Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

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Cremissima
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Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Cremissima » 9. Januar 2019, 17:39

Hallo Ihr Rührköchinnen und -köche,

vielen Dank Heike für die Aufnahme in Euer Forum :hallihallo:

Meine Tochter ist schwanger (hurra) und hat leider eine sehr empfindliche Haut.
Da ich mich in letzter Zeit mit großer Freude an selbstgemachter Kosmetik probiert habe, möchte gerne ein paar Sachen für sie zubereiten. :kleinehexe:

Zum einen ein Schwangerschaftsöl, dass sie während der Schwangerschaft und der Geburt verwenden kann. Das Öl soll dabei helfen Spannungsgefühle auf der Haut zu reduzieren und zu entspannen. Ich möchte es gerne aus Sheanussöl, Mandelöl und Rosmarinextrakt machen.

Zum anderen möchte ich für sie eine Brustwarzensalbe mischen. Dabei habe ich auf meiner Suche eine gefunden, die ich gerne „nachmischen“ möchte. Die Inhaltsstoffe sind:
Butyrospermum Parkii (Shea Butter); Olea Europaea (Olive) Fruit Oil; Ricinus Communis (Castor) Seed Oil; Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil; Glyceryl Stearate; Cocos Nucifera (Coconut) Oil; Theobroma Cacao (Cocoa) Seed Butter; Cera flava; Tocopherol; Calendula Officinalis


Jetzt meine Fragen:
Ist so ein „Nachmischen“ ohne genaueren Angaben überhaupt möglich?
Muss ich bei dem Mischen von Ölen etwas beachten?
Könnt ihr mir Tipps für die Mengenverhältnisse geben?
Wie bekomme ich Lavendelextrakt mit Salz vermischt?

Ich freue mich auf Eure Antworten,
Eure Cremissima


Coco
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Coco » 9. Januar 2019, 19:33

Liebe Cremissima,
das exakte Nachbauen von Kaufprodukten ist nicht möglich. Annähern kann man sich aber sicherlich.
Ist die Brustwarzensalbe für die Stillzeit gedacht? Wenn ja (ich will dir die Salbe nicht ausreden): ich habe beste Erfahrungen mit purem Lanolin gemacht. Vielleicht braucht’s da gar kein umfängliches Rezept und du kannst statt dessen was anderes Schönes rühren?

Für die Frage, was bei Ölmischungen zu beachten ist, schau dir mal die Ölporträts und Ölgruppen auf Olionatura an. Ich kann dich leider am Handy nicht verlinken, aber das findest du auch so ;)
Da kannst du die Eigenschaften der verschiedenen Öle nachlesen und zu welcher Ölgruppe sie gehören. Es steht auch da, wie viel Prozent der jeweiligen Ölgruppen in einer Mischung empfehlenswert sind.
Viele Grüße, Coco


Inge
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Inge » 9. Januar 2019, 20:10

Auf die Gefahr hin, dass ich Müll erzähle, erinnere ich mich, dass Rosmarin und Schwangerschaft keine gute Kombi sind oder? Gilt das nur für das ÄÖ? Vielleicht können die Profis was dazu sagen.
LG Inge

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Rautgundis
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Rautgundis » 9. Januar 2019, 21:27

Stimmt liebe Inge, die Verwendung von ätherischem Rosmarinöl in der Schwangerschaft , bei Neigung zu Epilepsie und bei sehr hohem Blutdruck ist nicht ratsam für uns Laien!
Ebenfalls zu meiden sind Anis, Fenchel, Gewürznelke, Salbei, Zimtrinde und Zimtblätter, Zitronenverbene.
Zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen kann in z. B. 20 g Sheabutter plus 10 g Mandelöl je ein Tropfen äth. Lavendel fein, Mandarine-rot, Neroli , Karottensamem und Rosenöl verwendet werden. Bei Eliane Zimmermann lässt sich dazu einiges nach lesen. Bei Säuglingen bis sechs Monate sollten von Laien keine ätherischen Öle verwendet werden.Bitte in einer solch sensiblen Lebensphase ganz vorsichtig mit ätherischen Ölen vorgehen.
Alles Gute für deine Tochter, liebe baldige Oma Cremissima. :knutsch:
Es grüßt herzlichst Heike


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von neulandmama » 9. Januar 2019, 22:07

Rosmarin (auch der Extrakt) gilt soweit ich las als Wehenfördernd, ist also für Eure Zwecke zu vermeiden.
Ätherisches Lavendelöl dagegen scheint ungefährlich Schwangerschaftsstreifen vermeiden zu helfen wie auch eine Entspannungswirkung zu haben (z.B. auch als Zusatz zu einem Badeöl/-salz, oder im Aroma-Diffuser, der ohnehin auch eine schöne Geschenkidee wäre, falls sie noch keinen hat), aber es gibt ganz bestimmt auch sanfte(re) Öle oder Buttern, die mit demselben Versprechen aufwarten könnten.

Warum soll es Sheanussöl sein anstatt Sheabutter (mit der man eine einfache Shea-Whip herstellen könnte, also ohne Emulgator, wo man vielleicht noch nicht weiß, welcher besonders gut oder schlecht vertragen wird)?

(Sehe gerade: das deckt sich ziemlich mit dem Beitrag von Rautgundis^^)

Thema Brustwarzensalbe bzw. Stillen: würd ich persönlich ganz lassen. Hingegen halte ich es für klug, vorsorglich Multi-Mam-Kompressen im Kühlschrank aufzubewahren und spätestens ab dem Milcheinschuss nicht zu zögern, sie ständig aufzulegen (ein individuelles Päckchen lässt sich übrigens mit der Schere teilen, ich bin auch mit nur einem Paket absolut locker hingekommen). Mehr brauchts eigentlich nicht m.E.n. (ich hatte erst beim 3. Kind von ihnen erfahren und OMG! war das eine Erleichterung dieser Anfangsphase).


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Frechdachs » 9. Januar 2019, 22:09

Liebe Cremissima,

Ich hatte mir eine Ölmischung aus Mandel- und Weizenkeimöl für die Körperpflege hergestellt und bin trotz schwachen Bindegewebe bei moderatem Bauchumfang durch 2 Schwangerschaften ohne Schwangerschaftsstreifen gekommen. Falls du auch Shea verwenden möchtest, könnte ich mir auch eine Sheasahne mit den beiden Ölen gut vorstellen.

Für die Brustwarzen hatte ich auch Lanolin pur und kann es sehr empfehlen. Kann man aber vielleicht auch mit einem Öl vermischt etwas geschmeidiger rühren.
Viele Grüße
Frechdachs


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Frechdachs » 9. Januar 2019, 22:21

Oh da hat sich mein Beitrag mit dem von Neulandmama überschnitten bezüglich Sheasahne. :blahblah:
Die Multimam Kompressen sind eine super Sache, wenn die natürlichen Mittel nicht mehr helfen. Hatte ich auch beim 1. Am Anfang der Stillzeit, als die Brustwarzen extrem wund waren.
Viele Grüße
Frechdachs


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Cremissima » 10. Januar 2019, 16:47

Wow. Vielen lieben Dank für all Eure Antworten. Das hilft mir sehr :klimper:

Lanolin klingt ja super. Könnte ich das auch mit Nachtkerzenöl und Calendula und evtl. mit Bienenwachs und Kakaobutter mischen?

Die Ölporträts habe ich mir schon angeschaut und bin so auf das Mandelöl gekommen. Das Öl wollte ich für Schwangerschaft und die Geburt herstellen...deshalb der Rosmarin. Ich kanns ja nicht erwarten :huepf:
Vielleicht mache ich dann eines für die Schwangerschaft mit Lavendel und eines für die Geburt mit Rosmarin? Die ätherischen Öle wollte ich nur ganz gering beimischen, weil man (oder frau) in der Zeit ja eh recht geruchsempfindlich ist.

Die Wirkung von Weizenkeimöl klingt auch super. Weißt du noch in welchem Verhältnis Du das gemischt hast Frechdachs?

Was haltet Ihr von Mandelöl, Sheabutter (oder -sahne), Weizenkeimöl und Lavendel/Rosmarin?


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von neulandmama » 10. Januar 2019, 20:09

Cremissima hat geschrieben:
10. Januar 2019, 16:47
Lanolin klingt ja super. Könnte ich das auch mit Nachtkerzenöl und Calendula und evtl. mit Bienenwachs und Kakaobutter mischen?
Grundsätzlich glaube ich, dass Nichts gegen diese Inhaltsstoffe spräche. Die Frage ist halt nur, ob sie es anwenden wird bzw. welchen Zweck das Produkt erfüllen soll.

Anfangs entzünden sich die Nippel nahezu unweigerlich ob der ungewohnten Belastung. Dann ist insbesondere etwas Kühlendes wohltuend, aber Deine favorisierten Zutaten wiederum würden - im Kühlschrank aufbewahrt - wohl kaum einen komfortablen Auftrag ermöglichen.
Vielleicht mache ich dann eines für die Schwangerschaft mit Lavendel und eines für die Geburt mit Rosmarin?
Ich an Deiner Stelle würde nur ein Massageöl [Edit: bzw. eine Sheasahne] für die Zeit der Schwangerschaft selbst machen, einen oder zwei verschiedene Badezusätze, und ganz eventuell noch ein Damm-Massageöl (obwohl da auch wieder fraglich ist, ob sies denn nutzen würde).

Wenns wirklich pressiert, kann man zumindest Glück haben und von der Hebamme völlig kostenfrei ein wehenförderndes Öl erhalten... ich persönlich konnte mich dann aber nicht überwinden, es auch aufzutragen, mir waren die Schmerzen aus persönlicher Sicht damals nämlich schon stark genug, ehrlich gesagt^^ (Hat dann auch so geklappt, natürlich... Wahrscheinlich geht diesbezüglich eh nix über Sperma bzw. auch die GV-bedingte Oxytocin-Ausschüttung :brille: )
Was haltet Ihr von Mandelöl, Sheabutter (oder -sahne), Weizenkeimöl und Lavendel/Rosmarin?
Ich kann zwar nicht aus Erfahrung sprechen, aber ich habe mir Weizenkeimöl bislang nicht zugelegt, gerade weil es heißt, es rieche überhaupt nicht gut.

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Rautgundis
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Rautgundis » 11. Januar 2019, 11:16

Liebe Cremissima,
hier findest du einigen Infos von Eliane Zimmermann, falls noch nicht bekannt. :rosefuerdich:
Es grüßt herzlichst Heike


Zaradira

Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Zaradira » 11. Januar 2019, 17:27

Ich trau mich mal als Rührkücheneuling hier zu antworten :-)

Die äth Öle Rosmarin etc wurden ja schon behandelt. Es gibt tatsächlich ein Schwangerschaftsöl (sogar recht teuer) zu kaufen, dass äth Rosmarinöl enthält- für mich unbegreiflich.

Vielleicht noch ein Tipp- bevor du mixt, lass deine Tochter an den äth Ölen schnuppern- vorsichtig. Es kann gut sein, dass sie Düfte, die sie vorher mochte, nun gar nicht mehr verträgt. Ich hab in der Schwangerschaft außer Zitronenduft gar nichts vertragen- damit hatte sich das Thema äth Öle von selber erledigt :-)


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Frechdachs » 11. Januar 2019, 22:44

Welches Verhältnis, puh, gute Frage. Ich hatte das pi mal Daumen gemischt :unknown: vielleicht war der Anteil an Weizenkeimöl so 20 %. Der Anteil darf nicht zu hoch sein, da die Mischung sonst zu "schwer" wird und nicht in angemessener Zeit einzieht.
Viele Grüße
Frechdachs


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Cremissima
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Cremissima » 11. Januar 2019, 23:11

neulandmama hat geschrieben:
10. Januar 2019, 20:09
Grundsätzlich glaube ich, dass Nichts gegen diese Inhaltsstoffe spräche. Die Frage ist halt nur, ob sie es anwenden wird bzw. welchen Zweck das Produkt erfüllen soll.

Anfangs entzünden sich die Nippel nahezu unweigerlich ob der ungewohnten Belastung. Dann ist insbesondere etwas Kühlendes wohltuend, aber Deine favorisierten Zutaten wiederum würden - im Kühlschrank aufbewahrt - wohl kaum einen komfortablen Auftrag ermöglichen.
Vielleicht mache ich dann eines für die Schwangerschaft mit Lavendel und eines für die Geburt mit Rosmarin?
Ich an Deiner Stelle würde nur ein Massageöl [Edit: bzw. eine Sheasahne] für die Zeit der Schwangerschaft selbst machen, einen oder zwei verschiedene Badezusätze, und ganz eventuell noch ein Damm-Massageöl (obwohl da auch wieder fraglich ist, ob sies denn nutzen würde).

Wenns wirklich pressiert, kann man zumindest Glück haben und von der Hebamme völlig kostenfrei ein wehenförderndes Öl erhalten... ich persönlich konnte mich dann aber nicht überwinden, es auch aufzutragen, mir waren die Schmerzen aus persönlicher Sicht damals nämlich schon stark genug, ehrlich gesagt^^ (Hat dann auch so geklappt, natürlich... Wahrscheinlich geht diesbezüglich eh nix über Sperma bzw. auch die GV-bedingte Oxytocin-Ausschüttung :brille: )
Was haltet Ihr von Mandelöl, Sheabutter (oder -sahne), Weizenkeimöl und Lavendel/Rosmarin?
Ich kann zwar nicht aus Erfahrung sprechen, aber ich habe mir Weizenkeimöl bislang nicht zugelegt, gerade weil es heißt, es rieche überhaupt nicht gut.
Welchen Vorteil hätte es denn Sheasahne anstatt eines reinen Öls zu mischen?

Damm-Massageöl und Badezusätze klingen ja super. Denkst du da an etwas bestimmtes? Ich wollte schon immer mal ein eigenes Epsombadesalz mit Lavendel machen :wink:

Das mit der Hebamme wusste ich gar nicht. Weißt du was genau man da bekommt?
Rautgundis hat geschrieben:
11. Januar 2019, 11:16
Liebe Cremissima,
hier findest du einigen Infos von Eliane Zimmermann, falls noch nicht bekannt. :rosefuerdich:
Vielenn Dak für den Link. Da schaue ich gleich mal rein! :zeitung:
Zaradira hat geschrieben:
11. Januar 2019, 17:27
Ich trau mich mal als Rührkücheneuling hier zu antworten :-)

Die äth Öle Rosmarin etc wurden ja schon behandelt. Es gibt tatsächlich ein Schwangerschaftsöl (sogar recht teuer) zu kaufen, dass äth Rosmarinöl enthält- für mich unbegreiflich.

Vielleicht noch ein Tipp- bevor du mixt, lass deine Tochter an den äth Ölen schnuppern- vorsichtig. Es kann gut sein, dass sie Düfte, die sie vorher mochte, nun gar nicht mehr verträgt. Ich hab in der Schwangerschaft außer Zitronenduft gar nichts vertragen- damit hatte sich das Thema äth Öle von selber erledigt :-)
Das ist auch eine super Idee. Vielen lieben Dank!
Frechdachs hat geschrieben:
11. Januar 2019, 22:44
Welches Verhältnis, puh, gute Frage. Ich hatte das pi mal Daumen gemischt :unknown: vielleicht war der Anteil an Weizenkeimöl so 20 %. Der Anteil darf nicht zu hoch sein, da die Mischung sonst zu "schwer" wird und nicht in angemessener Zeit einzieht.
Hat das Weizenkeimöl in der Mischung für dich unangenehm gerochen? Und hast du die Öle einfach in einem Behätnis gemischt und verührt?


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von MartaMK » 11. Januar 2019, 23:31

hier noch eine Stimme für die MultiMam Kompressen! Ich habe mir in der Schwangerschaft zwar eine Salbe für die Brustwarzen gerührt, es tat aber so dolle weh, dass ich die nicht auftragen konnte :schocker: (50% Mazerat aus Ringelblumen in Olivenöl, 15% Beerenwachs, 10% Kokosöl, 25% Sheabutter). Für mein Babybauch gab es ein Balsam, Öl fand ich nicht so toll zum auftragen. Di Basis war 50% Sheabutter, die Öle habe ich variiert.. Hanföl, Macadamianussöl, Weizenkeimöl, Mandelöl natürlich, Arganöl auch mal. Die Konsistenz war so zwischen Pudding und Mousse. Und wie Zaradira schreibt
Vielleicht noch ein Tipp- bevor du mixt, lass deine Tochter an den äth Ölen schnuppern- vorsichtig
. Ich habe damals alles mit Süßorange gerührt, jetzt wird mir schlecht von dem Duft :/
Liebe Grüße, Marta


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Frechdachs » 11. Januar 2019, 23:33

Cremissima hat geschrieben:
11. Januar 2019, 23:11
Hat das Weizenkeimöl in der Mischung für dich unangenehm gerochen? Und hast du die Öle einfach in einem Behätnis gemischt und verührt?
Ich hatte die Ölmischung in einen Pumpspender gefüllt und habe sie, wenn ich mich richtig erinnere, vor Gebrauch geschüttelt. Ein gewisser Geruch kann man nicht leugnen, aber ich fand es in der Menge nicht aufdringlich. Ich verwende gerne Weizenkeimöl. Wir wissen ja aber, dass unsere Näschen unterschiedlich riechen.... Meins ist leider gerade diesen Monat abgelaufen, sonst hätte ich dir was schicken können.
Viele Grüße
Frechdachs

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GartenEden
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von GartenEden » 12. Januar 2019, 08:39

Liebe Cremissima,
kennst du Ingeborg Stadelmann? Hier ist ein
nettes PDF mit verschiedenen Rezepten, vielleicht hilft es dir bei der Suche nach weiteren Ideen, die du oben erfragt hast.
Cremissima hat geschrieben:
11. Januar 2019, 23:11
Damm-Massageöl und Badezusätze klingen ja super. Denkst du da an etwas bestimmtes? Ich wollte schon immer mal ein eigenes Epsombadesalz mit Lavendel machen :wink:
Viele Grüße, Daniela
"Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt." - Mark Twain

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JulieW
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von JulieW » 12. Januar 2019, 20:34

Für die Brustwarzen kann ich 100% Lanolin empfehlen! Ich hatte damit selbst sehr gute Erfahrungeb gemacht. (das war noch vor meiner Rührer Karriere).

Ich würde auch jetzt ausschließlich Lanolin auftragen. Und zwar deshalb, da ich mir denke, vor allem für das Baby in diesem Bereich so wenig wie möglich "einzugreifen" bzw zu "verfälschen".
Eine hebamme sagte mir damals, dass man zb den Vorhof nicht einschmieren sollte, da dort unzählige Duftdrüsen sind, die sonst verschlossen werden. Diese hebamme hat mir dann das Lanolin empfohlen.


Coco
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Coco » 12. Januar 2019, 20:40

Noch eine Stimme für Lanolin pur :)
Viele Grüße, Coco

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flidibus
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von flidibus » 12. Januar 2019, 20:43

Ich hab damals bei den anfangs wunden Brustwarzen einfach den Babyspeichel mit Muttermilch drauf trocknen lassen (auch ein Hebammentipp). Half auch gut.
Liebe Grüße
Flidibus


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von neulandmama » 13. Januar 2019, 00:59

Cremissima hat geschrieben:
11. Januar 2019, 23:11
Welchen Vorteil hätte es denn Sheasahne anstatt eines reinen Öls zu mischen?
Das ist vorallem eine Frage der persönlichen Präferenz, glaube ich.
Eine Shea-Whip empfinde ich als länger einhüllend/okklusiver und insofern auch als stärker pflegend (Sheanussöl hatt ich aber auch noch nicht im Gebrauch, nur Sesam-, Mandel-, Aprikosenkernöl usw.)
Damm-Massageöl und Badezusätze klingen ja super. Denkst du da an etwas bestimmtes?


Nicht direkt (ohne Suchen)^^

Die auf dem Markt befindlichen Damm-Massageöle beinhalten min. Mandel- und Weizenkeimöl, gern auch Nachtkerzen- und/oder Olivenöl und Anderes. Also praktischerweise mehr oder weniger genau das, was Du eh schon verarbeiten wolltest.
Ich wollte schon immer mal ein eigenes Epsombadesalz mit Lavendel machen :wink:
Na dann ran an die Wurst!

Größter Vorteil von Badezusätzen m.M.n.: sie werden wahrscheinlich regelmäßig genutzt (und sind dabei besser für ihre Haut als Vieles, was man kaufen kann) - also es sei denn, sie badet nicht gern^^
Das mit der Hebamme wusste ich gar nicht. Weißt du was genau man da bekommt?
Was man mir da vor Jahren (während ich schon Wehen hatte wie gesagt!) im Krankenhaus mitgab (mit der Aufforderung, es daheim einzumassieren), bevor man mich wegschickte (für letztlich bloß 2 Stunden^^), weiß ich nicht genau, leider. Ich könnt schwören, man hätte was von u.a. Rizinusöl gesagt - das ist meiner gerade erfolgten Suche zufolge aber eher unwahrscheinlich (Rizinusöl wird wohl meist oral als Hauptbestandteil eines "Wehencocktails" verabreicht).

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nicoleK
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von nicoleK » 13. Januar 2019, 15:32

Liebe Cremmissiama

schön wirst du bald Oma :blumenfuerdich:

Ich mische meine Dammvorbereitungsöle für die Kurse selber und halte es sehr simpel dabei.
Beginn in der 35. SSW, 1 x täglich (sofern keine vorhandene Gegenindikation)
10ml reichen, eingeölt wird nach der Dehnungsmassage nur der Damm, also nix in die Scheide. Dafür braucht es wenige Tropfen. Für die Dammheilung, sofern es Verletzungen gab, dann lieber nochmal ein neues Öl mischen für die Narbenpflege.
5 ml Weizenkeimöl
5 ml Johanniskrautöl
2 ggt. Muskatellersalbei
1 ggt. Rose oder Lavendel
wie man genau den Damm "massiert" wird ihr bestimmt in einem Kurs/Hebamme gezeigt.Es gibt ja noch viele andere Damm- bzw. Beckenbodenvorbereitende Massnhamen.

Die Brustwarze würde ich in der SS gar nicht mehr "pflegen". Unsere Nippel sind gewöhnlich viel zu sehr verwöhnt und nicht parat für die anspruchsvolle Zeit nach der Geburt. Darum empfehle ich ab der 30 SSW in der täglichen Pflege die Bruswarze gänzlich auszulassen und keine Produkte mehr anzuwenden, viel frische Luft, zu Hause keinen BH tragen, ev.kleines Loch in den BH schneiden. So wird der Nippel bis zur Stillzeit sanft abgehärtet. Sollte es in der ersten Zeit beim Stillen doch zu Rhagaden führen, ist auch Lanolin meine erste Wahl.

Zum Rosmarin: verwende ich nur im Kreuzbeinöl bei Beschwerden. Rosmarin Typ Cineol.
Gerade in der Schwangerschaft kommen die Geschmacksnerven so richtig schön zum Zug. Der Tipp ist hier schon genannt worden. Tochter riechen lassen, was passt, das passt. Ingeborg Stadelmann ist da eine gute Adresse um sich Ideen zu holen oder mal das eine oder andere zu bestellen.

Schwangerschaftspflegecreme/Öl für den wachsenden Bauch finde ich toll zur Pflege und auch um mit dem Kind "Kontakt" her zu stellen. Bis anhin habe ich nur eine Ölmischung mit Johannikraut, Jojobaöl und Neroli, Rose, Linaloeholz gemischt und mich an die Regel gehalten, nicht über 3% .

Für die Geburt gibt es sehr schöne Düfte, ist aber so sehr stimmungsabhängig. Manchmal braucht man Wohlfühldüfte, manchal was für Geborgenheit und Mut, manchmal etwas Wehenförderndes, manchmal etwas beruhigendes. Schön ist, wenn man ein Geburtsort wählt, wo Aromatherapie kein Fremdwort ist.
Liebe Grüsse aus dem Schwiizerländli

Nicole

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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Cremissima » 14. Januar 2019, 20:46

Hallo Ihr Lieben :sunny:

vielen lieben Dank für die vielen hilfreichen Tipps. Das hilft mir alles schon unglaublich viel weiter!
Das Stadelmann Buch werde ich mir in den nächsten Wochen mal zu Gemüte führen :brille:

Dein Dammvorbereitungsöl klingt ja sehr spannend. Vielen Dank Nicole! Darf ich fragen warum du genau diese Öle verwendest?
Was hältst du denn von den Inhaltsstoffen für mein Öl und würdest du mir dein Rezept für das Massageöl auch noch verraten? Dann könnte ich das auch mal ausprobieren :kleinehexe:

Meine neue Liste ist nun also
  • Schwangerschaftsöl
Hat jemand eine ungefähre Idee zu welchen Anteilen ich Mandel- und Weizenkeimöl mit Lavendel und Sheasahne oder -butter vermischen sollte und gibt es hierbei etwas bestimmtes zu beachten?
  • Dammvorbereitungsöl
Hier probiere ich als erstes mal das tolle Rezept von Nicole
  • Geburtsöl
Wie das Schwangerschaftsöl nur mit Rosmarin
  • Badesalz
Kann mir jemand sagen wie ich Epsomsalz mit z.B. mit ätherischem Lavendelöl vermische?

Und wenn es soweit ist evtl. mal versuchen Lanolin mit anderen Sachen zu mischen.

Oh das wird toll. Ich freu mich schon so :laufen:

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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von nicoleK » 21. Januar 2019, 17:17

Liebe Cremissima

hat was gedauert, bin beruflich etwas eingespannt und muss mir die Zeit stehlen :skeptisch:
Cremissima hat geschrieben:
14. Januar 2019, 20:46
Dein Dammvorbereitungsöl klingt ja sehr spannend. Vielen Dank Nicole! Darf ich fragen warum du genau diese Öle verwendest?
Was hältst du denn von den Inhaltsstoffen für mein Öl und würdest du mir dein Rezept für das Massageöl auch noch verraten? Dann könnte ich das auch mal ausprobieren :kleinehexe:
5 mg Weizenkeimöl = Vitamin E unterstützt die Elastizität
5 mg Johanniskrautöl=macht Haut und Muskulatur geschmeidig, dehnbar und durchblutet
2 ggt. Muskatellersalbei= entspannt, fördert die Elastizitiät/Nachgiebigkeit
1 ggt. Rose oder Lavendel = lasse ich die Frau auswählen. Rose, sowie Lavendel wirkt antibakteriell, entkrampfend, antifungal
Cremissima hat geschrieben:
14. Januar 2019, 20:46
Was hältst du denn von den Inhaltsstoffen für mein Öl und würdest du mir dein Rezept für das Massageöl auch noch verraten? Dann könnte ich das auch mal ausprobieren :kleinehexe:
welches meinst du jetzt, das Kreuzbeinöl?

Kreuzbeinöl 50ml
30 mg Mandelöl
20 mg Johanniskrautöl
6 ggt Rosmarin
6 ggt wacholderbeere
6 ggt Muskatellersalbei
7 ggt Mandarine

benutze ich bei Schwangeren aber nur bei ISG Beschwerden, also medizinisch indiziert. Für nichtschwangere ist es ein hervorragendes Massageöl nach dem Sport, oder bei Verspannungen.

Für ein 30 ml 1-2 % Alltags Schwangerschaft-Massgeöl nehme ich als Basis
15 mg Mandelöl
15 mg Johanniskrautöl (8-tung nicht an die Sonne damit)
und lasse die Frau den Duft selber auswählen. Rose, Kammille römisch, Lavendel fein, Neroli, Sandelholz oder Ylang Ylang
Liebe Grüsse aus dem Schwiizerländli

Nicole

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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Cremissima » 28. Januar 2019, 16:59

nicoleK hat geschrieben:
21. Januar 2019, 17:17
Liebe Cremissima

hat was gedauert, bin beruflich etwas eingespannt und muss mir die Zeit stehlen :skeptisch:
Cremissima hat geschrieben:
14. Januar 2019, 20:46
Dein Dammvorbereitungsöl klingt ja sehr spannend. Vielen Dank Nicole! Darf ich fragen warum du genau diese Öle verwendest?
Was hältst du denn von den Inhaltsstoffen für mein Öl und würdest du mir dein Rezept für das Massageöl auch noch verraten? Dann könnte ich das auch mal ausprobieren :kleinehexe:
5 mg Weizenkeimöl = Vitamin E unterstützt die Elastizität
5 mg Johanniskrautöl=macht Haut und Muskulatur geschmeidig, dehnbar und durchblutet
2 ggt. Muskatellersalbei= entspannt, fördert die Elastizitiät/Nachgiebigkeit
1 ggt. Rose oder Lavendel = lasse ich die Frau auswählen. Rose, sowie Lavendel wirkt antibakteriell, entkrampfend, antifungal
Cremissima hat geschrieben:
14. Januar 2019, 20:46
Was hältst du denn von den Inhaltsstoffen für mein Öl und würdest du mir dein Rezept für das Massageöl auch noch verraten? Dann könnte ich das auch mal ausprobieren :kleinehexe:
welches meinst du jetzt, das Kreuzbeinöl?

Kreuzbeinöl 50ml
30 mg Mandelöl
20 mg Johanniskrautöl
6 ggt Rosmarin
6 ggt wacholderbeere
6 ggt Muskatellersalbei
7 ggt Mandarine

benutze ich bei Schwangeren aber nur bei ISG Beschwerden, also medizinisch indiziert. Für nichtschwangere ist es ein hervorragendes Massageöl nach dem Sport, oder bei Verspannungen.

Für ein 30 ml 1-2 % Alltags Schwangerschaft-Massgeöl nehme ich als Basis
15 mg Mandelöl
15 mg Johanniskrautöl (8-tung nicht an die Sonne damit)
und lasse die Frau den Duft selber auswählen. Rose, Kammille römisch, Lavendel fein, Neroli, Sandelholz oder Ylang Ylang
Liebe nicoleK,

jetzt hat es leider bei mir wegen einer Grippe etwas gedauert. Vielen lieben Dank, dass Du Deine Rezepte und Dein Wissen mit mir teilst! :blumenfuerdich:

Ich meinte ein „normales“ Schwangerschaftsöl zur Bauchmassage gegen Spannungsgefühle und Dehnungsstreifen.
Darf ich fragen warum Du Johanniskrautöl anstatt Weizenkeimöl und keine Sheabutter verwendest?

Welche von Deinen Ölmischung mit Johannikraut, Jojobaöl und Neroli, Rose und Linaloeholz hat dir am besten gefallen?

Und ist bei Ölen ml und mg das gleiche?

Hast du zufällig auch schon ein Rezept für ein Öl für die Narbenpflege? ...das würde ich sehr gerne mal für mich ausprobieren :nail:

Hat jemand eine Idee wie ich ein Badesalz herstellen kann?


Coco
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Coco » 28. Januar 2019, 17:24

Gib doch mal „Badesalz“ in die Suchfunktion ein :)
Viele Grüße, Coco

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Sommerwind
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Sommerwind » 28. Januar 2019, 18:28

Lanolin ist super, wenn man bzw. unsere Haut es verträgt, es gibt wie bei allem anderen Unverträglichkeiten. Dazufügen möchte ich für die Brustwarzen noch den kosmetikfernen Tipp von Schwarzteebeuteln, die Gerbstoffe helfen super in der strapaziösen Anfangszeit. Nur minim fetten und 3x tägl. Schwarzteebeutel auflegen(natürlich nass und abgekühlt).
Weizenkeimöl ist in fast jeder guten Bauchpflege drin(max.10%).
Vom Duft her würde ich die Nase deiner Tochter entscheiden lassen, was sie nicht mag, nicht verwenden und natürlich alle “Risikoöle“sowieso.
Fürs Badesalz nimmst du für Schwangere ca. 8Tr. Äös pro Vollbad, das reicht. Du kannst eine Ölmischung herstellen die du ins Salz tröpfelst, dann ist alles frisch. Oder du berechnest die Salzmenge pro Vollbad und tröpfelst entsprechend Öl rein, dann alles in ein gut verschliessbares Glas füllen.


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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von mano » 31. Januar 2019, 09:53

Hallo, ich geb auch noch meinen Senf dazu. Mir hat der wachsende Bauchumfang heftiges Hautjucken am Bauch gebracht. Ich hätte mich die ganze Zeit kratzen können. Ich würde also ein juckreizstillendes Öl allenfalls einplanen. Oder eine Creme, darüber dann die Öle.
Äth. Lavendelöl fand ich extrem beruhigend fürs Gemüt. Das hat auch geholfen.

Wegen den Brustwarzen: söhnchen 2, heute noch duftsensibel, trank nicht mehr, wenn nur irgendetwas drauf war. Beim letzten Kind liess ich dann viel Luft an die Brustwarzen, lag meist oben ohne im Zimmer und liess die Muttermilch auf den Warzen eintrocknen. Das half am allerbesten. Wenn ich das bei Nummer 1 gewusst hätte....
Lg mano

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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von nicoleK » 2. Februar 2019, 15:27

Salü Cremissima
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59

jetzt hat es leider bei mir wegen einer Grippe etwas gedauert. Vielen lieben Dank, dass Du Deine Rezepte und Dein Wissen mit mir teilst! :blumenfuerdich:
jetzt bin ich dran :verlegen:
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59
Ich meinte ein „normales“ Schwangerschaftsöl zur Bauchmassage gegen Spannungsgefühle und Dehnungsstreifen.
100 ml Bauchöl für Schwangere
50 ml Johanniskrautöl
50 ml Jojobaöl
ÄÖ's 1-2 %
Neroli, Rose, Linaloeholz
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59
Darf ich fragen warum Du Johanniskrautöl anstatt Weizenkeimöl und keine Sheabutter verwendest?
weil Johanniskrautöl tolle Eigenschaften mitbringt für den Zweck den ich mir wünsche und erhoffe :brille:
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59
Und ist bei Ölen ml und mg das gleiche?
früher habe ich nur in ml gemessen, jetzt wo ich auch angefangen habe Creme u.s.w. zu rühren gebe ich die Angaben mit mg an. Ist mit der Feinwaage viel genauer.
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59
Hast du zufällig auch schon ein Rezept für ein Öl für die Narbenpflege? ...das würde ich sehr gerne mal für mich ausprobieren :nail:
Das Narbenöl kann man verwenden, sobald Fäden/Klammern weg sind. Erst nur fein auftragen, sobald die Narbe gut verheilt ist und je nach "Wulst" oder Verhärtung auch gut ausstreichend weich massieren.
30 mg Narbenöl (Dammverletzung oder Kaiserschnittnarben)
5 mg Nachtkerzenöl
5 mg Johanniskrautöl
10 mg Wildrosenöl
Neroli
Liebe Grüsse aus dem Schwiizerländli

Nicole

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Cremissima
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Re: Rezeptentwicklung Schwangerschaftsöl und Brustwarzensalbe

Ungelesener Beitrag von Cremissima » 6. Februar 2019, 17:41

Hallo Ihr Lieben,

jetzt bin ich endlich dazu gekommen die ersten Versuche zu machen.
Ich habe erstmal nur das Schwangerschaftspflegeöl probiert und habe nun ein paar Fragen:

1. Mein Johanniskraut-Öl ist auf Olivenölbasis. Ist das das richtige?
2. Das Johanniskraut-Öl riecht wie ich finde sehr intensiv und ich fand Hälfte Johanniskraut, hälfte Mandelöl leider gar nicht gut. Liegt das vielleicht an meinem Johanniskraut-Öl?
3. Was haltet ihr von folgender Mischung: 10 ml Weizenkeimöl, 5 ml Johanneskrautöl, 15 ml Mandelöl?

Ich freue mich auf Eure Anregungen.

nicoleK hat geschrieben:
2. Februar 2019, 15:27
Salü Cremissima
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59

jetzt hat es leider bei mir wegen einer Grippe etwas gedauert. Vielen lieben Dank, dass Du Deine Rezepte und Dein Wissen mit mir teilst! :blumenfuerdich:
jetzt bin ich dran :verlegen:
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59
Ich meinte ein „normales“ Schwangerschaftsöl zur Bauchmassage gegen Spannungsgefühle und Dehnungsstreifen.
100 ml Bauchöl für Schwangere
50 ml Johanniskrautöl
50 ml Jojobaöl
ÄÖ's 1-2 %
Neroli, Rose, Linaloeholz
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59
Darf ich fragen warum Du Johanniskrautöl anstatt Weizenkeimöl und keine Sheabutter verwendest?
weil Johanniskrautöl tolle Eigenschaften mitbringt für den Zweck den ich mir wünsche und erhoffe :brille:
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59
Und ist bei Ölen ml und mg das gleiche?
früher habe ich nur in ml gemessen, jetzt wo ich auch angefangen habe Creme u.s.w. zu rühren gebe ich die Angaben mit mg an. Ist mit der Feinwaage viel genauer.
Cremissima hat geschrieben:
28. Januar 2019, 16:59
Hast du zufällig auch schon ein Rezept für ein Öl für die Narbenpflege? ...das würde ich sehr gerne mal für mich ausprobieren :nail:
Das Narbenöl kann man verwenden, sobald Fäden/Klammern weg sind. Erst nur fein auftragen, sobald die Narbe gut verheilt ist und je nach "Wulst" oder Verhärtung auch gut ausstreichend weich massieren.
30 mg Narbenöl (Dammverletzung oder Kaiserschnittnarben)
5 mg Nachtkerzenöl
5 mg Johanniskrautöl
10 mg Wildrosenöl
Neroli
Super. Vielen lieben Dank!

Warum verwendest du bei deinem Bauchöl Jojoba- anstatt Mandelöl? Und riecht dein Johanniskraut-Öl nicht viel zu intensiv?

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