g-ulli hat geschrieben:Ich versuche es mal so gut wie möglich zu beschreiben.
Die Haut fühlt sich an wie "Schmirgelpapier" also von Geschmeidig kann wirklich keine Rede sein.
Es sind vereinzelte Risse, diese verhornen und brechen immer wieder auf. Ein Juckreiz besteht nicht.
Bis zu meinem 31. Lebensjahr war es bei mir ganz ähnlich: Hin und wieder riss eine kleine Stelle ein, heilte wieder zu, nichts juckte. Die Haut war rauh wie Schleifpapier und machte weiters keine Probleme. Der Hinweis, dass es vielleicht noch andere Stellen mit demselben Phänomen geben könnte, spricht ein wenig gegen die örtliche Überbeanspruchung und ein wenig für ein allgemeines Hautproblem. Hmmmm.
Ich liste einfach auf, was mir dazu einfällt: Hydratisierer (Glycerin, Panthenol - wenn er es verträgt, auch Urea) und gerade im Winter: Palmitinsäure, Stearinsäure und Sterole. Emulsionstyp wäre bei solch einer Haut vermutlich W/O, als Emulgator bieten sich Wollwachsalkohole oder Lanolin an, was die Sterolseite gleich mitabdeckt. Mit Sterolen gepaart ist Lecithin auch ein guter Plan - gerne auch aus Pflanzenölen, die davon genug haben: Avocado-, Weizenkeim-, ...
Vielleicht helfen solche Maßnahmen, die auf Barrierestärkung abzielen, Deinem Bekannten schon ausreichend über sein Winterhautproblem hinweg.
