Curiosa hat geschrieben:
ich finde es eine schöne Idee Tier ohne chemische Keulen vor Ungeziefer schützen zu wollen. Hunde scheinen bestimmte ätherische Öle im Großen und Ganzen auch zu vertragen. Katzen allerdings nicht, denn sie können die darin enthaltenen Stoffe nicht abbauen und erleiden Vergiftungen.
Zitat aus dem Internet: "Durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen sind auch viele andere ätherische Öle (neben Teebaumölen (Teebaum, Manuka, Kanuka) für Katzen giftig. Pfefferminze, Eukalyptus, Thymian, Oregano, Zimtöl sowie alle Öle von Nadelbäumen wie Tanne und Kiefer sind tabu, Symptome bei Einnahme, Aufnahme durch die Haut oder Einatmung eines Giftstoffes".
Da aber auch andere ätherische Öle einen mehr oder weniger hohen Gehalt an Terpenen und Phenolen haben können diese ebenalls schaden. Durch das Einsprühen atmet die Katze die Vernebelung ein und das regelmäßige putzen führt zu einer regelmäßigen Aufnahme der giftigen Stoffe, diese reichern sich im Körper an und können langfristige Vergiftungen auslösen. Dies scheint auch auf Niemöl zuzutreffen.
PS Da Hunde und Katzen sehr unterschiedlich reagieren, sollten auch Produkte für Hunde zur Ungezieferbekämpfung nicht bei Katzen angewandt werden.
Hallo,
ich habe gezögert mich zu diesem Thema zu äußern und möchte nicht Klugscheißern, weil Hundetrainer
aber die Bedenken/Recherchen von Curiosa sind Fakt und gelten für Hunde als auch für Katzen
nutzt man solche ätherischen Öle dauerhaft, fügt man seinen Tieren wirklich Schaden zu, denn die physischen Reaktionen erfolgen nicht sofort, sondern schleichend
auch Alkohol zählt zu den Giften für Hund und Katze
und schon gar nicht sollten die o.g. Inhaltsstoffe einem Welpen verabreicht werden, man richtet damit mehr Schaden als Nutzen an
auch ich versuche soweit es mir möglich ist, die chemische Keule von meinen Hunden fernzuhalten, was allerdings Parasitenbefall (z.B. auch Wurmbefall) betrifft, tue ich meinen Jungs den grösseren Gefallen wenn ich die Medikamente nutze die mein Tierarzt verordnet, als wenn ich selbst herumdoktere und es mit Hausmitteln versuche in den Griff zu bekommen
wer in einer sehr Zeckenbefallenen Gegend wohnt, sollte überlegen eine Borreliose Impfung vornehmen zu lassen, allerdings gilt auch hier, nicht gegen jedes Bakterium das Zecke ünerträgt kann etwas getan werden, denn die Organismen der Zecken mutieren und bilden Resistenzen gegen verschiedene Impfstoffe oder auch Spot On Präperate
Frontline als Spot On z.B. ist hier in meiner Gegend mittlerweile wirkungslos, da Zecken auf die Inhaltsstoffe nicht mehr reagieren und sich trotzdem am Hund festsetzten
bei der momentanen Zeckenplage, und die Biester sind wirklich gierig dieses Jahr, sollte man sich tatsächlich die Mühe machen und Hunde nach jedem Spaziergang mit einem feinzinkigen Striegel durchkämmen und gegebenfalls das Fell nach Zecken abzusuchen. Oft hilft es auch Hund nicht durch hohes Gras laufen zu lassen (ich weiß das macht den meisten Jungs und Mädels besonders viel Spass), denn in hohen Gräsern und ungemähten Naturwiesen tummeln sich Zecken zuhauf.
Es ist ein Märchen das Zecken von Bäumen fallen und sich festsetzten, die Viecher halten sich in den unteren Bereichen der Vegetation auf
Ende Klugscheißern
liebe Grüsse
Anja