Phospholipidbasis und Emulgatoren

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Silberfuchs
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Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Silberfuchs » 31. Oktober 2019, 12:53

Liebe Rührgemeinde,
bei der Suche nach der Heiligen-Gral-Creme bin ich auf die Phospholipidbasis gestoßen. Diese würde mein Bedürfnis nach Barrierestabilität befriedigen (bei aktuell fallenden Temperaturen meldet sich meine Haut).
Nun hat diese Basis ja auch eine Funktion als Emulgator. Allein verwendet soll sie fluidere Texturen ergeben. Ich hab aber gerne ein eingecremtes Gefühl.
Nach so viel Vorgeplänkel nun die eigentliche Frage: Wieviel niedriger dosiere ich Emulgatoren (z.B. Glycerinstaerat + Lysolecithin), wenn ich die Phospholipidbasis einsetze? (Ich hab den Emulgatorrechner versucht, kann aber die Basis dort nicht eingeben)
Einen sonnigen Feiertag wünscht euch allen
Silberfuchs

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Adorabelle » 31. Oktober 2019, 13:48

Hallo Silberfuchs,

laut Heikes Angaben benutzt du entweder die Basis alleine mit 1-5% gesamt oder als Ko-Emulgator mit 05,-1% .

Auch solltest du bedenken, dass du mit Lysolecithin eher flüssigere Cremes erhältst, was du vermutlich mit dem Glycerinstearat wieder ausgleichen möchtest, korrekt?


LG
Rührende Grüsse - Adorabelle

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Silberfuchs » 31. Oktober 2019, 14:19

Liebe Adorabelle,
vielen Dank für die einsteigeradäquate Antwort. Genau: das Glycerinstearat soll mir - äh: meiner Creme - zu mehr Körper verhelfen. Dann lasse ich Lysolecithin besser weg? Durch die Basis wäre ich doch, wenn ich mal zu schlaumeiern versuche, bereits mit Lecithinen ausgestattet?!
Herzlichst Silberfuchs

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Adorabelle » 31. Oktober 2019, 18:25

Hallo liebe Silberfuchs,

ich hatte ein - nennen wir es mal - semitolles Erlebnis mit der Phospholipidbasis. Seitdem steht sie im Kühlschrank und wartet auf ihren nächsten Einsatz. Dafür habe ich recht gute Ergebnisse mit Phospholipon 80 H (20 Min. in heißem Wasser gequollen)und Lipodermin erzielt (1% Phopholipon und 3% Lipodermin) . Wenn es mit Lipodermin funktioniert, dann sollte es das eigentlich doch auch mit Lysolecithin, würde ich jetzt mal vermuten. Aber dazu können die erfahreneren Rührerinnen sicher fundiertere Informationen und Tipps geben. :argstverlegen:
Rührende Grüsse - Adorabelle

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Silberfuchs » 1. November 2019, 16:32

Liebe Adorabelle,
vielen Dank für die "Warnung". Lecithine sind wirklich tricky. ich bin jetzt noch einmal auf ihre Rolle im Wasserfreigabeferhalten gestoßen, was mich Lipodermin gegenüber skeptischer macht. Bisher hatte ich den 'Stoff' nur in seiner Gleitschienenrolle und als Emulgator wahrgenommen...
Je mehr man sich anliest, desto weniger hat man das Gefühl, etwas zu wissen.
Herzlichst Barbara


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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Sunflower » 2. November 2019, 11:44

Hallo Silberfuchs,

ich nutze im Winter auch gern die Phospholipidbasis nach einem Rezept von Heike (Hydro-Balance-Serum im Buch). Dort wird sie mit 5 % alleine eingesetzt und wird ein schönes Fluid, was ich aber sehr gern mag. Ich habe sie auch schon auf 4 % reduziert und noch 1 % Imwitor dazu. Demnächst plane ich den Einsatz mit 3 % und dann noch 2 % andere Emulgatoren dazu. Mit Glycerinstearat habe ich leider keine Erfahrung.

Für ein mehr eingecremtes Gefühl müsstest Du wohl noch Butter oder Konsistenzgeber dazu packen. Lysolecithin würde ich auch weglassen. Wieviel Prozent Fett schwebt Dir vor?

Viele Grüße :hallihallo:

Sunflower


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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Silberfuchs » 2. November 2019, 19:51

Liebe Sunflower,
vielen Dank für die Antwort. Es hilft mir schon sehr weiter zu lesen, dass die Phospholipidbasis auch mit Imwitor funktioniert (da kannte ich nur die gängige Kombi). Mich würde interessieren, welche anderen Emulgatoren du mit der Phospholipidbasis kombinierst.
Ich habe im Moment eine FP von 25 % (Emulgator Imwitor und PHospholipon). Dazu 1% BSB. Bei fallenden Temperaturen habe ich aber nach ein paar Stunden das Gefühl, nachcremen zu müssen. Da es mit einem Tropfen Sesamöl besser wird, denke ich daran, die FP etwas nach oben zu schieben. Mehr BSB ist zu okkludierend, da mault die Haut auf meiner Nase. Auf Glycerinstearat kam ich, weil das Wasserfreigabeverhalten hier etwas verzögert ist.
Für jede Anregung dankbar,
Silberfuchs

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Helga » 2. November 2019, 21:56

Liebe Silberfuchs,
manchmal liegt es auch an den verwendeten Lipiden; aber so bewunderswert akurat wie Du bei der Planung vorgehst hast Du vermutlich das Spreitverhalten der Lipide auch geplant :wink:, ich wollte es hier einfach nur erwähnen. Z. B. Hochspreiter wie Squalan vermindern das Trockenheitsgefühl für längere Zeit, ich plane es meist mit 3-5% (von der FP) ein. :)

Spreitmodell auf Olionatura
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Silberfuchs » 3. November 2019, 11:24

Liebe Helga,
vielen Dank für den Hinweis. Squalan habe ich auch an Bord. Da bei mir das Spannungsgefühl erst nach 6-8 Stunden auftritt (da war ich nicht so präzise), hatte ich eher die Vermutung, dass ich evt. den Anteil an Niedrigspreitern (Buttern) erhöhen müsste...
Vermutlich werde ich mich aber nach und nach durch die Haptik verschiedener Öle testen müssen. Wie Heike schreibt, bleibt diese Versuchsreihe wohl niemandem erspart.
herzliche Grüße und einen sonnigen Sonntag wünscht
Silberfuchs


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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Sunflower » 3. November 2019, 14:49

Hallo Silberfuchs,

ich bin auch am Experimentieren, da sich meine Haut in den letzten 1 - 2 Jahren (ich bin jetzt 53) sehr verändert hat. Ich benötige mehr Fett und mehr Feuchtigkeit und das, was in der Vergangenheit prima funktionierte, passt nicht mehr so richtig. :cry:

Ich habe auch ein Spannungsgefühl, aber schon nach 2 - 4 Stunden. 1 - 2 Tropfen Öl in der Hand dazu gemischt waren auch nicht so ganz richtig. Ein paar Tage habe ich mal einen kleinen Klecks Augencreme dazugemischt, aber das ist es auch nicht. Du siehst, ich muss wieder neu probieren. Vergangenen Winter passte das Hydro Balance Serum (etwas abgewandelt) gut, als es kälter wurde kam noch 1 % Wollwachsalkohol dazu. Jetzt ist es noch gar nicht kalt, und ich habe dennoch das Gefühl es fehlt etwas. Vermutlich muss ich neu herausfinden, welche Fettphase ich benötige. :gruebel:

Um nochmal auf Deine Frage der dazukombinierten Emulgatoren zurück zu kommen: Glyceryl Stearate Citrate Palm Oil Free (GSC POF) hab ich auch schon dazu mit 0,5 - 1 %.

Ich berichte, wenn ich etwas Erfolgbringendes konzipiert habe. Momentan brauche ich erst noch die vorhandenen Reste auf und improvisiere dazu.

Viele Grüße :knutsch:
Sunflower


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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Silberfuchs » 3. November 2019, 15:30

Liebe Sunflower,
vielen Dank für deine Antwort. Es gibt halt unheimlich viele Stellschräubchen (Öle, Hydratisierer, Emulgatorsystem) an denen mein beim Rühren drehen kann. Ich versuche einen rat von Helga zu befolgen, immer nur eine Veränderung zur Zeit vorzunehmen, um wirklich beurteilen zu können, welcher 'Stoff' die Veränderung bewirkt hat.
Mein Häutchen ist schon 58 Jahre alt und mag die Umstellungsphasen gar nicht.
Da ich auch nicht gerne Cremereste vorzeitig entsorge, experementiere ich mich durch neue Öle, von denen ich ein Tröpfchen zusätzlich zur Creme auftrage. Sesamöl ist sehr hüllend und anregend. Auf meiner rauhen Stirn hat sich Kaktusfeigenkernöl gut bewährt. So versuche ich bis zum nächsten Rühreinsatz zu neuen Erkenntnissen und Inspirationen zu kommen.
Wenn es die Öle bei dir nicht sind, lohnt es sich vielleicht, einmal das Emulgatorsystem anzuschauen.
Viele Spaß bei weiteren Rührexperimenten wünscht dir
Barbara

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Helga » 3. November 2019, 17:36

Kaktusfeigenöl wirkt besser, es hat mehr Linolsäureanteil :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Heike » 3. November 2019, 20:30

Ich denke manchmal, dass der ein oder die andere zu wenig (oder das falsche) Fett isst. Wie wäre es mit frisch gepresstem Leinöl, kurweise mit Quark oder Joghurt, frischem Obst, Sämereien und Nüssen angemacht? Natürlich zusätzlich zu einer angepassten Hautcreme … :-)

Auf meinem 2-Tages-Seminar in Freiburg wurde ich von Cornelia (Stern) mittags mit einem wundervollen Müsli nach Frau Dr. Budwig verwöhnt. Zuhause habe ich mir direkt frisches Leinöl selbst gepresst und nun auch meinen Mann angesteckt. Da ich sowieso seit meinem 21. Lebensjahr morgens Müsli esse, ist diese Variante eine tolle Inspiration für mich. Mir ist in diesem Zusammenhang klar geworden, dass ich seit Jahren relativ viel (pflanzliches) Fett esse im Vergleich zu den 80ern und 90ern, in denen Fett kritisch gesehen wurde (und ich auch eher versuchte, fettarm zu essen). Ich denke, dass dies meine Hautpflege durchaus unterstützt.
Liebe Grüße
Heike

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Helga » 3. November 2019, 22:48

Heike hat geschrieben: Ich denke manchmal, dass der ein oder die andere zu wenig (oder das falsche) Fett isst. Wie wäre es mit frisch gepresstem Leinöl, kurweise mit Quark oder Joghurt, frischem Obst, Sämereien und Nüssen angemacht? Natürlich zusätzlich zu einer angepassten Hautcreme … :-)
Ja, das kann ich mittlerweile aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen und auch bestätigen
wieviel Haut davon braucht, noch vor 1 Monat hätte ich das nicht geglaubt :) Mittlerweile kann ich
berichten, dass durch Zufuhr Leinöl innerlich und Traubenkernöl topisch aufgetragen, sich meine
Haut innerhalb 1 Woche verjüngt hat, die Pigmentierung (ein paar 5Cent große Stellen) ist viel
heller geworden, die raue Stelle und die diffuse Rötung ist weg. Auch kann meine Haut wieder die
Feuchtigkeit hal_ten :wink: unglaublich. Ich habe es getestet und die letzten 3 Tage morgens
nach dem waschen keine Pflege aufgetragen. Naja, am Nachmittag spürte ich dann schon, dass es
Zeit für mein Cremefluid wird, aber immerhin ein paar Stunden ohne ein Gefühl der Spannung.
(Bei mir lag klar ein Mangel an essentiellen Fettsäuren vor, ich habe es nur mangels Wissen und
Erfahrung nicht erkannt) Jedenfalls habe ich gelesen, dass je älter man wird, man mehr von diesen
Fettsäuren benötigt, ist wunderbar dass man sich mit so einfachen Mittel so leicht behelfen kann :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Silberfuchs » 4. November 2019, 16:34

Da trifft es sich gut, dass wir seit 2 Monaten auf Grund einer Darmerkrankung meines Lebensgefährten morgens mit Quark und Leinöl starten. Vielleicht dosiere ich meine Ölportion hier im Winter etwas großzügiger.
In diesem Zusammenhang haben wir auch den Zuckeranteil unserer Ernährung noch einmal deutlich reduziert. meine Haut ist insgesamt ruhiger und feinporiger geworden.
In diesem Sinne 'Gute mahlzeit' wünscht
Barbara


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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Taiga » 4. November 2019, 20:03

Hallo,
Der obige Thread bestätigt nochmals meine eigene Beobachtung.
Ich habe mir schon mehrfach das Hydro Balance Fluid gerührt und auch als Tagespflege eingesetzt, Konsitenz Einzieh - und Auftragsverhalten waren angenehm und passend ,aber im Laufe des Tages traten im Wangenbereich doch Spannungen auf. Auch Veränderungen des Emulgators (Phospholipon + Inwitor )brachten keinen wirklichen Erfolg.
Erst nachdem ich abends ein paar Tropfen Granatapfelkernöl und Nachtkerzenöl in die feuchte Haut eingerieben habe ( welche umgehend aufgenommen wurde) ,c reichte Tagsüber mein Fluid.
Fettsäuren , hier ja wohl die Linolsäuren führten in Verbindung mit Hydratisier , zumindest bei mir, zum Erfolg.

Gruß Taiga

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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Helga » 5. November 2019, 00:14

Helga hat geschrieben:
3. November 2019, 22:48
(Bei mir lag klar ein Mangel an essentiellen Fettsäuren vor, ich habe es nur mangels Wissen und
Erfahrung nicht erkannt) Jedenfalls habe ich gelesen, dass je älter man wird, man mehr von diesen
Fettsäuren benötigt, ist wunderbar dass man sich mit so einfachen Mittel so leicht behelfen kann :)
Ich wurde heute gefragt, wer bei mir wie oder mit welchem Gerät die Diagnose "Mangel an essentiellen
Fettsäuren" festgestellt hat, ob Kosmetikerin oder Arzt. Darauf möchte ich auch hier antworten: Ich
konnte es selbst erkennen und zwar aufgrund der guten Beschreibung im Buch "Skin Analysis" von
Florence Barrett-Hill (Seite 122-129), das ich vor kurzer Zeit wieder mal zur Hand nahm weil ich ein
paar Worte zur "Gesichtsreinigung" schreiben wollte, sowie einfaches testen. In diesem Beitrag zur Gesichts-
reinigung bin ich auch schon kurz auf die essentiellen Fettsäuren und dem Mangel davon eingegangen.
Obwohl ich selbst nie zuvor davon gehört habe (aber ich war schon ewig nicht mehr bei einer Kosmetikerin)
würde ich den Begriff gerne hier in unseren kosmetischen Sprachgebrauch einführen, wie ich im Buch gelesen
habe, ist es ein Hauptproblem bei den Hautproblemen :) aber eines, das binnen kurzer Zeit behoben werden
kann.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Phospholipidbasis und Emulgatoren

Ungelesener Beitrag von Lilli » 8. November 2019, 23:38

Vielen Dank, liebe Helga, für die Information.

Liebe Grüße
Sylvia
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