
Versuchsreihen mit Lysolecitin
Moderator: Helga
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Nachtrag: Ich habe auch konserviertHeike hat geschrieben:Wie dem auch sei, ich habe nun für den parallel laufenden Verträglichkeitstest eine Pflege gerührt, die sich vom Fett-/Feuchtigkeitsgehalt an meine momentane Pflege, das Argan-Cremefluid, annähert …

Liebe Grüße
Heike
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Stand heute Morgen:
Probe 4 (ca. pH 3–4) und Probe 5 (ca. pH 7–8 ) sind stabil und unbeeindruckt. LL scheint also im Hinblick auf Roh- und Wirkstoffe, die den pH-Wert leicht verändern, ein toleranter Vertreter zu sein.
Probe 3:
Hier noch mal die Beschreibung, damit Ihr nicht so suchen müsst:
(…) basierend auf Probe 1 (diemal direkt mit Guarkernmehl stabilisiert) ist hier die Verarbeitung eine andere:
ich habe das LL (anders als in Probe 1 und 2) in die Fettphase gegeben, wo es sich direkt löst (in der Wasserphase sieht man die kleinen »Fädchen«, wenn es hineintropft, allerdings löst es sich auch dort). Dann wurden beide Phasen schnell zusammengegossen (Wasser- in die Fettphase), kurz stehen gelassen und dann mit dem Knethaken emulgiert und im Wasserbad kalt gerührt.
Das ergab eine Mischemulsion mit Tendenz zur O/W: Schön wie gestern, unverändert.
Probe 4 (ca. pH 3–4) und Probe 5 (ca. pH 7–8 ) sind stabil und unbeeindruckt. LL scheint also im Hinblick auf Roh- und Wirkstoffe, die den pH-Wert leicht verändern, ein toleranter Vertreter zu sein.

Probe 3:
Hier noch mal die Beschreibung, damit Ihr nicht so suchen müsst:
(…) basierend auf Probe 1 (diemal direkt mit Guarkernmehl stabilisiert) ist hier die Verarbeitung eine andere:
ich habe das LL (anders als in Probe 1 und 2) in die Fettphase gegeben, wo es sich direkt löst (in der Wasserphase sieht man die kleinen »Fädchen«, wenn es hineintropft, allerdings löst es sich auch dort). Dann wurden beide Phasen schnell zusammengegossen (Wasser- in die Fettphase), kurz stehen gelassen und dann mit dem Knethaken emulgiert und im Wasserbad kalt gerührt.
Das ergab eine Mischemulsion mit Tendenz zur O/W: Schön wie gestern, unverändert.

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Ich habe noch ein wenig gestöbert, um mehr über industriell verwendete niedrigviskose Öle zu erfahren; Christian hat mehrfach Isopropylmyristat erwähnt, auch als Zusatz in Haarpflegeprodukten, da es sich so gut verteilt (spreitet). Isopropylmyristat, so habe ich gelesen, ist ein Isopropylester der Myristinsäure. Im engen chemischen Sinne zeichnen sich diese niedrigviskosen Öle durch mittelkettige Fettsäureketten aus, meistens zwischen 8 und 12 Kohlenstoffatomen. Das Neutralöl fällt auch darunter.
Bei den Beispielrezepturen ist das Isopropylmyristat eingesetzt, aber auch andere flüssige Öle – ich habe unter »niedrigviskos« die Öle zusammen gefasst, die einen niedrigen Schmelzpunkt haben. Chemisch, sehe ich nun, ist das allerdings nicht exakt, da Öle mit ungesättigten Fettsäuren in der Regel kaum mittelkettige Fettsäuren aufweisen und keine schnellen Spreiter sind – im Gegensatz zu Isopropylester und Neutralöl. Gemeint waren flüssige Öle und die chemischen Schnell-Spreiter. Puuh. Musste aber sein … mir ging dieses Isopropylmyristat nicht aus dem Kopf.
Bei den Beispielrezepturen ist das Isopropylmyristat eingesetzt, aber auch andere flüssige Öle – ich habe unter »niedrigviskos« die Öle zusammen gefasst, die einen niedrigen Schmelzpunkt haben. Chemisch, sehe ich nun, ist das allerdings nicht exakt, da Öle mit ungesättigten Fettsäuren in der Regel kaum mittelkettige Fettsäuren aufweisen und keine schnellen Spreiter sind – im Gegensatz zu Isopropylester und Neutralöl. Gemeint waren flüssige Öle und die chemischen Schnell-Spreiter. Puuh. Musste aber sein … mir ging dieses Isopropylmyristat nicht aus dem Kopf.

Liebe Grüße
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Die Frage ist berechtigt.Christian hat geschrieben:Und was heißt das jetzt für uns?:gruebel:
Bist du auch drauf gestoßen ob IPM vertretbar ist oder nicht?

Ich habe einen Begriff (»niedrigviskos«) im alltäglichen, pragmatischen Sprachgebrauch verwendet, der chemisch-physikalisch anders definiert ist – visuell orientiert im Sinne von fest/flüssig (Cetylalkohol versus Pflanzenöl), während chemisch gesehen Niedrigviskosität u. a. mit einer verringerten Oberflächenspannung zu tun hat. Es geht nicht um »richtig« oder »falsch«, es sind einfach zwei Kontexte.
Meine Sicht: Das IPM ist nichts Giftiges … eher etwas »Totes«. Es erhöht die Löslichkeit lipider Stoffe und die Spreitfähigkeit … aber pflegt nicht – eine technische Hilfe sozusagen, um bestimmte Eigenschaften zu erhalten.
Liebe Grüße
Heike
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So sehe ich das nämlich auch. Tot aber unbedenklich. Im Gegensatz zu Silikonen und Mineralölen, die sind zwar auch ungiftig aber dichten ab! Nur etwas komedogen soll es ja sein in höheren Konzentrationen. Deshalb kommt es mir nichts ins Gesicht!Heike hat geschrieben:Meine Sicht: Das IPM ist nichts Giftiges … eher etwas »Totes«. Es erhöht die Löslichkeit lipider Stoffe und die Spreitfähigkeit … aber pflegt nicht – eine technische Hilfe sozusagen, um bestimmte Eigenschaften zu erhalten.
Aus diesen Gründen finde ich es in der Haarpflege durchaus berechtigt. Das IPM ist im Haargefühl nämlich einfach unschlagbar. Man kann es ja dann immer noch mit hochwertigen Ölen mischen. Und die Pflegewirkung erreicht man ja eh durch Wirkstoffe.




Meinst du dass optische Dünnflüssigkeit und tatsächliche Spreitfähigkeit zweierlei Sachen sind?!?
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Echt? … Du bist der erste, der das sagt …Christian hat geschrieben:Heike, leider muss ich dir hiermit mitteilen das du manchmal sehr geschwollen schreibst!




Meinst du dass optische Dünnflüssigkeit und tatsächliche Spreitfähigkeit zweierlei Sachen sind?!?
Ja, definitiv können sie zwei verschiedene Dinge sein. Dünnflüssig bei Zimmertemperatur sind z. B. Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Nachtkerzenöl, das aber eher langsam spreitet. Ich hatte aber bei meiner Aussage genau das im Blick: flüssige Öle und nicht wachsige Konsistenzgeber – »flüssig« = »niedrigviskos«.
Aber, nur als Veranschaulichung, dass es noch ein anderes Kriterium gibt: Kokosöl hat einen höheren Schmelzpunkt wegen der gesättigten Fettsäuren, die dafür aber im Bereich C8:0 (Caprylsäure), C10:0 (Caprinsäure), C12:0 (Laurinsäure) und C14:0 (Myristinsäure), also kurz bis mittelkettig liegen – und die spreiten sehr gut. Chemisch werden vor allem die einfachen Triglyceride wie Neutralöl oder eben Isppropylmyristat als niedrigviskose Öle bezeichnet, weil sie ganz dünnflüssig sind und sehr schnell über eine Oberfläche spreiten.
Dennoch stimmt meine Beschreibung, was Viskosität bedeutet, und auch die Beobachtung, dass Öle mit ungesättigten Fettsäuren flüssiger als solche mit gesättigten sind. Diese gesättigten wie z. B. in Pflanzenbuttern sind aber bereits recht »lang«, so ab C16:0 (Palmitinsäure) bis C18:0 (Stearinsäure) und können sich nicht mit Isopropylmyristat messen – sie sind in der Viskosität buttrig. Ich meinte tatsächlich, dass in den mir vorliegenden Rezepturen niedrigviskose Öle enthalten sind (flüssige halt), bis mir immer wieder die Erinnerung kam, dass es zu Missverständnissen führen könnte, wenn ich hier temperaturbezogene Viskosität und Viskosität mit Blick auf das Spreitverhalten zusammenwerfe.
Sag', dass Du mich verstehst.

Liebe Grüße
Heike
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Oh mein Gott ich lieg hier untermChristian hat geschrieben:augenwisch: Heike, leider muss ich dir hiermit mitteilen das du manchmal sehr geschwollen schreibst!Verstehe mich nicht falsch. Ich liebe das und stehe drauf!
![]()

Christian, leider muß ich dir mitteilen das du sehr direkt bist.


Heike hat geschrieben:Heike ist halt so. Kurzes Küßchen mit Zwinkern


Ich liebe euch alle!Heike hat geschrieben: Christian ist ein Süßer, ne?![]()

Ihr wisst sicherlich schon dass ich nicht ernst zu nehmen bin! Ich bin ein sehr sarkastischer Mensch, wie Heike, auch wenn sie einst das Gegenteil behauptete!

Wenn ich "geschwollen" schreibe, dann meine ich das natürlich positiv. Denn wenn jemand geschwollen kommuniziert, dann impliziert das, dass diese Person ein intelligentes Individuum ist!

Heute habe ich mich endlich getraut und mir die Zeit genommen endlich eine Creme mit LL zu rühren. Basierend auf Heikes Argan-Cremefluid-Rezept. Allerdings wollte ich kein Fluid sondern eine Creme. also habe ich etwas Öl gegen Butter getauscht.
2 g Arganöl
1 g Wildrosenöl
1g Sesamöl
3,5g Butter
0,5 g Unverseifbares der Avocado
1 g Cetylalkohol
18g Algengel
2g Lipodermin
1 g LL
Das LL habe ich in der WP gelöst.
Zuerst blieb es fluidartig, selbst nach dem abkühlen. Ich dachte ok. jetzt hast du halt doch ein Fluid. 2 Std. später hat es angezogen. Jetzt ist es eine schöne sämige Creme so wie ich es mir vorgestellt habe.
Interessanterweise hat sie keine cremegel-artiger Konsistenz, so wie ich es bisher von Creme gewohnt bin die ich mit Algengel hergestellt habe.
Sie läst sich erst gut verteilen, dann fühlt es sich für einen sehr kurzen Moment leicht klebrig an, zieht dann aber rasch weg, und und auf der Haut bleibt ein samtig weiches Gefühl zurück.
2 g Arganöl
1 g Wildrosenöl
1g Sesamöl
3,5g Butter
0,5 g Unverseifbares der Avocado
1 g Cetylalkohol
18g Algengel
2g Lipodermin
1 g LL
Das LL habe ich in der WP gelöst.
Zuerst blieb es fluidartig, selbst nach dem abkühlen. Ich dachte ok. jetzt hast du halt doch ein Fluid. 2 Std. später hat es angezogen. Jetzt ist es eine schöne sämige Creme so wie ich es mir vorgestellt habe.

Interessanterweise hat sie keine cremegel-artiger Konsistenz, so wie ich es bisher von Creme gewohnt bin die ich mit Algengel hergestellt habe.
Sie läst sich erst gut verteilen, dann fühlt es sich für einen sehr kurzen Moment leicht klebrig an, zieht dann aber rasch weg, und und auf der Haut bleibt ein samtig weiches Gefühl zurück.

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Ja, so war's bei mir auch, als ich die Variante mit Sheabutter pur hergestellt habe. Mir scheint, die Gelbildner bauen sich ein eigenes Netzwerk in der Emulsion, in die sich die Fettsäuren mit höherem Schmelzpunkt sehr gut integrieren (?), und das dauert kurze Zeit; ein bis zwei Stunden scheinen auszureichen.sony hat geschrieben:Zuerst blieb es fluidartig, selbst nach dem abkühlen. Ich dachte ok. jetzt hast du halt doch ein Fluid. 2 Std. später hat es angezogen. Jetzt ist es eine schöne sämige Creme so wie ich es mir vorgestellt habe.![]()
Wie empfindest Du den Geruch, Sony?
Liebe Grüße
Heike
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Heike ich bin so schlecht im beschreiben. Ich möchte es mal so ausdrücken, für mich riecht es natürlich, nicht so das ich sagen müßte das ich da eigentlich was überdecken müßte.Heike hat geschrieben:Wie empfindest Du den Geruch, Sony?
Habe aber trozdem mit 2 Tr. Rosenöl und 1 Tr. Zitone beduftet, jetzt riecht es vanillig, blumig, zitronig, buttrig und ganz leicht nach Honig.

Heute ist die creme etwas fluffiger weicher, gestern fühlte sie sich etwas schwerer und fettiger an, so majonaesartig und es sind ganz winzige Ölspuren zu erkennen, die sich abgesetzt haben.

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Also für Dich auch kein »Stinker« …sony hat geschrieben:Ich möchte es mal so ausdrücken, für mich riecht es natürlich, nicht so das ich sagen müßte das ich da eigentlich was überdecken müßte.
Habe aber trozdem mit 2 Tr. Rosenöl und 1 Tr. Zitone beduftet, jetzt riecht es vanillig, blumig, zitronig, buttrig und ganz leicht nach Honig.

Ich hab's mal eben durch den Phasenrechner gejagt; Du hast 3,3 % LL auf Gesamtmenge, vielleicht ist das zu wenig? Zum Vergleich: Ich habe mit 5 % dosiert. Ich würde nachdosieren; flüssig, wie es ist, sollte es sich auch kalt emulgieren lassen (wäre zumindest interessant, das zu erfahren).Heute ist die creme etwas fluffiger weicher, gestern fühlte sie sich etwas schwerer und fettiger an, so majonaesartig und es sind ganz winzige Ölspuren zu erkennen, die sich abgesetzt haben.

Liebe Grüße
Heike
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Ich habe gerade aus der Hüfte ein Körperfluid gerührt (ich brauchte dringend etwas Flauschig-Duftiges) und dafür spontan zum hydroxilierten Lecithin gegriffen, das noch hydrophiler ist. Nun mag das bei meinem Rezept nicht ganz angemessen gewesen sein, weil es mit 34:66 % Fett- zu Wasserphase je relativ gehaltvoll ist (für ein Lecithin, das besonders hydrophile Eigenschaften aufweist), aber … egal.
Ich habe locker meine Ölflaschen und Bütterkes geschwungen (ja, das kann ich auch
), und zwar
Fettphase:
10 gr Buttern (Mandelbutter, Unverseifbares der Sheabutter)
16 gr Öle (Papaya-, Monoi-, Jojoba-, Wildrosenöl)
3 gr Cetylalkohol VERGESSEN
Wasserphase:
4,5 gr Lecithin, hydroxiliert (= 5 % auf Gesamtmenge)
6 gr Lipodermin
3 gr Glycerin
51 gr Wasser
1 halber kleiner ML Guarkernmehl
(konserviert mit Kaliumsorbat, was 3 Tropfen Milchsäure erforderlich machte, um den pH-Wert laut Indikatorpapier auf ca. 5 einzustellen)
Herstellung:
Öle im Wasserbad erwärmen, bis alles geschmolzen ist, Glycerin und Lecithin im erwärmten Wasser verrühren, Fettphase in die Wasserphase geben, gut emulgieren, später Lipodermin dazugeben, einarbeiten. Zum Schluß konservieren, beduften, pH-Wert einstellen (wegen des Kaliumsorbats).
Gut, ich habe Cetylalkohol vergessen, aber nun habe ich ein Fluid wie Vanille-Fla, duftend (Magnolienblüte, Ylang, Benzoe, etwas Grapefruit), gehaltvoll und seidig, fließt herrlich aus dem Spender und macht Flauschehaut.
Müsste mit dem Lyso auch gehen, aber heute war mir nach dem Neuen. Gut, dass ich das Cetyl vergessen habe.
Ich habe locker meine Ölflaschen und Bütterkes geschwungen (ja, das kann ich auch

Fettphase:
10 gr Buttern (Mandelbutter, Unverseifbares der Sheabutter)
16 gr Öle (Papaya-, Monoi-, Jojoba-, Wildrosenöl)
3 gr Cetylalkohol VERGESSEN

Wasserphase:
4,5 gr Lecithin, hydroxiliert (= 5 % auf Gesamtmenge)
6 gr Lipodermin
3 gr Glycerin
51 gr Wasser
1 halber kleiner ML Guarkernmehl
(konserviert mit Kaliumsorbat, was 3 Tropfen Milchsäure erforderlich machte, um den pH-Wert laut Indikatorpapier auf ca. 5 einzustellen)
Herstellung:
Öle im Wasserbad erwärmen, bis alles geschmolzen ist, Glycerin und Lecithin im erwärmten Wasser verrühren, Fettphase in die Wasserphase geben, gut emulgieren, später Lipodermin dazugeben, einarbeiten. Zum Schluß konservieren, beduften, pH-Wert einstellen (wegen des Kaliumsorbats).
Gut, ich habe Cetylalkohol vergessen, aber nun habe ich ein Fluid wie Vanille-Fla, duftend (Magnolienblüte, Ylang, Benzoe, etwas Grapefruit), gehaltvoll und seidig, fließt herrlich aus dem Spender und macht Flauschehaut.

Müsste mit dem Lyso auch gehen, aber heute war mir nach dem Neuen. Gut, dass ich das Cetyl vergessen habe.

Liebe Grüße
Heike
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>Stinker< ?Heike hat geschrieben:Also für Dich auch kein »Stinker« …![]()

Ich hab's mal eben durch den Phasenrechner gejagt; Du hast 3,3 % LL auf Gesamtmenge, vielleicht ist das zu wenig? Zum Vergleich: Ich habe mit 5 % dosiert. Ich würde nachdosieren; flüssig, wie es ist, sollte es sich auch kalt emulgieren lassen (wäre zumindest interessant, das zu erfahren).
Hatte ich mir auch gedacht das 3,3% eventuell zu wenig sind. Da du in deinem Argan-Cremefluid das RL mit 1g dosiert hattest, dachte ich es müßte mit dem LL auch gehen.
Nachdosieren daran habe ich auch gedacht. Werde ich heute machen.

OT- Heike wie stellst du die Kaliumsorbatlösung her ? Ich habe hier das reine Kaliumsorbat und würde gerne eine Lösung herstellen.
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Vielleicht braucht man mehr, weil RL ca. 97 % enthält ist und LL mit Sojaöl flüssig komponiert nicht so hoch (hier sind es mindestens 56 % Phospholipide) konzentriert ist.sony hat geschrieben:Hatte ich mir auch gedacht das 3,3% eventuell zu wenig sind. Da du in deinem Argan-Cremefluid das RL mit 1g dosiert hattest, dachte ich es müßte mit dem LL auch gehen.
Nachdosieren daran habe ich auch gedacht. Werde ich heute machen.
Das ist eine lustige Sache. Das Verhältnis lautet 5:1 Wasser zu Kaliumsorbat. Nun ist es strittig, ob dies 5 Teile Wasser auf 1 Teil Kaliumsorbat heißt (so hat es wohl die HT gehalten) oder bedeutet, rein chemisch-praktisch (wenn ich mich nicht irre) korrekter, 1 Teil Kaliumsorbat auf insgesamt 5 Teile auffüllen zu müssen (was faktisch 4 Teile Wasser bedeutet).OT- Heike wie stellst du die Kaliumsorbatlösung her ? Ich habe hier das reine Kaliumsorbat und würde gerne eine Lösung herstellen.
Viele nehmen erstere Variante.
Liebe Grüße
Heike
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Ich habe heute Morgen noch ein wenig LL untergerührt, was mühelos ging. Die Creme ist bis jetzt stabil, kein winziges Fettröpfchen zu sehen.sony hat geschrieben:Heute ist die creme etwas fluffiger weicher, gestern fühlte sie sich etwas schwerer und fettiger an, so majonaesartig und es sind ganz winzige Ölspuren zu erkennen, die sich abgesetzt haben.
Also LL nachträglich in eine instabile Creme funktioniert.

Interessanterweise ist dieses ganz kurze klebrige Gefühl beim eincremen jetzt weg. Ja ich empfinde es so als würde sich angenehmer anfühlen beim eincremen.
Ich denke jetzt mal wieder laut. Ist das LL ein "Emulgator" bei dem wir nicht verbissen versuchen müssen so wenig wie möglich davon einzu setzen?
Danke Heike für die ErklärungDas ist eine lustige Sache. Das Verhältnis lautet 5:1 Wasser zu Kaliumsorbat. Nun ist es strittig, ob dies 5 Teile Wasser auf 1 Teil Kaliumsorbat heißt (so hat es wohl die HT gehalten) oder bedeutet, rein chemisch-praktisch (wenn ich mich nicht irre) korrekter, 1 Teil Kaliumsorbat auf insgesamt 5 Teile auffüllen zu müssen (was faktisch 4 Teile Wasser bedeutet).
Viele nehmen erstere Variante.

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Das ist gut zu wissen und sehr praktisch!sony hat geschrieben:Ich habe heute Morgen noch ein wenig LL untergerührt, was mühelos ging. Die Creme ist bis jetzt stabil, kein winziges Fettröpfchen zu sehen.
Also LL nachträglich in eine instabile Creme funktioniert.
Beim Lecithin gibt es meines Wissens kein Verträglichkeits-Problem mit Überdosierung wie mit den anderen klassischen Emulgatoren. Die Emulsionen werden bei RL eventuell fetter und puddingartiger, aber sie verhalten sich auf der Haut anders und sind per se pflegend und rückfettend. Es gibt verschiedene Untersuchungen, die Lecithinen in jeder Hinsicht eine ausgeprägte Verträglichkeit und das Fehlen jeglicher irritativer Eigenschaften bescheinigen. Ausnahme sind Liposome auf Basis hydrophiler Phospholipid-Fraktionen, aber Lysolecithin bildet keine Liposome.Ich denke jetzt mal wieder laut. Ist das LL ein "Emulgator" bei dem wir nicht verbissen versuchen müssen so wenig wie möglich davon einzu setzen?
Es kann sein, dass manchen das Lysolecithin auf Dauer zu wenig rückfettend ist, einfach durch den Emulsionstyp O/W. Aber das liegt dann nicht an einer Unverträglichkeit des Lysolecithins, sondern an einer nicht passenden Pflege. In der Kosmetik gibt es ja auch verschiedene Cremes für verschiedene Hauttypen, die gezielt O/W- oder W/O-konzipiert sind. Ich mag das Lysolecithin (und hätte es gerne dauerhaft verfügbar), weil es eine vorher fehlende Bandbreite an natürlichen Emulsionen möglich macht, nämlich die zwischen reinen O/Ws und Mischemulsionen. Das Reinlecithin wird mein Favorit für W/Os bleiben.
Andere Webressourcen geben übrigens höhere Dosierungen an, schon alleine für das konzentriertere Reinlecithin bis zu 12 (!) %; wir bewegen uns also im gemäßigten Rahmen.

Ich habe eine fertige Lösung.Und welche Variante nimmst jetzt du wenn man fragen darf?

Liebe Grüße
Heike
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Ich ziehe heute die versprochene Bilanz: eine wunderbare Rezeptur, die verwendeten Attribute kann ich nur bestätigen: leicht, nicht fettend, stabil, pflegend. Eine O/W-Emulsion auf Basis eines natürlichen und hautverträglichen Emulgators, der in keiner Weise wachsig oder abdichtend ist (obwohl ich sogar einen Tick Bienenwachs hinein gegeben habe). Meiner Haut geht es super gut. Auch als Basis für MF: klasse!Heike hat geschrieben:INCI (32:68 % Fett-/Wasserphase, 5 % LL auf Gesamtmenge, O/W-Emulsion):
5,0 gr Öle (Argan, Jojoba, Wildrose, Nachtkerze)
1,9 gr Cupuacubutter
0,5 gr Cetylalkohol
0,3 gr Bienenwachs (3 Pellets)
1,0 gr Lipodermin (ich mag, wenn es schnell einzieht)
19 gr Wasser
1,5 gr LL
1 kleinste Löffelspitze Guarkernmehl
Hautgefühl:
Verteilt sich gut, zieht schnell ein, fettet nicht, gibt ein Gefühl leichten Schutzes (das Wachs?), ohne wachsig zu sein.
In 3 Wochen ziehe ich Bilanz.
Nun stehen für mich zwei wesentliche Tests an,
a) einer in Anlehnung an Tuâls Oleogel con Agua-Projekt, d. h. eine Emulsion auf Basis eines Oleogels mit einem Butteranteil < Ölanteil (ca. 30:70 Butter zu Öl) und einer Wasserphase von 70 %,
b) einer kaltgerührten Emulsion, emulgatorfrei (Butter, Cetyl, Öl, Wasser), stabilisiert mit kalt hinzugefügtem LL.
Vielleicht morgen, spätestens Sonntag!

Liebe Grüße
Heike
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Meine beiden Tests, wie versprochen:
1. Lysolecithin als stabilisierende Komponente in einem Oleogel-con-Agua mit Wasserphase (-> hier der Original-Thread)
In Anlehnung an Tuâls Rezepturen habe ich diesmal ein Oleogel in der Fantaschale erzeugt; geplant sind 30:70 % Fett- zu Wasserphase, im Oleogel soll die Butter an der Fettphase höchstens 30 % Anteile einnehmen, die flüssigen Ölbestandteile samt Lysolecithin ca. 70 %):
1,0 gr Sheabutter (Shea vitellaria paradoxa, von Herrn Lerch, Aroma-Zentrum)
1,0 gr Traubenkernöl
0,8 gr Sesamöl
0,7 gr Johannisbeersamenöl
0,5 gr Wildrosenöl
0,3 gr UdA (ca. 2 %)
und dieses mit 12,0 gr Quittengel, darin 0,8 LL (ca. 5 %) aufgelöst, zunächst mit dem Knethaken vermengt, dann mit dem Pistill kalt gerührt/gerieben. Resultat ist ein fluides Cremegel, homogen, beim Auftrag auf die Haut sehr reichhaltig und rückfettend, jedoch schnell einziehend. Es bleibt ein sehr flauschig-weiches, schützendes, aber nicht fettiges Gefühl. Mjamm. So sieht es aus (die Farbe ist durch das tiefgrüne Johannisbeersamenöl geprägt):

Ich habe es auch 25 Minuten im Kühlschrank aufbewahrt, die Konsistenz bleibt, es härtet also nicht wesentlich. Es ist übrigens eine Mischemulsion mit starker O/W-Tendenz; ich habe kein Foto gemacht.
2. Lysolecithin als Kaltemulgator
Macht es auch »auf kalt«? Sony hat eine Emulsion erfolgreich kalt nachdosiert, ich möchte eine Emulsion ganz kalt rühren, wie mit Fluidlecithin Super.
Also nehme ich als Basis mein Rosen-Hydro-Fluid und gebe einfach alles zusammen: erst das Rosenhydrolat, dann die wasserlöslichen Bestandteile (das Hya wird sich eh wieder erst in der nächsten Stunde ganz lösen), dann die Öle, dann das LL – Knethaken rein (könnte man eventuell auch in der Flasche schütteln?) und shaken. Es wird … eine stabile Emulsion, noch etwas dünn (keine Plörre, aber das Hya gelt noch nicht richtig), aber stabil. Ich gebe ein Spitzelchen Guarkernmehl, in Jiaogulantinktur aufgelöst, dazu – fertig ist das Cremegel.
Ich trage es auf; es wirkt feuchtigkeitsspendend, aber nicht so fettend wie die Variante mit dem Fluidlecithin Super.
Der Test mit meinen beiden Farbstoffen zeigt, das sich die Methylenblau-Partikel schnell anlösen:

Nach 5 Minuten rühre ich mit einem Glasstab und löse das Methylenblau vollständig; das Sudanrot löst sich nicht. Fazit: eine kaltgerührte O/W-Emulsion!
Übrigens riecht sie dezent, ich habe das Fluid klassisch mit ätherischem Rosenöl vollendet.

Was erzeugt eigentlich Fluidlecithin Super, wenn ich es kalt rühre? Müsste ich mal ausprobieren (allerdings aus Geizgründen mit einem Öl, Wasser und FL Super …)
Ich kann allerdings bisher nur sagen: das Lysolecithin ist klasse! Gefällt mir ausgesprochen gut und ist der natürliche, unkomplizierte Emulgator, der die bisherigen Möglichkeiten wunderbar ergänzt. Den hätte ich gerne für die Zukunft.

1. Lysolecithin als stabilisierende Komponente in einem Oleogel-con-Agua mit Wasserphase (-> hier der Original-Thread)
In Anlehnung an Tuâls Rezepturen habe ich diesmal ein Oleogel in der Fantaschale erzeugt; geplant sind 30:70 % Fett- zu Wasserphase, im Oleogel soll die Butter an der Fettphase höchstens 30 % Anteile einnehmen, die flüssigen Ölbestandteile samt Lysolecithin ca. 70 %):
1,0 gr Sheabutter (Shea vitellaria paradoxa, von Herrn Lerch, Aroma-Zentrum)
1,0 gr Traubenkernöl
0,8 gr Sesamöl
0,7 gr Johannisbeersamenöl
0,5 gr Wildrosenöl
0,3 gr UdA (ca. 2 %)
und dieses mit 12,0 gr Quittengel, darin 0,8 LL (ca. 5 %) aufgelöst, zunächst mit dem Knethaken vermengt, dann mit dem Pistill kalt gerührt/gerieben. Resultat ist ein fluides Cremegel, homogen, beim Auftrag auf die Haut sehr reichhaltig und rückfettend, jedoch schnell einziehend. Es bleibt ein sehr flauschig-weiches, schützendes, aber nicht fettiges Gefühl. Mjamm. So sieht es aus (die Farbe ist durch das tiefgrüne Johannisbeersamenöl geprägt):

Ich habe es auch 25 Minuten im Kühlschrank aufbewahrt, die Konsistenz bleibt, es härtet also nicht wesentlich. Es ist übrigens eine Mischemulsion mit starker O/W-Tendenz; ich habe kein Foto gemacht.
2. Lysolecithin als Kaltemulgator
Macht es auch »auf kalt«? Sony hat eine Emulsion erfolgreich kalt nachdosiert, ich möchte eine Emulsion ganz kalt rühren, wie mit Fluidlecithin Super.
Also nehme ich als Basis mein Rosen-Hydro-Fluid und gebe einfach alles zusammen: erst das Rosenhydrolat, dann die wasserlöslichen Bestandteile (das Hya wird sich eh wieder erst in der nächsten Stunde ganz lösen), dann die Öle, dann das LL – Knethaken rein (könnte man eventuell auch in der Flasche schütteln?) und shaken. Es wird … eine stabile Emulsion, noch etwas dünn (keine Plörre, aber das Hya gelt noch nicht richtig), aber stabil. Ich gebe ein Spitzelchen Guarkernmehl, in Jiaogulantinktur aufgelöst, dazu – fertig ist das Cremegel.
Ich trage es auf; es wirkt feuchtigkeitsspendend, aber nicht so fettend wie die Variante mit dem Fluidlecithin Super.
Der Test mit meinen beiden Farbstoffen zeigt, das sich die Methylenblau-Partikel schnell anlösen:

Nach 5 Minuten rühre ich mit einem Glasstab und löse das Methylenblau vollständig; das Sudanrot löst sich nicht. Fazit: eine kaltgerührte O/W-Emulsion!


Was erzeugt eigentlich Fluidlecithin Super, wenn ich es kalt rühre? Müsste ich mal ausprobieren (allerdings aus Geizgründen mit einem Öl, Wasser und FL Super …)

Ich kann allerdings bisher nur sagen: das Lysolecithin ist klasse! Gefällt mir ausgesprochen gut und ist der natürliche, unkomplizierte Emulgator, der die bisherigen Möglichkeiten wunderbar ergänzt. Den hätte ich gerne für die Zukunft.

Liebe Grüße
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Heike gerade wollte ich nachfragen ob du schon >kalt< gerührt hast, und voila schon lieferst du mir dein Ergebniss.
Ja, das LL emulgiert auch kalt. Habe gestern auch kalt gerührt und ist bis Heute stabil.
...auch haben will !
AUFRUF:
Welcher Rohstofflieferant hat Erbarmen und besorgt uns das LL?
wir möchten doch weiter mit dem LL 



Ja, das LL emulgiert auch kalt. Habe gestern auch kalt gerührt und ist bis Heute stabil.

....nicht nur du Heike.Ich kann allerdings bisher nur sagen: das Lysolecithin ist klasse! Gefällt mir ausgesprochen gut und ist der natürliche, unkomplizierte Emulgator, der die bisherigen Möglichkeiten wunderbar ergänzt. Den hätte ich gerne für die Zukunft.

AUFRUF:
Welcher Rohstofflieferant hat Erbarmen und besorgt uns das LL?





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Ich unterstütze deinen Aufruf, Sony!

Da hilft eventuell als erste Maßnahme, diesen Wunsch kund zu tun und den Rohstoffhändler des Vertrauens einzuweihen.

Liebe Grüße
Heike
Heike
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Test abgeschlossen: Fluidlecithin erzeugt bei gleichen Phasenverhältnissen auch O/W-Emulsion, eindeutig; die Farbstoffe zeigen identische Löslichkeiten. Ich habe jetzt kein Foto gemacht; Ihr müsst mir einfach bedingungslos glauben. 

Liebe Grüße
Heike
Heike
Hallo heike,
heute hab ich mir endlich mal zeit nehmen können zum rühren mit soja lecithin nativ, das ich von dir bekommen habe.
Der geruch war das erste was mir auffiel, nicht unangenehm doch sehr präsent. Da ich eh eine neue lotion braucht, und meine letzte kaltgerührte mit fluidlecithin super eine wasserdünne plörre war, die zwar meiner haut recht gut getan hat, mich aber in punkto handhabung sehr unzufrieden gemacht hat, habe ich heute mein rezept von sterndie ein bisschen abgewandelt und es mit besagtem sojalecithin gerührt. Das ergebnis ist sensationell, eine wunderschöne gaaaanz leichte creme, die nicht vom spatel fließt , sich gut auf der haut verteilt, ein leicht fettiges aber in keinster weise unangenehmes hautgefühl und eine top gepflegte haut hinter lässt. Die rezeptur ließ sich leicht rühren und die luftbläschen, die auf dem foto, welches noch folgt, zu sehen sind ließen sich wunderbar, nach einer kurzen ruhezeit im kühlschrank, mit dem spatel weg rühren. Der 1. eindruck, bei diesem fett/wasserphasenbereich ein wunderbarer pflegender emulgator, der streichelweiche haut hinter läßt.
Das rezept:
fettphasse: 44.9% inklusive 7.1% emulgator
12 gr squalan
12gr nachtkerze
4.5gr sojalecithin nativ
wasserphase:55.1% inklusive 3gr tocopherol
33gr wasser
3gr tocopherol
12 tropfen heliozimt
Der geruch vom heliozimt verbindet sich für meine nase wunderbar mit dem sojageruch.
heute hab ich mir endlich mal zeit nehmen können zum rühren mit soja lecithin nativ, das ich von dir bekommen habe.
Der geruch war das erste was mir auffiel, nicht unangenehm doch sehr präsent. Da ich eh eine neue lotion braucht, und meine letzte kaltgerührte mit fluidlecithin super eine wasserdünne plörre war, die zwar meiner haut recht gut getan hat, mich aber in punkto handhabung sehr unzufrieden gemacht hat, habe ich heute mein rezept von sterndie ein bisschen abgewandelt und es mit besagtem sojalecithin gerührt. Das ergebnis ist sensationell, eine wunderschöne gaaaanz leichte creme, die nicht vom spatel fließt , sich gut auf der haut verteilt, ein leicht fettiges aber in keinster weise unangenehmes hautgefühl und eine top gepflegte haut hinter lässt. Die rezeptur ließ sich leicht rühren und die luftbläschen, die auf dem foto, welches noch folgt, zu sehen sind ließen sich wunderbar, nach einer kurzen ruhezeit im kühlschrank, mit dem spatel weg rühren. Der 1. eindruck, bei diesem fett/wasserphasenbereich ein wunderbarer pflegender emulgator, der streichelweiche haut hinter läßt.
Das rezept:
fettphasse: 44.9% inklusive 7.1% emulgator
12 gr squalan
12gr nachtkerze
4.5gr sojalecithin nativ
wasserphase:55.1% inklusive 3gr tocopherol
33gr wasser
3gr tocopherol
12 tropfen heliozimt
Der geruch vom heliozimt verbindet sich für meine nase wunderbar mit dem sojageruch.
So, das war der 1. streich und der 2. folg so gleich
Ich habe das lecithin wohl zu früh gelobt, oder aber es ist nur für bestimmte fett/wasserphasenbereiche ausgelegt. Ich habe mir auch noch eine reinigungs lotion gerührt, welche beim ersten versuch (das wasser war wohl zu heiß, mein fehler) mir eine konsistenz von geronnenem ei geliefert hat. mit ein paar tropfen lecithin und geduldigem rühren habe ich aber dann doch noch dünne plörre zustande gebracht, die wohl beim nächsten bad in der wanne versenkt wird
Beim 2. versuch war ich dann schon etwas gewitzter und habe die phase des geronnen eis ausgelassen. Dennoch gab es sehr dünne lotion, was wohl an der hohen wasserphase lag.
hier mein rezept:
fettphase:23.1% inklusiv 3.8% emu
10gr sesam
2gr sojalecithin
wasserphase:76.9%
40gr wasser
5ml cocogluco als tensid.
Ich bin mal gespannt, ob das ganze noch ein wenig fester wird, oder ob es so dünn bleibt. Werde morgen berichten und die fotos von meiner schönen creme hochladen.

Ich habe das lecithin wohl zu früh gelobt, oder aber es ist nur für bestimmte fett/wasserphasenbereiche ausgelegt. Ich habe mir auch noch eine reinigungs lotion gerührt, welche beim ersten versuch (das wasser war wohl zu heiß, mein fehler) mir eine konsistenz von geronnenem ei geliefert hat. mit ein paar tropfen lecithin und geduldigem rühren habe ich aber dann doch noch dünne plörre zustande gebracht, die wohl beim nächsten bad in der wanne versenkt wird


Beim 2. versuch war ich dann schon etwas gewitzter und habe die phase des geronnen eis ausgelassen. Dennoch gab es sehr dünne lotion, was wohl an der hohen wasserphase lag.
hier mein rezept:
fettphase:23.1% inklusiv 3.8% emu
10gr sesam
2gr sojalecithin
wasserphase:76.9%
40gr wasser
5ml cocogluco als tensid.
Ich bin mal gespannt, ob das ganze noch ein wenig fester wird, oder ob es so dünn bleibt. Werde morgen berichten und die fotos von meiner schönen creme hochladen.