Nun denn, einige Tage habe ich gesucht und gelesen, Infos gesammelt bis der Kopf qualmte. Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass ich versuchen möchte, mich Schritt für Schritt an meine persönliche Pflege zu tasten.
Wenn ihr nichts dagegen habt würde ich dieses Plätzchen hier gerne zum Festhalten meiner (hoffentlichen) Fortschritte nutzen, um mit eurer Hilfe die zukünftigen Rührversuche nach und nach zu optimieren.
Vielleicht erst einmal etwas zu meinem Hautbild
Wasche ich mein Gesicht nur mit Wasser und sonst nix
Unreinheiten kommen und gehen, hauptsächlich am Kinn, pickelfrei bin ich nie; die Poren der T-Zone sind sichtlich vergrößert. Im Laufe des Tages wird besagte T-Zone definitiv fettig, ich habe immer ein Glanznäschen wenn ich nicht eifrig dagegen anpudere.
Trotzdem bilden sich bei Gebrauch von Makeup oder MF immer kleine Hautschüppchen, weswegen ich mir bezüglich des Hautzustandes unsicher bin. Fettig? Mischhaut? Trocken? Muss ich jetzt pro Hautpartie eine andere Creme benutzen?
Eine zeitlang habe ich mein Gesicht mit einer Mischung aus Rizinus- und Traubenkernöl gewaschen bzw. abgeschminkt... Ein paar Wochen lang war die Haut prall und glatt wie ein Pfirsich, dann plötzlich reagierte sie mit Unterlagerungen.
Momentan nutze ich Olivenölseife... ist aber definitiv zu harsch und austrocknend.
Nicht außer Acht zu lassen wäre wohl auch meine Sonnenempfindlichkeit. Ich bin ein sehr heller Hauttyp, mit vielen vielen Muttermalen, nach fünf Minuten Sonne bin ich rot, LSF 30 ist für mich im Sommer Minimum. Leider vertrage ich Sonnencremes größtenteils eher bescheiden schlecht.
Pflegetechnisch nutze ich Avène, leichte Feuchtigkeitspflege und Antifaltenzeugs
Meine Vorstellung ist mich erstmal back to the roots auf Grundwirkstoffe zu beschränken. Zu schauen ob ich mit einem Fett-Wasser-Verhältnis von 25/75 gut fahre, oder doch reichhaltiger mischen muss.
Ausgehen möchte ich dazu von Olionaturas Basisrezeptur K2.
Weiterhin habe ich mich an der Öle-kombinieren-Übersicht bei den Vorschlägen im Bereich trockene Haut umgesehen.
Vorschlag a) Jojobaöl (B-0), Macadamianussöl (B-1), Nachtkerzenöl (W-2), Sheabutter (PF-1)
Vorschlag b) Squalan (B-0), Avocadoöl (B-1), Amaranthöl (B-3), Borretschöl (W-2)
Meine Wahl fiel auf Vorschlag a), diese Mischung enthält meines Erachtens die geringere Menge lichtempfindlicher Öle.
Vorschlag b) klingt für mich ideal als Nachtcreme, aber ich möchte erst einmal bei einer Creme bleiben, sonst weiß ich ja nie was ich vertrage und was nicht (außerdem gibt es bei Allerlei-Praktisches weder Amaranth- noch Borretschöl).
Konserviereren täte ich mit Weingeist, emulgieren mit Emulsan, ein bisschen Glyerin würde evtl. auch noch den Weg in die Creme finden.
Ist das alles schon zu viel für ein Basisrezept?
Ich poste hier mit Absicht noch keine Mengen etc., ich hätte nämlich erst einmal gerne euren Senf dazu!
Vieeelen Dank im Voraus
Hochachtungsvoll
Christina





