Ich versuche gerade, die für mich optimale Handcreme zu rühren und bin im Prinzip mit den Olionatura-Seiten usw. vertraut
Nun habe ich aber ein „Problem“, bei dem ihr mir vielleicht helfen könnt. Ich schreibe mal Rezept + Verarbeitung auf:
Zutaten für 100 g Creme (Fett:Wasser = 30:70):
52 g 0,75%iges Natrosolgel im Druckkochtopf sterlisiert.
1,5 g Reinlecithin
1 g Bienenwachs
1 g Avocadon
6 g Mangobutter
4 g Jojobaöl
4 g Aprikosenkernöl
4 g Avocadoöl
4 g Distelöl
3 g Nachtkerzenöl
1,5 g Wildrosenöl
6 g Weingeist
5 g Harnstoff
5 g Glycerin
2 g D – Panthenol
1) 1,5 g Reinlecithin + 1,5 g Natrosolgel 30 min quellen gelassen.
2) 3 g Nachtkerzenöl zugefügt und gut verrührt.
3) Bienenwachs, Avocadon geschmolzen. Darin Mangobutter, Jojobaöl, Aprikosenkernöl, Avocadoöl, Distelöl erhitzt.
4) Das Bienenwachs/Ölgemisch langsam in das Emulgatorgel eingerührt und hochtourig verrührt.
5) Wildrosenöl dazugemischt.
6) 50,5 g erwärmtes Natrosolgel tropfenweise zum Emulgatorgel dazugegeben und hochtourig verrührt.
7) Harnstoff gemörsert, in Weingeist aufgelöst, Glycerin und D-Panthenol dazugegeben und alles langsam zu der Creme gegeben und hochtourig verrührt.
Nun bin ich mit dem Ergebnis von der Wirkung her eigentlich ganz zufrieden, nur trennt sich die Creme leicht. Mein erster Versuch ohne Avocadon und Bienenwachs ergab ein homogenes Gel, also muss ich bei der Zubereitung etwas falsch gemacht haben. Außerdem habe ich beobachtet, dass die Creme 2 unterschiedliche Konsistenzen hat
Umso länger ich sie hochtourig rühre, umso fester, „buttriger“ wird sie. Ähnlich, wie wenn man Schlagsahne zu lange schlägt. Dafür ist sie dann homogen. Sie neigt aber dazu, sich nach einer Zeit wieder leicht zu trennen, rühre ich dann nur kurz, verbindet sie sich wieder und ergibt kurzfristig eine angenehme Konsistenz (creme- fluidartig). Aber diese Neigung zur Trennung bleibt.
Habt ihr vielleicht einen Tipp, wie ich das Bienenwachs und Avocadon beim nächsten Versuch besser einarbeiten kann?

