Fotos bearbeiten.Tipps und Tricks.
Moderator: Birgit Rita
Liebe Rosemarie
Danke! Würde Dir gerne einen
(oder Tee) vorbeibringen, kleine Stärkung.
Liebe Grüße,
Mana
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Tipps und Tricks - die Dritte:
Ich zitiere mich mal selber - das ist einfacher:
Ich wollte alle störenden Lichtreflexe vermeiden, die entstehen können, wenn Licht von mehreren Seiten auf das Objekt fällt.
Und ich wollte hinterher möglichst wenig bearbeiten müssen.
Nach verschiedenen Versuchen, eine beliebige Kiste mit schwarzem Karton auszukleiden, ist mir eingefallen, dass ich noch eine schwarze Aufbewahrungsbox hatte (ein Würfel mit ca. 30 cm Kantenlänge - reicht für Seife und Creme allemal aus).
Und hier verlässt mich jetzt die Technik - ich wollt ein Bild dieser Box zeigen - aber ich bekomme das Ganze immer nur um 90 Grad gedreht hin - egal man kann ja in etwa sehen, was ich meine.

In die Box habe ich mit schwarzem Fotokarton eine Hohlkehle eingebaut. Und einfach, wie man deutlich sehen kann, mit Klammern an der Box befestigt.
In diese Hohlkehle habe ich die Eule gesetzt und dann mit Blitz fotografiert.
Beim ersten Bild in diesem Beitrag sieht man noch ganz deutlich die Ränder der Hohlkehle.
Von diesem Bild habe ich dann einen Ausschnitt gemacht (Bild 2) - und die Eule steht ganz alleine
ohne Freistellungsgedöns im Bild.
Den Hintergrund kann man natürlich auch farblich anders gestalten - Fotokarton gibt es in vielen Farben!
So das war es für jetzt - der Hund will mal raus.
Wenn ihr Fragen habt, fragt ganz viel bitte
Ich zitiere mich mal selber - das ist einfacher:
Ich wollte etwas so fotografieren, dass das Objekt völlig freigestellt vor einen einheitlichen Hintergrund zu sehen ist. Die Eule war nur ein Übungsobjekt dafür.
Ich wollte alle störenden Lichtreflexe vermeiden, die entstehen können, wenn Licht von mehreren Seiten auf das Objekt fällt.
Und ich wollte hinterher möglichst wenig bearbeiten müssen.
Nach verschiedenen Versuchen, eine beliebige Kiste mit schwarzem Karton auszukleiden, ist mir eingefallen, dass ich noch eine schwarze Aufbewahrungsbox hatte (ein Würfel mit ca. 30 cm Kantenlänge - reicht für Seife und Creme allemal aus).
Und hier verlässt mich jetzt die Technik - ich wollt ein Bild dieser Box zeigen - aber ich bekomme das Ganze immer nur um 90 Grad gedreht hin - egal man kann ja in etwa sehen, was ich meine.

In die Box habe ich mit schwarzem Fotokarton eine Hohlkehle eingebaut. Und einfach, wie man deutlich sehen kann, mit Klammern an der Box befestigt.
In diese Hohlkehle habe ich die Eule gesetzt und dann mit Blitz fotografiert.
Beim ersten Bild in diesem Beitrag sieht man noch ganz deutlich die Ränder der Hohlkehle.
Von diesem Bild habe ich dann einen Ausschnitt gemacht (Bild 2) - und die Eule steht ganz alleine
ohne Freistellungsgedöns im Bild.
Den Hintergrund kann man natürlich auch farblich anders gestalten - Fotokarton gibt es in vielen Farben!
So das war es für jetzt - der Hund will mal raus.
Wenn ihr Fragen habt, fragt ganz viel bitte
viele Grüße
Rosemarie
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Hast Du die Box von Ikea? Habe da mal einen Stoffwürfel (natürlich faltbar) gekauft, ungefähr 40*40*40cm, für meine Sockenwollknäule. Schwarz ist vermutlich die beste Hintergrundfarbe? Oder tauscht Du das passend zum Motiv? Kennst Du meine kümmerigen Handyfotos? Ich habe kein Blitzlicht. Könnte man es mit Taschenlampen ausleuchten???
Liebe Grüße,
Mana
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Hallo Mana,Mana hat geschrieben:Hast Du die Box von Ikea? Habe da mal einen Stoffwürfel (natürlich faltbar) gekauft, ungefähr 40*40*40cm, für meine Sockenwollknäule. Schwarz ist vermutlich die beste Hintergrundfarbe? Oder tauscht Du das passend zum Motiv? Kennst Du meine kümmerigen Handyfotos? Ich habe kein Blitzlicht. Könnte man es mit Taschenlampen ausleuchten???
nein - die Box ist nicht von IKEA. Ich habe sie mal - ich weiß nicht mehr wo - für ein paar Euro gekauft und dann vergessen. Die Box hat auch einen Boden, der das Ganze verstärkt und sich herausnehmen lässt. Ist ganz praktisch, wenn man einen anderen Hintergrund haben will.
Ob es immer schwarz sein muss? Nein da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Es muss zu dem Objekt passen. Einfach ausprobieren.
So kümmerlich sind deine Handyfotos doch nicht, einfach das drumherum wegräumen (ich habe mir gerade das Foto mit der Creme zum einfrieren angesehen) und schon sieht das Ganze besser aus.
Ob es mit der Taschenlampe geht? Ich wollte es auch schon mal ausprobieren. Auf jeden Fall brauchst du eine "Beleuchtung", wenn du in so einer Box fotografierst.
viele Grüße
Rosemarie
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So - bevor ich euch weiter mit Text erschlage - ein paar Fotos:

Man kann zwar etwas erkennen - aber schön ist es nicht. Es fällt Licht von rechts auf die Creme und verändert dabei die Farbe. Und quasi frontal - von oben - fotografiert, hat das Bild keine Struktur. Das kann man auf die Schnelle so machen, um für sich selbst ein Ergebnis festzuhalten - aber nicht, um es irgendwo zu präsentieren.
Das sieht schon besser aus:

Und hier in der Box aufgenommen:

Die Violettglasdose auf schwarzem Grund hätte alleine zu dröge ausgesehen. Deshalb habe ich sie mit etwas Farbe garniert.
Da ich selbst erst (wieder) angefangen habe, gezielt zu fotografieren, ist alles improvisiert und ich nehme, was gerade in Reichweite ist.
Das lässt sich noch viel sorgfältiger und durchdachter machen

Man kann zwar etwas erkennen - aber schön ist es nicht. Es fällt Licht von rechts auf die Creme und verändert dabei die Farbe. Und quasi frontal - von oben - fotografiert, hat das Bild keine Struktur. Das kann man auf die Schnelle so machen, um für sich selbst ein Ergebnis festzuhalten - aber nicht, um es irgendwo zu präsentieren.
Das sieht schon besser aus:

Und hier in der Box aufgenommen:

Die Violettglasdose auf schwarzem Grund hätte alleine zu dröge ausgesehen. Deshalb habe ich sie mit etwas Farbe garniert.
Da ich selbst erst (wieder) angefangen habe, gezielt zu fotografieren, ist alles improvisiert und ich nehme, was gerade in Reichweite ist.
Das lässt sich noch viel sorgfältiger und durchdachter machen
viele Grüße
Rosemarie
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Wunderbar, vielen Dank 
Ich glaube, nach der Klausurphase klau ich mir mal die Kamera meiner Mama und geh üben
Das Violettglas käme vielleicht mit weißem Hintergrund besser raus?
Ich glaube, nach der Klausurphase klau ich mir mal die Kamera meiner Mama und geh üben
Das Violettglas käme vielleicht mit weißem Hintergrund besser raus?
LG Annika
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Und weiter mit Text - und vorab eine Bitte:
Ich habe hier im Forum schon viele schöne Bilder und gelungene Präsentationen gesehen. Bitte unterstützt doch diesen thread mit euren Erfahrungen, Tipps und Tricks.
Tipps und Tricks - die Vierte:
ihr habt jetzt ein schönes Foto in hinreichender Größe gemacht - aber rechts, links, oben und unten sind Dinge mit im Bild, die da nicht sollen. Wie z.B. bei dem ersten Eulen-Bild, da sieht man deutlich den Rand der Hohlkehle.
Ihr macht also einen Ausschnitt.
Ihr öffnet das Originalbild (oder noch besser eine Kopie davon) in eurem Bildbearbeitungsprogramm.
In der Werkzeugleiste findet ihr das Auswahlwerkzeug - z.B. bei GIMP

ganz links oben (in anderen Programmen ist es vielleicht an anderer Stelle, aber es sieht genauso aus).
Damit zieht ihr einen Rahmen um den Bereich, den ihr im endgültigen Bild haben wollt. Geht auf "bearbeiten" - "kopieren", dann auf neue Datei (die meisten Programme nehmen als Größe für die neue Datei die Werte der Auswahl), dann "bearbeiten" - "einfügen".
In der neuen Datei habt ihr dann nur noch den Ausschnitt, den ihr haben wollt. Diese Datei speichert ihr. Und die Ausgangsdatei schließt ihr, ohne irgendwelche Änderungen zu übernehmen.
Jetzt habt ihr schon zwei Dateien - das Original (unverändert) und den Ausschnitt.
Die Datei ist aber zu groß (zuviel MB) für euren Zweck. Ihr öffnet die Datei und geht im Menue "Bild" auf "Bildgröße". Diese Funktion gibt es in jedem Programm, kann aber unterschiedlich heißen.
Hier könnt ihr die Maße eingeben, die das Bild haben soll.
Wichtig: nur einen Wert ändern (z.B. die Bildbreite) und "proportional skalieren" aktivieren - sonst kommt es zu seltsamen Verzerrungen. Proportional skalieren heißt, das Verhältnis von Breite zu Höhe bleibt so wie im Originalbild. Eine Auflösung von 72 dpi reicht für das Internet aus, für den Ausdruck mit dem Laserdrucker 150 dpi wählen und für richtigen Druck 300 dpi.
Das verkleinerte Bild wieder als neue Datei speichern - und jetzt habt ihr drei Dateien.
Ich habe hier im Forum schon viele schöne Bilder und gelungene Präsentationen gesehen. Bitte unterstützt doch diesen thread mit euren Erfahrungen, Tipps und Tricks.
Tipps und Tricks - die Vierte:
ihr habt jetzt ein schönes Foto in hinreichender Größe gemacht - aber rechts, links, oben und unten sind Dinge mit im Bild, die da nicht sollen. Wie z.B. bei dem ersten Eulen-Bild, da sieht man deutlich den Rand der Hohlkehle.
Ihr macht also einen Ausschnitt.
Ihr öffnet das Originalbild (oder noch besser eine Kopie davon) in eurem Bildbearbeitungsprogramm.
In der Werkzeugleiste findet ihr das Auswahlwerkzeug - z.B. bei GIMP

ganz links oben (in anderen Programmen ist es vielleicht an anderer Stelle, aber es sieht genauso aus).
Damit zieht ihr einen Rahmen um den Bereich, den ihr im endgültigen Bild haben wollt. Geht auf "bearbeiten" - "kopieren", dann auf neue Datei (die meisten Programme nehmen als Größe für die neue Datei die Werte der Auswahl), dann "bearbeiten" - "einfügen".
In der neuen Datei habt ihr dann nur noch den Ausschnitt, den ihr haben wollt. Diese Datei speichert ihr. Und die Ausgangsdatei schließt ihr, ohne irgendwelche Änderungen zu übernehmen.
Jetzt habt ihr schon zwei Dateien - das Original (unverändert) und den Ausschnitt.
Die Datei ist aber zu groß (zuviel MB) für euren Zweck. Ihr öffnet die Datei und geht im Menue "Bild" auf "Bildgröße". Diese Funktion gibt es in jedem Programm, kann aber unterschiedlich heißen.
Hier könnt ihr die Maße eingeben, die das Bild haben soll.
Wichtig: nur einen Wert ändern (z.B. die Bildbreite) und "proportional skalieren" aktivieren - sonst kommt es zu seltsamen Verzerrungen. Proportional skalieren heißt, das Verhältnis von Breite zu Höhe bleibt so wie im Originalbild. Eine Auflösung von 72 dpi reicht für das Internet aus, für den Ausdruck mit dem Laserdrucker 150 dpi wählen und für richtigen Druck 300 dpi.
Das verkleinerte Bild wieder als neue Datei speichern - und jetzt habt ihr drei Dateien.
viele Grüße
Rosemarie
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Rosemarie hat geschrieben: ... So kümmerlich sind deine Handyfotos doch nicht, einfach das drumherum wegräumen (ich habe mir gerade das Foto mit der Creme zum einfrieren angesehen) und schon sieht das Ganze besser aus.
Ob es mit der Taschenlampe geht? Ich wollte es auch schon mal ausprobieren. Auf jeden Fall brauchst du eine "Beleuchtung", wenn du in so einer Box fotografierst.
Uiih, Du meinst aufräumen?
Liebe Grüße,
Mana
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Nein nicht aufräumen - nur ein kleines bisschen aus dem Weg räumen. Du hast da ein Bild mit Flügelrührer, Lineal und Becherglas - so weit so gut. Diese Teile muss man ja auch sehen! Aber die Löffel, ganz links zu sehen, und der grüne Notizblock obenMana hat geschrieben: ..
Uiih, Du meinst aufräumen?Auweia! Ausgerechnet. Das gehört nicht zu meinen Stärken.
Aber ich seh das natürlich ein. Du hast recht. Könnte mir da durchaus mehr Mühe geben. Das liegt ja nur daran, daß mir die Arbeitsplatten in der Länge immer zu kurz sind
Das meinte ich mit besser vorbereiten, statt hinterher mit viel Aufwand bearbeiten, freistellen etc.
viele Grüße
Rosemarie
Rosemarie
Rosemarie hat geschrieben: ... Aber die Löffel, ganz links zu sehen, und der grüne Notizblock oben?
Das meinte ich mit besser vorbereiten, statt hinterher mit viel Aufwand bearbeiten, freistellen etc.
Habe vorhin meine schwarze Stoff - Ikea - Box ausgeduscht, die Wollfusseln waren doch zu hartnäckig. Dabei mußte ich feststellen, Ikea hat bloß Pappe als Stabilisator! Nicht mit Kunststoffscheiben gefüllt sondern einfach Pappe. Och nöööö! Hoffentlich ist das Ding nachdem Trocknen noch zu gebrauchen.
Liebe Grüße,
Mana
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Bei Dawanda kann man Kameraeinstellungen im Praxis testen 
Liebe Grüße
Deneb
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- Rosemarie
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Diese Tipps sind ganz große Klasse - vor allem zur Beleuchtung und zur Fotobox!Deneb hat geschrieben:Bei Dawanda kann man Kameraeinstellungen im Praxis testen
Lustig finde ich, dass dort auch eine Eule Fotomodell spielt - ich kannte diese Seiten wirklich vorher nicht.
viele Grüße
Rosemarie
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Nur noch ein Nachtrag:
Die Fotobox bei Dawanda ist ein Lichtzelt, das eine gleichmäßige Verteilung des Lichts, das von außen kommt, ermöglicht. Man benötigt dafür - wie anschaulich gezeigt wird - den gezielten Einsatz von Lichtquellen.
Meine Box ist im Prinzip das genaue Gegenteil. Sie schirmt alles Licht von außen ab und dadurch alle unerwünschten Reflexionen. Ich habe dann nur (ausschließlich) durch den Blitz beleuchtet.
Bei der nächsten Bastelstunde will ich mir auch einmal ein Lichtzelt bauen.
Viel Spaß beim Experimentieren mit beiden Möglichkeiten
Die Fotobox bei Dawanda ist ein Lichtzelt, das eine gleichmäßige Verteilung des Lichts, das von außen kommt, ermöglicht. Man benötigt dafür - wie anschaulich gezeigt wird - den gezielten Einsatz von Lichtquellen.
Meine Box ist im Prinzip das genaue Gegenteil. Sie schirmt alles Licht von außen ab und dadurch alle unerwünschten Reflexionen. Ich habe dann nur (ausschließlich) durch den Blitz beleuchtet.
Bei der nächsten Bastelstunde will ich mir auch einmal ein Lichtzelt bauen.
Viel Spaß beim Experimentieren mit beiden Möglichkeiten
viele Grüße
Rosemarie
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- rührila san
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Rosemarie danke für deine Mühe und dein wertvolles Wissen
Ich sitze gerade da und versuche GIMP zu verstehen,vergeblich ,wir verstehen uns nicht
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"Es gibt nur falsch auf die Hautsituation angepasste Rezepturen und Herstellungsverfahren, keine falschen Rohstoffe" (Heike Käser)
Liebe Grüße Laura
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- Judy
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Ihr Lieben,
danke für die tollen Tipps und Links
Ich lese hier auch still mit und finde es hochinteressant.
Selber habe ich mit Photoshop Elements gearbeitet und auch mit Gimp, kann leider aber selber keine Tipps geben, da meine Programme alle auf Englisch sind (und da weiß ich oft die deutschen Ausdrücke nicht).
Als Hintergrund habe ich oft einfach eine weiße Leinwand genommen und dann in Gimp das Objekt (bei starker Pixelvergrösserung) "umrahmt" und anschließend ausgeschnittenen - wenn man dann das Objekt z.B. auf einer Webseite einfügt, erscheint es "schwimmend", also ohne Hintegrund (oder dem in der Webseite).
Liebe Grüße,
Judy
danke für die tollen Tipps und Links
Ich lese hier auch still mit und finde es hochinteressant.
Selber habe ich mit Photoshop Elements gearbeitet und auch mit Gimp, kann leider aber selber keine Tipps geben, da meine Programme alle auf Englisch sind (und da weiß ich oft die deutschen Ausdrücke nicht).
Als Hintergrund habe ich oft einfach eine weiße Leinwand genommen und dann in Gimp das Objekt (bei starker Pixelvergrösserung) "umrahmt" und anschließend ausgeschnittenen - wenn man dann das Objekt z.B. auf einer Webseite einfügt, erscheint es "schwimmend", also ohne Hintegrund (oder dem in der Webseite).
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Guten Morgen,
@ rührlisan:
@ Judy
Was verstehst du unter "starker Pixelvergrößerung"?
Wenn du Tipps für GIMP hast, dann schreibe doch ruhig die Befehle auf englisch - irgendwie bekommen wir das schon übersetzt.

@ rührlisan:
Ich habe auch nicht viel mit GIMP gearbeitet, aber habe es jetzt auf dem Rechner. Irgendwie funktionieren ja alle Programme gleich - nur die Bezeichnungen in den Menues sind unterschiedlich. Du kannst mir gerne eine PN schicken, mit konkreten Fragen und ich versuche hier nachzuvollziehen, wo das Problem liegt und ob ich dir helfen kann.rührila san hat geschrieben:Rosemarie danke für deine Mühe und dein wertvolles Wissen![]()
Ich sitze gerade da und versuche GIMP zu verstehen,vergeblich ,wir verstehen uns nicht
@ Judy
Hast du beim Fotografieren eine weiße Leinwand als Hintergrund genommen? Das geht natürlich auch gut. Ich habe deshalb Fotokarton genommen, weil es ihn in vielen Farben preiswert gibt und weil er keine Falten wirft. Im Gegensatz zu Stoff - da sieht man die kleinste Falte auf dem Foto.Judy hat geschrieben:....
Als Hintergrund habe ich oft einfach eine weiße Leinwand genommen ...
Was verstehst du unter "starker Pixelvergrößerung"?
Wenn du Tipps für GIMP hast, dann schreibe doch ruhig die Befehle auf englisch - irgendwie bekommen wir das schon übersetzt.
viele Grüße
Rosemarie
Rosemarie
Hallo ihr Lieben,
das Einfachste wäre, eure Objekte der Begierde mit möglichst offener Blende zu fotografieren. Dann braucht ihr euch auch gar nicht mehr so sehr um euren Hintergrund kümmern.

Also das ist jetzt natürlich ein Quatschbild. Aber ich bin gerade im Hotel und habe leider meine Kamera nicht dabei, um das kurz besser zeigen zu können. Und natürlich profitiert so ein Bild auch von einem sauberen einheitlichen Hintergrund, es wäre nur nicht mehr so tragisch, wenn der Stoff beispielsweise Falten hätte oder sowas in der Art. Aber auch "richtige" Hintergründe können so ihren Charme haben, weil der Fokus immer noch eindeutig auf dem Objekt im Vordergrund gelegt ist.
Das Problem dabei ist lediglich, dass nicht jede Kamera eine einstellbare Blende hat. Das haben hauptsächlich Spiegelreflex und ich glaube auch die neueren Bridge-Kameras. Eine gebrauchte, ältere Spiegelreflex tut es aber immer noch gut und kostet sicherlich nicht mehr die Welt. Also, nur so als Anregung, falls sich jemand in nächster Zeit für Bilder dieser Art eine Kamera kaufen möchte, wäre es vielleicht hilfreich, auf die einstellbare Blende zu achten.
Gimp habe ich aktiv nie benutzt, kann ich mir aber gerne mal anschauen. Es sei nur gesagt, dass die "richtigen" guten Produktfotografien eigentlich selten durch das Bildbearbeitungsprogramm freigestellt werden, sondern eben durch das fotografieren mit offener Blende vor einem weißen Hintergrund.
Und wer sich für Licht interessiert: Es gibt mittlerweile wirklich sehr günstige und ausreichend gute LEDs, die einen hervorragenden Job leisten und für die normalen Hobbyansprüche absolut ausreichen. Und ein wenig gutes Licht macht Welten Unterschied. Also zum Beispiel sowas hier.
das Einfachste wäre, eure Objekte der Begierde mit möglichst offener Blende zu fotografieren. Dann braucht ihr euch auch gar nicht mehr so sehr um euren Hintergrund kümmern.

Also das ist jetzt natürlich ein Quatschbild. Aber ich bin gerade im Hotel und habe leider meine Kamera nicht dabei, um das kurz besser zeigen zu können. Und natürlich profitiert so ein Bild auch von einem sauberen einheitlichen Hintergrund, es wäre nur nicht mehr so tragisch, wenn der Stoff beispielsweise Falten hätte oder sowas in der Art. Aber auch "richtige" Hintergründe können so ihren Charme haben, weil der Fokus immer noch eindeutig auf dem Objekt im Vordergrund gelegt ist.
Das Problem dabei ist lediglich, dass nicht jede Kamera eine einstellbare Blende hat. Das haben hauptsächlich Spiegelreflex und ich glaube auch die neueren Bridge-Kameras. Eine gebrauchte, ältere Spiegelreflex tut es aber immer noch gut und kostet sicherlich nicht mehr die Welt. Also, nur so als Anregung, falls sich jemand in nächster Zeit für Bilder dieser Art eine Kamera kaufen möchte, wäre es vielleicht hilfreich, auf die einstellbare Blende zu achten.
Gimp habe ich aktiv nie benutzt, kann ich mir aber gerne mal anschauen. Es sei nur gesagt, dass die "richtigen" guten Produktfotografien eigentlich selten durch das Bildbearbeitungsprogramm freigestellt werden, sondern eben durch das fotografieren mit offener Blende vor einem weißen Hintergrund.
Und wer sich für Licht interessiert: Es gibt mittlerweile wirklich sehr günstige und ausreichend gute LEDs, die einen hervorragenden Job leisten und für die normalen Hobbyansprüche absolut ausreichen. Und ein wenig gutes Licht macht Welten Unterschied. Also zum Beispiel sowas hier.
Interessanterweise hat Soapqueen gerade einen ähnlichen Beitrag auf ihrem Blog veröffentlicht.
Liebe Grüße,
Mana
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Danke, Mana, der link ist auch informativ!
Liebe Grüße Nina
Kunstblume hat geschrieben:Danke, Mana, der link ist auch informativ!
Liebe Grüße,
Mana
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Ich habe begriffen das ich kein einziges schönes Foto habe.Das muss sich ändern.Ich fasse zusammen:
Entweder Lichtzelt oder Dunkelbox.Beim Lichtzelt soll die Beleuchtung von allen Seiten erfolgen (?) und beim Box gar keine Beleuchtung sondern nur Blitz.
Eine Frage noch,spiegelt es nicht z.B. beim Glas(Becher,Wasen u.s.w.) ?
Entweder Lichtzelt oder Dunkelbox.Beim Lichtzelt soll die Beleuchtung von allen Seiten erfolgen (?) und beim Box gar keine Beleuchtung sondern nur Blitz.
Eine Frage noch,spiegelt es nicht z.B. beim Glas(Becher,Wasen u.s.w.) ?
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Liebe Grüße Laura
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Hallo rührli san,
Lichtzelt oder Dunkelbox? Ich gestehe, dass ich ein Lichtzelt bisher nicht verwendet habe (obwohl es mich reizt). Wie du bei Dawanda sehen kannst, braucht man dazu mehrere gleich starke Lichtquellen, um das Objekt gut und ohne Schattenwurf auszuleuchten. Da ich auf sehr begrenztem Raum (und bisher nur kleine Objekte) fotografiere, war mir das zu aufwendig.
Ich hatte daher die Idee, den umgekehrten Weg zu gehen und mit der Dunkelbox alle unerwünschten Lichteinfälle und Spiegelungen auszuschließen und nur gezielt mit dem Blitz zu beleuchten.
Ich habe allerdings vom Stativ aus fotografiert, mit Aufsteckblitz, der sich gezielt in eine bestimmte Richtung lenken lässt, und mit Fernauslöser. Stativ und Fernauslöser haben den Vorteil, dass man nicht unbewusst beim Auslösen wackelt.
Wie du an dem Foto unten sehen kannst, gibt es Spiegelungen im Glas und in den Herzen - aber die beleben das Ganz eher als dass sie stören.
Lichtzelt oder Dunkelbox? Ich gestehe, dass ich ein Lichtzelt bisher nicht verwendet habe (obwohl es mich reizt). Wie du bei Dawanda sehen kannst, braucht man dazu mehrere gleich starke Lichtquellen, um das Objekt gut und ohne Schattenwurf auszuleuchten. Da ich auf sehr begrenztem Raum (und bisher nur kleine Objekte) fotografiere, war mir das zu aufwendig.
Ich hatte daher die Idee, den umgekehrten Weg zu gehen und mit der Dunkelbox alle unerwünschten Lichteinfälle und Spiegelungen auszuschließen und nur gezielt mit dem Blitz zu beleuchten.
Ich habe allerdings vom Stativ aus fotografiert, mit Aufsteckblitz, der sich gezielt in eine bestimmte Richtung lenken lässt, und mit Fernauslöser. Stativ und Fernauslöser haben den Vorteil, dass man nicht unbewusst beim Auslösen wackelt.
Wie du an dem Foto unten sehen kannst, gibt es Spiegelungen im Glas und in den Herzen - aber die beleben das Ganz eher als dass sie stören.
Es ist wie beim Rühren - man muss ausprobieren und einen Weg finden, den man selbst für gut und realisierbar findet.
viele Grüße
Rosemarie
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Hallo Angi,Angi hat geschrieben:Auf jeden Fall schaue ich morgen bei Ikea nach einer Box...
Ich bin mir nur noch nic ht sicher ob schwarz oder weiß...
meine Box war irgendwo aus einem Supermarkt ganz preiswert. Und nicht besonders hübsch - weshalb sie auch irgendwo hin verschafft wurde.
Ich wollte mir erst eine Box aus einem vorhandenen festen Karton mit schwarzem Fotokarton auskleiden - mit doppelseitigem Klebeband. Voller Erfolg: das Klebeband hat überall geklebt - am Schreibtisch, an der Schere, an meinen Fingern und auch anfangs dort, wo es kleben sollte. Allerdings nur kurzfristig
Ich habe das Bastelwerk frustriert entsorgt - und dann habe ich mich an o.g. Box erinnert.
Ich denke die Farbe ist egal, Hauptsache lichtdicht. In die Box habe ich ja noch eine Hohlkehle aus Fotokarton gestellt (in diesem thread weiter oben beschrieben) und da kann man ja nach Lust und Laune die Farbe variieren.
Vielleicht ist das hier ganz praktisch und im Falle aller Fälle war es nicht so teuer.
Bei IKEA findet man ja auch noch soooo viele andere Sachen, die man beim Rühren haben müsste, könnte ..
viele Grüße
Rosemarie
Rosemarie
Tagsüber geht es auch mit Tageslicht, ohne Zelt/Box - am besten neben einem großen Fenster oder Balkontür, seitlich zum Fenster fotographieren. Ein weißes Styropor oder Reflektor gegenüber Fenster (dazwischen das Objekt) macht den Schatten kleiner. Hier wird es erklärt.ruhrila san hat geschrieben:Entweder Lichtzelt oder Dunkelbox.
Liebe Grüße
Deneb
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Schau mal,das war bei Tageslicht fotografiertDeneb hat geschrieben:Tagsüber geht es auch mit Tageslicht, ohne Zelt/Box - am besten neben einem großen Fenster oder Balkontür, seitlich zum Fenster fotographieren. Ein weißes Styropor oder Reflektor gegenüber Fenster (dazwischen das Objekt) macht den Schatten kleiner. Hier wird es erklärt.ruhrila san hat geschrieben:Entweder Lichtzelt oder Dunkelbox.

"Es gibt nur falsch auf die Hautsituation angepasste Rezepturen und Herstellungsverfahren, keine falschen Rohstoffe" (Heike Käser)
Liebe Grüße Laura
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Das ist exakt die Box, die ich habe. Da sie von Wollfusseln und Staub so schmutzig aussah, wollte ich sie sauber duschen - jaaa, es steht drauf, nicht waschbar. Dem ist auch so. Meine Box ist total verbeult, ich weiß nicht, wie ich die noch retten soll. Bin eigentlich nicht so fürs kaufen und wegschmeißen! Aber wie soll man denn die Box sauber bekommen, wenn sie schmutzig ist? Pappe ist nicht die Füllung, das ganze knistert jetzt ein bißchen.Rosemarie hat geschrieben:
Vielleicht ist das hier ganz praktisch und im Falle aller Fälle war es nicht so teuer.
Liebe Grüße,
Mana
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Gut, ein Tuch ist sicher schwieriger...ich habe sowas gemacht:

Edit: Da hat aber Photoshop Elements auch nachgeholfen...

Edit: Da hat aber Photoshop Elements auch nachgeholfen...
Liebe Grüße
Deneb
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