Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Moderator: Helga
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Würzigfrisch
Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Nachdem meine ersten Rührversuche (Silky Bodymelts aus der Basissammlung) erfolgreich bewältigt sind, das Ergebnis mehr oder weniger aufgebraucht und Nachschub schon mehrfach angemahnt wurde, tauchen auch schon die ersten Experimentierbedürfnisse und damit reichlich Fragen auf:
Ich würde die Bars, die mir von der Konsistenz und der Haptik her super gefallen, gerne mit feuchtigkeitsspendenden (oder besser -haltenden ?) Zusätzen anreichern, weil meine Haut deutlich signalisiert, dass sie diesbezüglich Unterstützung braucht. Meine erste Idee war, einen Emulgator und Urea zuzugeben. Auf der Suche danach bin ich auf den äußerst interessanten Thread von Moonlight Duschmelt mit Zusätzen und damit auf viele neue mögliche Zusätze gestoßen. Mit dem Ergebnis, dass mir der Kopf raucht und ich euch um "Löschhilfe" bitte. Ein neues Thema habe ich aufgemacht, weil mein Anliegen ein anderes ist: Ich möchte den Melt nach dem Duschen auf der nassen Haut anwenden und weder peelende noch waschaktive Substanzen zusetzen. Außerdem würde ich gerne nach Möglichkeit bei Heikes Zutaten bleiben und nur die Ergänzungen zukaufen. Der Melt sollte auch möglichst nicht weicher werden als im Original und auch nicht so schnell schmelzen wie ein Duschmelt.
Aus dem o.a. Thread ist mir neben Urea vor allem noch Glycerin hängen geblieben, außerdem der Vorschlag von Pflösch, Wollwachsalkohol zu verwenden (brächte sicher mehr Konsistenz - als Ausgleich für das Glycerin...). Mir selbst kam beim weiteren Schmökern dann noch Sorbitan Olivate in den Sinn...oder doch Tegomuls? Aber das bringt sicher keine Konsistenz... Man könnte auch den Mangobutteranteil erhöhen... Und was haltet ihr von UdA als zusätzlichem I-Tüpfelchen?? - Bevor ich jetzt wild drauf los bestelle, würde ich euch um Tipps bitten: Vielleicht gibt es einen grundsätzlichen Denkfehler in meinem Projekt oder eine ganz einfache Lösung, die ich nicht bedacht habe...
Liebe Grüße von Würzigfrisch
Ich würde die Bars, die mir von der Konsistenz und der Haptik her super gefallen, gerne mit feuchtigkeitsspendenden (oder besser -haltenden ?) Zusätzen anreichern, weil meine Haut deutlich signalisiert, dass sie diesbezüglich Unterstützung braucht. Meine erste Idee war, einen Emulgator und Urea zuzugeben. Auf der Suche danach bin ich auf den äußerst interessanten Thread von Moonlight Duschmelt mit Zusätzen und damit auf viele neue mögliche Zusätze gestoßen. Mit dem Ergebnis, dass mir der Kopf raucht und ich euch um "Löschhilfe" bitte. Ein neues Thema habe ich aufgemacht, weil mein Anliegen ein anderes ist: Ich möchte den Melt nach dem Duschen auf der nassen Haut anwenden und weder peelende noch waschaktive Substanzen zusetzen. Außerdem würde ich gerne nach Möglichkeit bei Heikes Zutaten bleiben und nur die Ergänzungen zukaufen. Der Melt sollte auch möglichst nicht weicher werden als im Original und auch nicht so schnell schmelzen wie ein Duschmelt.
Aus dem o.a. Thread ist mir neben Urea vor allem noch Glycerin hängen geblieben, außerdem der Vorschlag von Pflösch, Wollwachsalkohol zu verwenden (brächte sicher mehr Konsistenz - als Ausgleich für das Glycerin...). Mir selbst kam beim weiteren Schmökern dann noch Sorbitan Olivate in den Sinn...oder doch Tegomuls? Aber das bringt sicher keine Konsistenz... Man könnte auch den Mangobutteranteil erhöhen... Und was haltet ihr von UdA als zusätzlichem I-Tüpfelchen?? - Bevor ich jetzt wild drauf los bestelle, würde ich euch um Tipps bitten: Vielleicht gibt es einen grundsätzlichen Denkfehler in meinem Projekt oder eine ganz einfache Lösung, die ich nicht bedacht habe...
Liebe Grüße von Würzigfrisch
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Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo???
Deinen Wunsch kann ich gut verstehen. Allerdings ist es so, dass viele Substanzen, die Wasser in und auf der Haut binden, selbst Wasser benötigen, um zu wirken und in einer wasserhaltigen Emulsion am besten aufgehoben sind. Das gilt z. B. für Glycerin – in einem Body Melt macht es einfach keinen Sinn.
Urea macht durchaus Sinn, da es in fettbasierten Produkten gut in die Haut penetriert, asber die Buttern sind beim Schmelzen heiß, und das tut Urea nicht gut.
Sinnvoll sind unverseifbare Substanzen, z. B. Wollwachsalkohole, Lanolin oder Avocadin®, da sie gleichzeitig als Emulgator fungieren.
Urea macht durchaus Sinn, da es in fettbasierten Produkten gut in die Haut penetriert, asber die Buttern sind beim Schmelzen heiß, und das tut Urea nicht gut.
Sinnvoll sind unverseifbare Substanzen, z. B. Wollwachsalkohole, Lanolin oder Avocadin®, da sie gleichzeitig als Emulgator fungieren.
Liebe Grüße
Heike
Heike
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Moonlightgirl
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo???
Hallo Würzigfrisch
etwas zu konzipieren mit dem die Haut nach dem Duschen gut versorgt ist und man sich das eincremen
spart. Bin da ein wenig faul
Leider haben alle meine Versuche zu dem gleichen Ergebnis geführt, um das benutzen einer freuchtigkeitspendenden
Bodylotion komme ich bei meiner Haut nicht drum herum. Die Bodymelts benutze ich aber nach wie vor 2-3 mal die
Woche auf der noch feuchten Haut und wenn ich es mal wieder schaffe in die Sauna zu gehen dort im Dampfbad
Das macht eine ganz tolle samt weiche Haut
Ich habe es irgendwann aufgegeben zu experimentieren aber vielleicht gelingt dir ja der Durchbruch
z.B im Cranberryblam
genau aus diesem Grund habe ich damals etwas mit den Duschmelts experimentiert. Meine Idee warWürzigfrisch hat geschrieben:weil meine Haut deutlich signalisiert, dass sie diesbezüglich Unterstützung braucht.
etwas zu konzipieren mit dem die Haut nach dem Duschen gut versorgt ist und man sich das eincremen
spart. Bin da ein wenig faul
Leider haben alle meine Versuche zu dem gleichen Ergebnis geführt, um das benutzen einer freuchtigkeitspendenden
Bodylotion komme ich bei meiner Haut nicht drum herum. Die Bodymelts benutze ich aber nach wie vor 2-3 mal die
Woche auf der noch feuchten Haut und wenn ich es mal wieder schaffe in die Sauna zu gehen dort im Dampfbad
Das macht eine ganz tolle samt weiche Haut
Ich habe es irgendwann aufgegeben zu experimentieren aber vielleicht gelingt dir ja der Durchbruch
Urea mag ich ausgesprochen gerne in fettbasierten ProduktenHeike hat geschrieben:Urea macht durchaus Sinn, da es in fettbasierten Produkten gut in die Haut penetriert, asber die Buttern sind beim Schmelzen heiß, und das tut Urea nicht gut.
- pflanzenölscheich
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Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo???
Als jemand, der schon reine Fettzubereitungen mit Glycerin angefertigt und verwendet hat, kann ich aus meiner persönlichen Rührpraxis der Aussage, dass es keinen Sinn habe, nur widersprechen. Emulgiert habe ich anfangs mit Avocadoöl, dessen Unverseifbares als Emulgator für ein paar Prozent Glycerin bequem ausreichte, später dann mit Wollwachsalkoholen. In einer Misch- oder W/O-Emulsion, so sagt mir meine Erfahrung, gelangt Glycerin in der Haut sehr wohl zu seiner Wirkung. Noch dazu will Würzigfrisch das Produkt ja auf der nassen Haut verwenden - da haben wird doch ein bisschen Wasser für das Glycerin.Heike hat geschrieben:Allerdings ist es so, dass viele Substanzen, die Wasser in und auf der Haut binden, selbst Wasser benötigen, um zu wirken und in einer wasserhaltigen Emulsion am besten aufgehoben sind. Das gilt z. B. für Glycerin – in einem Body Melt macht es einfach keinen Sinn.
@Moon: Der Cranberry-Balm hat genug Lipodermin, das seinerseits 64% Wasser enthält, so dass der Harnstoff sich in diesem Wasser löst und dadurch bequem verkapselt wird, wie ich in einem isolierten Experiment nur mit Lipodermin und Urea erkennen konnte. In meinen aktuellen Balsamrezepten arbeite ich genau nach diesem Prinzip: Ich löse Urea mit Hilfe des Wassers aus Lipodermin (der Löwenanteil) und zu einem kleineren Teil mit dem Verdünnungswasser von Glycerin, Panthenol, Milchsäure und Natriumlaktat. Liposomal verkapselter Harnstoff wirkt aber auch herrlich langsam und hydratisiert die Haut vortrefflich.
- Heike
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Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo???
Das darfst Du tun. Ich bleibe bei meiner Aussage.pflanzenölscheich hat geschrieben:Als jemand, der schon reine Fettzubereitungen mit Glycerin angefertigt und verwendet hat, kann ich aus meiner persönlichen Rührpraxis der Aussage, dass es keinen Sinn habe, nur widersprechen.
Liebe Grüße
Heike
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Würzigfrisch
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Ihr seid phantastisch: Ein Tag und schon habe ich fundierte Kommentare und Rückmeldungen von euch, vielen Dank dafür. - Inhaltlich scheint das Thema nicht abschließend zu klären zu sein: Ich werde vielleicht tatsächlich noch mal ein bisschen rumprobieren, von den Zutaten her scheine ich ja nicht ganz falsch zu liegen.
Was das Glycerin angeht, entweder ich lasse es weg oder vertraue auf Pflöschs Theorie (und meine Wunschvorstellung), dass sich auf der nassen Haut die notwendige Emulsion bildet. Typische Anfängerfrage dazu: Wann müsste ich es zugeben? Nachdem Zusammenrühren der Fette? Oder kann man es vielleicht mit in die Backofenphase geben, damit es die gleiche Temperatur hat? (Ich höre euch schon stöhnen!)
- Ich gehe davon aus, dass ich früher oder später dann doch bei der "richtigen" Rührerei lande. Meine bessere Hälfte hat heute schon ne anständige Lotion eingefordert, und zwar mit dem Argument, das gehe morgens eh schneller als Melts einmassieren, Moonlightgirl! - Ich sehe das ja eher wie du: Noch nass mit Fett einmassieren schaffe ich viel eher - logisch ist das sicher nicht!
Jedenfalls macht es Spaß hier mit euch, und ich werde euch auf dem Laufenden halten.
- wenn, dann wäre es einer nach dem Blindes-Huhn-Schema.Moonlightgirl hat geschrieben:Ich habe es irgendwann aufgegeben zu experimentieren aber vielleicht gelingt dir ja der Durchbruch
...ich vermute, dass Moonlightgirl es wie im Ölgel ganz zum Schluss zugegeben hat? - Das habe ich daraus geschlossen, dass die Hitzeempfindlichkeit dort gar nicht angesprochen wurde.Heike hat geschrieben:...die Buttern sind beim Schmelzen heiß, und das tut Urea nicht gut.
Was das Glycerin angeht, entweder ich lasse es weg oder vertraue auf Pflöschs Theorie (und meine Wunschvorstellung), dass sich auf der nassen Haut die notwendige Emulsion bildet. Typische Anfängerfrage dazu: Wann müsste ich es zugeben? Nachdem Zusammenrühren der Fette? Oder kann man es vielleicht mit in die Backofenphase geben, damit es die gleiche Temperatur hat? (Ich höre euch schon stöhnen!)
- Ich gehe davon aus, dass ich früher oder später dann doch bei der "richtigen" Rührerei lande. Meine bessere Hälfte hat heute schon ne anständige Lotion eingefordert, und zwar mit dem Argument, das gehe morgens eh schneller als Melts einmassieren, Moonlightgirl! - Ich sehe das ja eher wie du: Noch nass mit Fett einmassieren schaffe ich viel eher - logisch ist das sicher nicht!
Jedenfalls macht es Spaß hier mit euch, und ich werde euch auf dem Laufenden halten.
- pflanzenölscheich
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Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Hier müssen wir zwei Dinge unterscheiden:Würzigfrisch hat geschrieben:Was das Glycerin angeht, entweder ich lasse es weg oder vertraue auf Pflöschs Theorie (und meine Wunschvorstellung), dass sich auf der nassen Haut die notwendige Emulsion bildet.
1) Im Hydro-Lipid-Film befinden sich - je nach Haut - mehr oder weniger hauteigene Emulgatoren, die sehr wohl ein bisschen Fett emulgieren können, aber:
2) Um das Glycerin im Produkt zu binden, wäre es vorteilhaft, bereits dort eine Emulsion mit minimaler Wasserphase (hier: Glycerinphase) zu bilden - wenn Du Dich nicht auf das Wasserbindungsvermögen der Sheabutter oder des Bienenwachses verlassen willst. Wollwachsalkohole kannst Du zu diesem Zweck einsetzen, und wenn Du sie anstelle eines kleinen Teiles eines der flüssigen Fette verwendest, kompensieren sie zumindest einen Teil des Konsistenzverlustes, den ein flüssiger Inhaltsstoff wie Glycerin verursacht. Das Glycerin selbst käme dann in Phase C des Rezeptes.
Viel Glycerin wirst Du damit sowieso nicht unterbringen, weil Deine Melts ihren Namen sonst schon sehr wörtlich nehmen, lange bevor sie den ersten Hautkontakt bekommen.
Fazit: So sehr es meine tägliche Hautpflegepraxis ist, flüssige Hydratisierer wie Glycerin in fettlastige Rezepturen mit minimaler Wasserphase zu haben, und so sehr ich mich ihrer entfalteten Wirkung auch aus solchen Grundlagen erfreue, so sehr bin ich nach Moonlightgirls Experimenten auch eher skeptisch, dass wässrige Zutaten in Produkten mit ausdrücklich angestrebter fester Konsistenz wirklich gut aufgehoben sind. Im Rahmen einer W/O-Emulsion wären die hier bewusst hochschmelzenden und damit auch festen Fette durch den Emulgator wie ein Schweizer Käse mit gar nicht hochschmelzenden, viel zu flüssigen Glycerintröpfchen "durchlöchert", und das kostet natürlich Konsistenz.
Vielleicht mag es gelingen, ein bisschen Glycerin einzuarbeiten, aber es wird in jeder nicht auf Festigkeit optimierten Rezepturgattung eindeutig weniger krampfhaft gehen.
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Würzigfrisch
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Okay, ich lass es ja schon weg - oder experimentiere mit einer Minimenge. Hab gerade ne Feinwaage bestellt (dachte, ich käme darumherum, war wohl nix)!
Liebe Grüße!
Liebe Grüße!
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Hallo Würzigfrisch,
ich las gerade im Blog von Artmarit über wasserhaltige Bodymelts und auch eine Coldcreme "am Stück" - die ja auch Wasser enthält - auf dieser Basis könnte man doch sicher auch andere wasserlösliche Wirkstoffe einbauen. Vielleicht hilft das weiter.
Frohe Ostern!

ich las gerade im Blog von Artmarit über wasserhaltige Bodymelts und auch eine Coldcreme "am Stück" - die ja auch Wasser enthält - auf dieser Basis könnte man doch sicher auch andere wasserlösliche Wirkstoffe einbauen. Vielleicht hilft das weiter.
Frohe Ostern!
Liebe Grüße,
Pialina
Pialina
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kleines Huhn
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Ui, habe gerade auf dem von Pialina verlinkten Blog das Rezept gelesen... ich würde auch bei nur 30 % Wasser unbedingt konservieren.
Nicht das deine Bodymelts sich noch einen Pelz zulegen...
Nicht das deine Bodymelts sich noch einen Pelz zulegen...
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Ja, klar, das muss auf jeden Fall konserviert werden. Bei dem einen Rezept steht ja auch, dass Artmarit mit Weingeist oder Rokonsal konserviert, das gilt natürlich für all diese Rezepte, nicht dass das überlesen wird. 
Liebe Grüße,
Pialina
Pialina
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Würzigfrisch
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Hallo, Pialina und kleines Huhn (ein richtiger Indianername
),
das hört sich doch spannend an und wird gerade ausprobiert. Ich werde berichten (wobei... die Kakaobutter muss ja immer so lange nachhärten...). Was mich wundert, ist, dass die Wasserphase erst bei 35 Grad eingearbeitet werden soll.... Ich halte mich jetzt einfach mal dran. Noch sitze ich vor dem Backofen und schaue dem widerwilligen Schmelzen der Fette zu....
Ich wünsche euch schöne Festtage und vielen Dank noch mal.
Heike
das hört sich doch spannend an und wird gerade ausprobiert. Ich werde berichten (wobei... die Kakaobutter muss ja immer so lange nachhärten...). Was mich wundert, ist, dass die Wasserphase erst bei 35 Grad eingearbeitet werden soll.... Ich halte mich jetzt einfach mal dran. Noch sitze ich vor dem Backofen und schaue dem widerwilligen Schmelzen der Fette zu....
Ich wünsche euch schöne Festtage und vielen Dank noch mal.
Heike
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Würzigfrisch
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Hallo, ihr Lieben,
wollte euch endlich von meinen Rührversuchen berichten. – Leider ist es so, wie ich befürchtet hatte: In den letzten Woche hatte ich absolut keine Zeit, hier was zu posten, aber gerührt habe ich immerhin ein bisschen.
Zunächst zu Pialina: Ein Versuch mit der Coldcreme am Stück hat mich nicht überzeugt. Ich hatte zufällig eine Avocado zuhause und habe diese Version des Rezepts von Artmarit ausprobiert. Es entsteht zwar tatsächlich eine Art Bar, aber zum Eincremen zumindest der nassen Haut ist es doch viel zu weich, es entwickelt sich dann eher so eine Art Brei. Recht pflegend war es schon, kein Wunder, wenn man pro Anwendung ungefähr ein Drittel des Bars auf sich verteilt. Ohne Abduschen ging das gar nicht. Außerdem fand ich die Konsistenz der pürierten Avocado unangenehm, das ist wirklich nur was für ne frische Maske, auf weitere Versuche nur mit Wasser hatte ich dann keine richtige Lust mehr.
Also habe ich dann meine ursprüngliche Idee aufgegriffen: Ich habe Heikes Zutaten im Prinzip beibehalten und ca. 10 % Olivem (Wollwachsalkohol konnte ich in dem Shop, in dem ich letztes Mal bestellt hatte, nicht bekommen), 5% Glycerin und 5% Urea zugegeben, außerdem noch UdA. Ungefähr, weil ich Heikes Mengen geviertelt habe und als Anfängerin die genauen Mengen nicht so ganz genau abgewogen bekommen habe. Als Ausgleich für das Glycerin habe ich allerdings die Anteile der weichen Bestandteile (Kokosöl und Jojobaöl) stark reduziert und auch bei der Kakaobutter gekürzt. Olivem und UdA habe ich zum Bienenwachs gegeben (wegen des höheren Schmelzpunkts), das Glycerin zu den übrigen Fetten. Beim Rühren entstand eine phantastisch geschmeidige Mischung (ich musste mich echt zusammennehmen, um nicht mal dran zu lecken), die andererseits lange recht flüssig blieb, so dass auch das späte Einrühren des Harnstoffs kein Problem war.
Zum Ergebnis: Schon am nächsten Tag war der Bar richtig schön hart (vielleicht wegen des verminderten Kakaobuttergehalts?). Ich hab’s trotzdem noch eine Woche liegen lassen.
Nun aber zum Auftragsverhalten: Das war schon recht eigentümlich und ist deutlich verbesserungsbedürftig (und zwar war das auch schon bei dem weichen Rest aus dem Becherglas so, den ich natürlich sofort ausprobieren musste): Auf der nassen Haut flutschte das Fett regelrecht weg, um dann etwas unkontrollierbar stellenweise plötzlich hängen zu bleiben. Diese Fettflecken ließen sich dann nur mit äußerst energischem Reiben halbwegs verteilen. Interessant fand ich auch, dass ich zuerst den Eindruck hatte, ich würde nie trocken, während das Wasser dann schlagartig verschwunden war, so dass ich mir anfangs sogar noch mal die Hände nass gemacht habe. Später bin ich dann dazu übergegangen, den Bar nur äußerst sanft über die Haut gleiten zu lassen. Dabei hatte ich zunächst immer das Gefühl, es passiert gar nichts, nach dem Trocknen war die Haut dann aber doch immer eingecremt. Der Pflegeeffekt war übrigens besser als ohne Zusatz, das konnte ich vor allem am Zustand meiner Schienbeine deutlich ablesen.
Fazit: Vielleicht doch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ein oder zwei oder drei Versuche gebe ich mir noch. Als nächstes will ich mal probieren, Heikes Mengenverhältnisse genau zu übernehmen (da ich wahrscheinlich das „Spreitbandspektrum“
ungünstig verändert habe) und die Zusatzstoffe zusätzlich zuzugeben. Da der letzte Bar auch mit dem Glycerin gut fest geworden ist, könnte das vielleicht auch noch funktionieren.
So, das soll jetzt aber wirklich mal reichen. Ich wünsche allen, die mitlesen, eine gute Zeit.
Liebe Grüße von Würzigfrisch
wollte euch endlich von meinen Rührversuchen berichten. – Leider ist es so, wie ich befürchtet hatte: In den letzten Woche hatte ich absolut keine Zeit, hier was zu posten, aber gerührt habe ich immerhin ein bisschen.
Zunächst zu Pialina: Ein Versuch mit der Coldcreme am Stück hat mich nicht überzeugt. Ich hatte zufällig eine Avocado zuhause und habe diese Version des Rezepts von Artmarit ausprobiert. Es entsteht zwar tatsächlich eine Art Bar, aber zum Eincremen zumindest der nassen Haut ist es doch viel zu weich, es entwickelt sich dann eher so eine Art Brei. Recht pflegend war es schon, kein Wunder, wenn man pro Anwendung ungefähr ein Drittel des Bars auf sich verteilt. Ohne Abduschen ging das gar nicht. Außerdem fand ich die Konsistenz der pürierten Avocado unangenehm, das ist wirklich nur was für ne frische Maske, auf weitere Versuche nur mit Wasser hatte ich dann keine richtige Lust mehr.
Also habe ich dann meine ursprüngliche Idee aufgegriffen: Ich habe Heikes Zutaten im Prinzip beibehalten und ca. 10 % Olivem (Wollwachsalkohol konnte ich in dem Shop, in dem ich letztes Mal bestellt hatte, nicht bekommen), 5% Glycerin und 5% Urea zugegeben, außerdem noch UdA. Ungefähr, weil ich Heikes Mengen geviertelt habe und als Anfängerin die genauen Mengen nicht so ganz genau abgewogen bekommen habe. Als Ausgleich für das Glycerin habe ich allerdings die Anteile der weichen Bestandteile (Kokosöl und Jojobaöl) stark reduziert und auch bei der Kakaobutter gekürzt. Olivem und UdA habe ich zum Bienenwachs gegeben (wegen des höheren Schmelzpunkts), das Glycerin zu den übrigen Fetten. Beim Rühren entstand eine phantastisch geschmeidige Mischung (ich musste mich echt zusammennehmen, um nicht mal dran zu lecken), die andererseits lange recht flüssig blieb, so dass auch das späte Einrühren des Harnstoffs kein Problem war.
Zum Ergebnis: Schon am nächsten Tag war der Bar richtig schön hart (vielleicht wegen des verminderten Kakaobuttergehalts?). Ich hab’s trotzdem noch eine Woche liegen lassen.
Nun aber zum Auftragsverhalten: Das war schon recht eigentümlich und ist deutlich verbesserungsbedürftig (und zwar war das auch schon bei dem weichen Rest aus dem Becherglas so, den ich natürlich sofort ausprobieren musste): Auf der nassen Haut flutschte das Fett regelrecht weg, um dann etwas unkontrollierbar stellenweise plötzlich hängen zu bleiben. Diese Fettflecken ließen sich dann nur mit äußerst energischem Reiben halbwegs verteilen. Interessant fand ich auch, dass ich zuerst den Eindruck hatte, ich würde nie trocken, während das Wasser dann schlagartig verschwunden war, so dass ich mir anfangs sogar noch mal die Hände nass gemacht habe. Später bin ich dann dazu übergegangen, den Bar nur äußerst sanft über die Haut gleiten zu lassen. Dabei hatte ich zunächst immer das Gefühl, es passiert gar nichts, nach dem Trocknen war die Haut dann aber doch immer eingecremt. Der Pflegeeffekt war übrigens besser als ohne Zusatz, das konnte ich vor allem am Zustand meiner Schienbeine deutlich ablesen.
Fazit: Vielleicht doch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ein oder zwei oder drei Versuche gebe ich mir noch. Als nächstes will ich mal probieren, Heikes Mengenverhältnisse genau zu übernehmen (da ich wahrscheinlich das „Spreitbandspektrum“
So, das soll jetzt aber wirklich mal reichen. Ich wünsche allen, die mitlesen, eine gute Zeit.
Liebe Grüße von Würzigfrisch
Re: Bodymelts mit Feuchtigkeitsturbo?
Würzigfrisch hat geschrieben:Hallo, ihr Lieben,
wollte euch endlich von meinen Rührversuchen berichten. – Leider ist es so, wie ich befürchtet hatte: In den letzten Woche hatte ich absolut keine Zeit, hier was zu posten, aber gerührt habe ich immerhin ein bisschen.
Zunächst zu Pialina: Ein Versuch mit der Coldcreme am Stück hat mich nicht überzeugt. Ich hatte zufällig eine Avocado zuhause und habe diese Version des Rezepts von Artmarit ausprobiert. Es entsteht zwar tatsächlich eine Art Bar, aber zum Eincremen zumindest der nassen Haut ist es doch viel zu weich, es entwickelt sich dann eher so eine Art Brei. Recht pflegend war es schon, kein Wunder, wenn man pro Anwendung ungefähr ein Drittel des Bars auf sich verteilt. Ohne Abduschen ging das gar nicht. Außerdem fand ich die Konsistenz der pürierten Avocado unangenehm, das ist wirklich nur was für ne frische Maske, auf weitere Versuche nur mit Wasser hatte ich dann keine richtige Lust mehr.
Jetzt bin ich unsicher, ob ich das Rezept von Artmarit hier genau nennen darf, ich meinte das mit Kakaobutter, Mandelöl, Bienenwachs, Wasser und Weingeist oder Rokonsal als Konservierung. Es ist das 3.Rezept auf der von mir verlinkten Seite , betitelt mit "2.Versuch mit Bienenwachs".
Auf jeden Fall viel Erfolg beim weiteren Feilen an den Bars...
Liebe Grüße,
Pialina
Pialina

