Bevor hier Missverständnisse auftauchen, würde ich hier gerne erwähnen, dass eine so hohe Prozentuierung von Urea ganz sicherlich nicht für die Alltagspflege "normaler" empfindlicher Mischhaut im Gesicht geeignet ist. 1% Urea ist in der Tat sehr wenig, aber ich finde es besonders bei Urea auch sinnvoll, sich an höhere Konzentrationen heranzutasten, da Urea ganz offensichtlich nicht jedem in der Gesichtspflege gut bekommt.anette hat geschrieben:Was du in deinem ersten Beitrag schreibst, klingt für mich sehr nach einem Fall für Urea > 1%. "Dicke" Haut klingt nach verstärkter Verhornung und die könnte den harmonischen Talgabfluss stören und so zu verstopften Poren führen.
Heike schreibt in ihrem Urea-Portrait bei Olionatura folgendes:
Neben seiner wasserbindenden Wirkung, die in der Forschung gut dokumentiert ist, weist Urea bei höherer Konzentration (über 10 %) eine sog. keratoplastische und (ab ca. 20 %) keratolytische Wirkung auf die Epidermis auf. Dies bedeutet, dass Urea die Wasserstoffbrücken des Keratin der verhornten Zellen (den Korneozyten) im Stratum Corneum aufspaltet (Keratolyse) und ihren Zusammenhalt lockert, sie also verformbarer macht (keratoplastische Wirkung); Hauttalg kann besser abfließen. Diese Wirkung ist z. B. bei starker Verhornung erwünscht, wie sie oft bei fettenden, unreinen Hautzuständen auftritt (allerdings sollte die Anwendung nicht großflächig erfolgen).
Lieber Bienerich,Manuka-Bee hat geschrieben:ich weiss nicht welche Pflege Du verwendest, denn Peeling kann an sich keine solche Reaktionen hervorrufen, zumindest das genannte ( benutze selbst schon sehr lange, 1 mal die Woche, habe sehr empfindliche Haut )
darf ich mal nachfragen, welches Enzympeeling du benutzt?


