Danach Barrierestabilisierung. Wir sind seit letztem Winter bei Lecithin/Lanolin angekommen.
Nein. Heilen konnte ich bisher nicht. Lindern, ja
Liebe Grüße, Ardsmuir

Humor ist das Must-have unter den Lebensaccessoires (Quelle:flamingowurst)

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flidibus
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Ungelesener Beitrag von flidibus »

Liebe Mods,
könntet ihr bitte die Überschrift in
Dyshidrotisches Ekzem
ändern, damit der Name für die Suchfunktion korrekt ist?
Danke! :blumenstrauss:
Liebe Grüße
Flidibus

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Kunstblume
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Ungelesener Beitrag von Kunstblume »

flidibus hat geschrieben:
Dienstag, 21. August 2018, 03:57
... Überschrift in
Dyshidrotisches Ekzem ändern...
Erledigt! :gut:
Liebe Grüße Nina

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flidibus
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Ungelesener Beitrag von flidibus »

Dankeschön!
Liebe Grüße
Flidibus

Chris
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Ungelesener Beitrag von Chris »

Hallo Ardsmuir,
Ich stimme Dir zu! Wenn ich mir die Beschreibungen so lese, klingt das ähnlich wie das, womit ich seit fast einem Jahr an meinen Händen auch zu kämpfen habe. Ich bin dann nach einiger Zeit, als nichts helfen wollte, auch zum Arzt gegangen, aber die wollten mir auch nur Kortison verschreiben. Da ich durch meine Neurodermitis aus meiner Kindheit weiss, dass das keine Langzeitlösung ist, habe ich sofort abgelehnt. Ich hatte erst eine Lanolin-creme versucht, die wohl etwas zu viel war für meine Hand (aber Wunder tut für meine Lippen ;-) ). Anstelle dessen funktioniert eine Emulprot basierte Creme, mit viel Urea und einem linolsäurereichen Öl, sehr gut.
Vielleicht hilft dies ja,
Chris

MartinaN
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Ungelesener Beitrag von MartinaN »

Servus!
Jetzt hab ich die BSB von Heike gerührt und 1:1 mit Sheabutter gemischt....anscheinend braucht aber meine Tochter doch Feuchtigkeit für ihre Finger!
Bitte kann mir wer eine Rezeptur für rissige Hände / Fußcreme schicken!
Denn ich komm leider nicht in die Rezepturen :/
Vielen Dank für Eure Hilfe!

Liebe Grüße Martina

MartinaN
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Ungelesener Beitrag von MartinaN »

Kann mir gar keiner ein Rezept geben!!
Sehr schade :cry:

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flidibus
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Ungelesener Beitrag von flidibus »

Du wirst ums Ausprobieren nicht herumkommen, die Häute sind ja verschieden.
Einer Bekannten hilft folgende Creme gut:

10 Olivenöl,10 Kakaobutter, 2 Kokosöl, 4 Lamecreme, 1 Bienenwachs.
3 Glycerin, 0,2 Xanthan transparent, 1 Panthenol, 1 Kurkumatinktur.
1 Cosgard, q. s. Milchsäure, ÄÖ Benzoe Siam und Weihrauch.
Ad 100 mit Wasser, evtl. anteilig Hydrolat.
Du könntest noch die BSB einbauen.
Liebe Grüße
Flidibus

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Kunstblume
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Ungelesener Beitrag von Kunstblume »

In Heikes Buch "Naturkosmetik selber machen" ist eine hydratisierende und barrierestärkende Fußcreme und auch ein Rezept für Handcreme drin. :gut:
Liebe Grüße Nina

MartinaN
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Ungelesener Beitrag von MartinaN »

Was haltet ihr von dieser Zusammensetzung?

36 % Fettphase (18 g)
Öle, Buttern und Wachse (11 g | 22 %):
5 g Macadamianussöl (10 %)
6 g mandelöl (12 %)
Emulgatoren/Konsistenzgeber (7 g | 14 % | 11.1 % der Fettphase¹)
2 g lamecreme (4 %)
5 g jojobawachs (10 %) als Konsistenzgeber
64 % Wasserphase (32 g)
Wirkstoffe (11.5 g | 23 %):
2 g BSB (4 %)
1 g Aloe 1:10 (2 %)
1 g Glycerin (2 %)
1 g Sodium PCA (2 %)
1 g D-Panthenol (2 %)
0.5 g defensiv (1 %)
5 g avocadin (10 %)
Hilfs- und Zusatzstoffe (0.6 g | 1.2 %):
0.1 g xanthan (0.2 %)
0.5 g rokonal (1 %)
19.9 g Wasser (39.8 %) -> Aloe Vera 1:1

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flidibus
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Ungelesener Beitrag von flidibus »

Mir wäre es zu fettlastig (wenn ich richtig gerechnet habe, über 50 %?!) und ziemlich okklusiv. Du hattest ja auch gesagt, dass du gerne mehr Feuchtigkeit hättest.
Aber mag sein, dass deine Tochter positiv reagiert.
Liebe Grüße
Flidibus

Lucidus
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Ungelesener Beitrag von Lucidus »

Hallo Forum,

ich habe mich gerade erst hier angemeldet und möchte eigentlich etwas über Körperöle erfahren.
Beim Lesen der Überschriften der letzten Beiträge hier, bin ich aber an diesem Faden hängengeblieben.
Also dieses ganze "ich-bin-von-meiner-Allergie-und-Hautkrankheit-durch-diesen-oder-jenen-Trick-geheilt-Geschreibsel", ging mir oft auf den Keks.
Einfach weil ich beispielsweise gegen meinen Heuschnupfen wirklich alles ausprobiert habe, was das Netz und die Heilpraktiker so an alternativen Therapien hergeben. Geholfen hat erst die Schulmedizin mit einer Cluster-Therapie.

Genauso erging es mir mit einem Handekzem. Angeblich unheilbar und außer Kortisonsalbe....na ja, wer es hat, der kennt den ganzen Mist mit dem Verlauf einer Hautkrankheit.
Jetzt bin ich es aber seit 2015 tatsächlich los.
Ich habe jede Creme probiert, Metallallergien ausgeschlossen, und halb Google leergelesen.

Dann war ich an der Ostsee und das Ekzem war kurz weg. Zu Hause und mit großer Hoffnung bei DM eine meersalzhaltige Creme gekauft. Kein Erfolg. Irgendwann bin ich dann auf die Sonne gekommen.
Es gibt wohl Bestrahlungstherapien, die aber nicht so das Gelbe vom Ei sind. Hautkrebs lässt grüßen.

Aber was macht die Sonne mit der Haut? Je mehr ich mich schlau gemacht habe, umso überzeugter war ich davon, es mal mit Vitamin D auszuprobieren. Das war es dann auch. Sehr schnelle und vor allem bis heute nachhaltige Besserung und Heilung der Haut.
Liest sich einfach, aber bei mir war es ein 100% Erfolg.

Das Problem ist die Dosierung und da ich kein Mediziner bin möchte ich mich da vorsichtig ausdrücken.
Frei verkäuflich in der Apotheke sind glaube ich nur Tabletten mit maximal 1 000 iE (internationale Einheiten). Wenn der Vitamin D Spiegel aber zu niedrig ist (wie wohl bei fast jedem von uns) dann bringen diese 1 000 iE nicht viel. Aber bitte selber einlesen, wer es probieren möchte.

Ich habe mir Vitamin D3 in Öl gelöst bei Amazon bestellt.
14 Tage lang 15 Tropfen (=15 000 iE)
Danach einen Monate 10 Tropfen 10 000.
Anschließend noch eine ganze Zeit lang 5 000.
Jetzt, seit langer Zeit jeden Tag 3 Tropfen (3 000 IE).
Wichtig wäre noch zu wissen, dass etwas Vitamin K2 im Öl enthalten sein sollte.
Aber bitte: Viel lesen und informieren über das, was ich geschrieben habe.

Man kann seinen Vitamin D-Gehalt im Blut auch einfach messen lassen.
Noch vor ein paar Jahren lag die Empfehlung bei unter 30 ng.
Irgendwann hat die DEG (deutsche Gesellschaft für Ernährung) den Wert auf 50 hochgesetzt.
Die sind im übrigen sehr sehr vorsichtig und konservativ mit ihren Empfehlungen für Deutschland.
Mein Wert lag nach dieser hohen Dosierung bei 64. Laut meiner Ärztin ist das ein super Wert.
Es gibt sicher viele Ärzte, die von so einer hohen Dosierung abraten würden, weil sie sich eventuell nicht genügend informiert haben. Im Netz schreiben jedoch eine Menge Ärzte, die sich lange und ausführlich mit Vitamin-D beschäftigt haben. Da bin ich mit meiner Dosierung noch am unteren Rand.
Aber nochmal: Selber lesen und informieren und dann können wir uns hier gerne austauschen.
Alles wurde von mir nur selbst ausprobiert und angelesen.
Ist ja nicht allgemeingültig und wird auch sicher nicht bei jedem funktionieren.
Ach ja, falls hier jemand damit Erfolg hat, bitte hier reinschreiben:-)
Viel Erfolg und Heilung.

Freundliche Grüße
Lucidus

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flidibus
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Ungelesener Beitrag von flidibus »

Warnhinweis:
Vit. D ist fettlöslich und kann daher im Körper gespeichert werden. Überdosierung kann zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen.
Liebe Grüße
Flidibus

Lucidus
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Ungelesener Beitrag von Lucidus »

Dafür gibt es Werte, die man messen lassen kann. Zu lesen gibt es auch genug im Netz.
Fettlöslich ja, aber es ist kein Vitamin E oder A. Eine tatsächliche Überdosierung mit D3 ist da eher unwahrscheinlich. Wie geschrieben: Bitte lesen. Da ist man nach ein paar Tagen schnell viel schlauer.

Freundliche Grüße
Lucidus

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Ungelesener Beitrag von flidibus »

Lucidus hat geschrieben:
Samstag, 8. September 2018, 12:26
Dafür gibt es Werte, die man messen lassen kann. Zu lesen gibt es auch genug im Netz.
Fettlöslich ja, aber es ist kein Vitamin E oder A. Eine tatsächliche Überdosierung mit D3 ist da eher unwahrscheinlich. Wie geschrieben: Bitte lesen. Da ist man nach ein paar Tagen schnell viel schlauer.

Freundliche Grüße
Lucidus
Ich möchte nur sicher gehen, dass etwaige AnwenderInnen sich der Gefahr bewusst sind.
Wie ich hier an anderer Stelle schon geschrieben habe, wäre mir beinahe mal ein Patient an Vit. D Überdosierung gestorben.
Und nein, ich hab es ihm nicht verschrieben. Und nochmal nein, er hat es von niemandem verschrieben bekommen, sondern sich selbst besorgt. Den Vit. D-Spiegel hatte er auch nicht bestimmen lassen.
Was im Netz steht, muss auch nicht immer der Wahrheit entsprechen oder ungefährlich sein.
Liebe Grüße
Flidibus

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Kunstblume
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Ungelesener Beitrag von Kunstblume »

MartinaN hat geschrieben:
Freitag, 7. September 2018, 23:02
Was haltet ihr von dieser Zusammensetzung?...
BSB zählt zur Fettphase, nicht zur Wirkstoffphase, womit deine Fettphase bei 40% läge. Auch ist sie mit 4% deutlich überdosiert, schon 1-2% erweisen sich als äußerst barrierestärkend und schützend. Defensiv scheint wohl Defensil zu sein und ist ebenfalls öllöslich und der Fettphase zuzuordnen. Ich würde nicht die gesamte Wasserphase durch Aloe ersetzen zumal du schon Aloe 1:10 dabei hast. Auch würde ich unbedingt ein linolsäurereiches Öl einbauen und sogar mit Gamma Linolensäure verbinden. Und einen zusätzlichen Konsistenzgeber benötigst du nicht, da in Lamecreme bereits enthalten. Ich hoffe, es ist dir schon möglich, hochtourig zu rühren? :lupe:
Liebe Grüße Nina

MartinaN
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Ungelesener Beitrag von MartinaN »

Kunstblume hat geschrieben:
Samstag, 8. September 2018, 17:17
Servus Nina,
dann würde ich
1% BSB
Wasserphase Aloe lassen und Aloe 1:10 raus
dafür 10% (5g) Nachtkerzenöl ... ist das zu viel?
und generell das Jojobawachs raus?

Danke für Eure Hilfe!!

Liebe Grüße
Martina

Frechdachs
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Ungelesener Beitrag von Frechdachs »

Liebe Martina,
Ich würde das Wachs komplett raus lassen. Allerdings habe ich 3% Sheabutter dabei. Vielleicht ersetzt du noch etwas Öl durch eine Butter. Dann könntest du ggf. Das Xanthan weg lassen.
Und dann würde ich überlegen, ob 10 % Avocadin wirklich zusätzlich sinnvoll sind, denn du hast ja schon Phytosteryl Macadamiate in der BSB enthalten.

Das sind jedoch Überlegungen eines Rührkükens, falls ich was falsches schreibe, bitte verbessern! :argverlegen:
Viele Grüße
Frechdachs

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Kunstblume
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Ungelesener Beitrag von Kunstblume »

Frechdachs hat geschrieben:
Sonntag, 9. September 2018, 20:57
...Und dann würde ich überlegen, ob 10 % Avocadin wirklich zusätzlich sinnvoll sind...
Nein, sind sie nicht. Es ist schon die BSB mit drin, das ist völlig ausreichend. Zumal 10% Phytosterole sicherlich unangenehm aufliegend wären.
MartinaN hat geschrieben:...Servus Nina...
Ich antworte mal hier auf deine PN: Hochtourig rühren ist hier unumgänglich, um eine haptisch angenehme, stabile Emulsion mit niedrigem Emulgatoreinsatz zu bilden. Vor allem, wenn man keine intakte Haut hat und auf Komplexemulgatoren setzt. Unter der Rubrik Rührgeräte findest du auch einen Stabmixer mit kleinem Fuß, der äußerst erschwinglich ist. Wenn du aber von vornherein Blendia (da nicht mehr verfügbar), Ika, Esge, Dremel und Bosch ablehnst, bleibt nicht mehr viel übrig, mit dem du hochtourig rühren könntest. :nixweiss:
Liebe Grüße Nina

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