Testreihe: Olivem 900 und Emulpharma 90

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Heike
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Testreihe: Olivem 900 und Emulpharma 90

Ungelesener Beitrag von Heike » 12. Juli 2008, 16:43

Ich kopiere meinen ersten Test mit Olivem 900 noch einmal hierher, damit alles zusammen bleibt. Er steht im Original -> in diesem Thread.
Darunter ergänze ich weitere Tests.

_______________________________________________________________________
Posting vom 22.06.2008, 20.33 Uhr:

So, hier ist die Creme mit Olivem 900 und einem Teil Olivem 1000, da W/O-Emulsionen sehr von der Kombination mit einem O/W-Emulgator profitieren.

[ externes Bild ]

Die Emulsion hat 40:60 Fett- zu Wasserphase, 6,6 % Emulgator auf gesamt, das sind 17 % an der Fettphase.

Fettphase
7,4 gr Mandelöl
3,6 gr Sheabutter
1,4 gr Olivem 900
0,8 gr Olivem 1000

Wasserphase
20 gr Wasser
4 Krümelchen MgSO4 (ist verzichtbar, was es macht, steht -> hier)

Herstellung
• Die Emulgatoren im Mandelöl bei 70 °C aufschmelzen, Becherglas vom Herd ziehen, Sheabutter hinzufügen und schmelzen lassen
• Wasserphase erhitzen, MgSO4 auflösen,
• die Wasserphase tropfenweise und während des Rührens zur Fettphase geben.
• Bis zum Erkalten rühren, relativ spät ins Wasserbad geben.

Konsistenz, Auftragsverhalten, Hautgefühl
Es entsteht eine noch fließfähige, aber sicher noch andickende Emulsion, weiß, opak, homogen, ähnelt dem CC – nicht ganz hochglänzend. Die Emulsion ist fettend und reichhaltig, hinterlässt einen einhüllenden, aber nicht unangenehmen Film. Zieht erstaunlich schnell ein und wirkt dann nicht mehr fettig. Die Emulsion hat nichts mit denen gemein, die P3P erzeugt (wobei ich den nur mit höheren Wasserphasen verwendet habe); sie ist nicht so »trocken«, sondern fühlt sich üppiger an. Lanolincremes sind fetter und feuchter, nicht vergleichbar. Meine Haut mag diese Emulsion eindeutig lieber als die reine Olivem 1000-Creme … im Gesicht, wohlgemerkt, nur vom Hautgefühl. Ich glaube, mit den beiden in Kombi könnte man sich gezielt durch alle Jahreszeiten rühren. :-D

Mein Test mit Sudanrot und Methylenblau offenbart eine Mischemulsion mit deutlicher Tendenz zur W/O-Emulsion.

Olivem 900 wird sich sicher für Ölgele eigen – als Ersatz für Cetylalkohol – ich kann es nur nicht mehr testen, da ich nichts mehr habe. Ein erster Test mit der obigen Kombi war zunächst erfolgreich, aber schlug fehl, als ich einen Tropfen Milchsäure hinzufügte – dann hatte ich geronnene, sich trennende Suppe. An sich wollte ich oben auch 2/3 Olivem 900 nehmen, aber es war eben nicht mehr da.

_______________________________________________________________________
Posting vom 23.06.2008, 08.14 Uhr:

So, ein Blick in die Cremetiegel heute morgen, nicht sehr deutlich – das Licht steht noch so schräg, und ich habe mein Equipment noch nicht aufgebaut:

[ externes Bild ]

Rechts: Die Emulsion mit Olivem 900 und Olivem 1000 ist nicht angedickt (keine Peaks, wie man sieht), aber noch stabil. Sie ist, wie gestern, nicht hochglänzend und weit einige Lufteinschlüsse auf; das Herausrühren der Luft mit dem Spatel habe ich gestern nicht gemacht. Sie gefiel mir gestern viel besser, das Üppige ist weg. Schade, dass ich so viel Olivem 1000 hinzufügen musste, mehr 900 hätte der Emulsion vermutlich gut getan. Das Auftragsverhalten ist wie gestern, erst fettend, dann schnell einziehend. Die Haut wirkt gepflegt, nur die Konsistenz und Optik lässt etwas zu wünschen übrig. Das ist nicht optimal.

Olivem 900 ist ähnlich wie Lanolin in der Verarbeitung etwas anspruchsvoller, was die Technik angeht, scheint mir. Milchsäure gestern – geht nicht, gerinnt. Zu schnelles Abkühlen ist auch kontraproduktiv, man muss bis zum Erkalten rühren. Die optimalen Bedingungen mit ihm müssten noch systematisch getestet werden, aber ich glaube, dass es sich lohnen würde.
Liebe Grüße
Heike

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Ungelesener Beitrag von Heike » 12. Juli 2008, 16:45

Posting vom 04.07.2008, 17.34 Uhr

Ich habe eben noch einmal die Probe 2 mit Olivem 900 gerührt, diesmal mit veränderter Gewichtung Olivem 900/1000:

Die Emulsion hat 40:60 Fett- zu Wasserphase, 6,6 % Emulgator auf gesamt, das sind 17 % an der Fettphase, Änderungen sind rot markiert.

Probe 3
Fettphase
7,4 gr Mandelöl
3,6 gr Sheabutter
1,8 gr Olivem 900 (statt 1,4 gr)
0,4 gr Olivem 1000 (statt 0,8 gr)


Wasserphase
20 gr Wasser
(kein MgSO4)

Herstellung
• Die Emulgatoren im Mandelöl bei 70 °C aufschmelzen, Becherglas vom Herd ziehen, Sheabutter hinzufügen und schmelzen lassen
• Wasserphase erhitzen, tropfenweise und während des Rührens zur Fettphase geben.
• Bis zum Erkalten rühren

Die Emulsion will sich nicht so richtig verbinden. Sie wirkt wie Joghurt, aus dem sich etwas Wasser absetzt. Ich habe das Gefühl, Olivem 900 mag kein Rühren bei hohen Touren – also eher ein Sanfter – und ihm fehlt vielleicht doch ein Tick Fettalkohol als koemulgierende Komponente, das ist nun aber eine Arbeitshypothese. Ich habe ihn – nur um mir später keine Vorwürfe zu machen – die Emulsion im Kühli kurz erkalten lassen und noch mals aufgeschlagen – nö, das wird nichts. O.k.
Es steht also in jedem Fall aus: identische Vergleichsprobe mit 1 % Cetylalkohol und eine Emulsion mit 60 % Fettphase.

Probe 4: Ölgel
Olivem 900 soll schöne Ölgele machen, das geht ja schnell (ich muss nämlich gleich kochen und leider eine Rührpause einlegen):

8 gr Sojaöl
2 gr Olivem 900

im Becherglas aufschmelzen und rühren. Nach einigen Minuten rühre ich im Wasserbad weiter, und es wird tatsächlich ein viskoses, homogenes Gel, mit kleinen Lufteinschlüssen – ja ja, sanfter, ich weiß. Sieht aber insgesamt gut aus. Ich werde das Ölgel in einigen Stunden noch mal anschauen.
Liebe Grüße
Heike

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Ungelesener Beitrag von Heike » 12. Juli 2008, 16:49

So, Probe Nr. 4, das Ölgel, ist homogen geblieben, leicht angedickt und macht ein glattes, sehr angenehmes Hautgefühl. Interessant ist das Einziehverhalten: recht schnell und kaum fettend. Die Lufteinschlüsse sind übrigens weg.

Ich habe dem Oleogel ein wenig gemörsertes Urea beigefügt; es ist so fein, dass es beim Auftrag nicht zu spüren ist. Der Vorteil von Harnstoff in einer Lipidgrundlage ist, dass er als Depot wirkt und zwar langsamer penetriert, aber nach vielen Stunden in größerer Menge und tiefer im Stratum Corneum nachzuweisen ist. Zudem zersetzt es sich nur in wässriger Lösung.

Hier ist ein Foto, die dottergelbe Farbe kommt vom nativen Sojaöl und sonst nix. ;-)

[ externes Bild ]
Liebe Grüße
Heike

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Ungelesener Beitrag von Heike » 12. Juli 2008, 17:19

(Kleiner Hinweis: Probe 5 kommt noch, das ist die mit weniger Fettphase plus Cetylalkohol)

Nun kommen zwei weitere Proben, beide basieren auf einer Rezeptur mit 60:40 Fett-/Wasserphase – möglicherweise will Olivem 900 gerne klare, (Phasen-)Verhältnisse, um stabile W/Os zu bilden, sprich: deutlich über 50 % Fettphase. Soll er bekommen. :-)

Probe 6a
[ externes Bild ]

Fettphase
9,5 gr Mandelöl
6,5 gr Sheabutter

2,0 gr Olivem (6,6 % auf gesamt, 11 % an der Fettphase)

Wasserphase
12 gr Wasser

Herstellung
Mandelöl und Olivem im Wasserbad bei 70 °C aufschmelzen, vom Herd ziehen, die Sheabutter darin schmelzen lassen.
Das aufgekochte Wasser wird tropfenweise unter Rühren (Knethaken) dazugegeben, immer soviel, wie es gut eingearbeitet werden kann.
Anschließend kalt rühren, erst nach einigen Minuten den Vorgang im Wasserbad beschleunigen.
Nach 20 Minuten noch einmal aufrühren.

Probe 6b
Hier wird ein Teil der Sheabutter durch Cetylalkohol (ca. 1 %) ersetzt:
[ externes Bild ]

Fettphase
9,5 gr Mandelöl
6,2 gr Sheabutter
0,3 gr Cetylalkohol


2,0 gr Olivem (6,6 % auf gesamt, 11 % an der Fettphase)

Wasserphase
12 gr Wasser

Herstellung
Mandelöl, Olivem und Cetylalkohol im Wasserbad bei 70 °C aufschmelzen, vom Herd ziehen, die Sheabutter darin schmelzen lassen.
Das aufgekochte Wasser wird tropfenweise unter Rühren (Knethaken) dazugegeben, immer soviel, wie es gut eingearbeitet werden kann.
Anshcließend kalt rühren, erst nach einigen Minuten den Vorgang im Wasserbad beschleunigen.
Nach 20 Minuten noch einmal aufrühren.

__________________________________________________________________
Mein Eindruck:

Probe 6a ist eine sämige Lotion und bleibt auch nach längerem Stehen stabil und sieht homogen aus. Sie zieht gut ein, ist eine typische W/O-Emulsion, also rückfettend, aber nicht klebrig. Es ist ein »feuchtes«, weiches Hautgefühl. Die Haut ist eingecremt, aber nicht unter einem dicken Film abgeschirmt. Sehr intensiv und sehr angenehm.

Probe 6b ist erwartungsgemäß etwas viskoser und zieht einen Tick schneller ein. Auch hier präsentiert sich die Emulsion als typische W/O mit rückfettendem und gleichfalls »feuchtem« Charakter. Interessant war, dass diese Probe zwischendurch zweimal den Eindruck erweckte, als wolle sie inhomogen werden; sie ließ sich jedoch sofort wieder glatt aufrühren. Im Moment sieht es so aus, als sei sie nun gut verbunden … der morgige Tag wird's zeigen.

Ich glaube, ich mag Olivem 900. Naja, er muss sich noch beweisen; da stehen einige Tests aus. Aber er macht vom Haut- und Pflegegefühl einen sehr guten Eindruck.
Liebe Grüße
Heike


sony

Ungelesener Beitrag von sony » 12. Juli 2008, 17:33

Heike du bist ja wieder einmal fleißig am Testen! :gut: :bussi:
Sehen alle toll aus deine Testcrems. :ja:

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Ungelesener Beitrag von Heike » 12. Juli 2008, 17:40

sony hat geschrieben:Heike du bist ja wieder einmal fleißig am Testen! :gut: :bussi:
Sehen alle toll aus deine Testcrems. :ja:
Ja … und meine Rasselbande hat nun Hunger – und ich muss alles wegräumen aus der Küche. Olivenöl statt Olivem ist angesagt. :motz:

:D
Liebe Grüße
Heike


margit

Ungelesener Beitrag von margit » 12. Juli 2008, 18:05

Ich habe den Olivem 900 schon lange im Visier.

Und deine Testreihen- danke - beweisen meine Vorahnungen.
Ich habe ja leider keine Probe, aber ich verlasse mich
jetzt mal ganz auf deine Studien. :)

Ich glaube, ich mag den Olivem 900 auch.
Ein schöner W/O , ja der fehlt mir immer noch.

Will der wirklich über 50% Fettphase?

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Ungelesener Beitrag von Heike » 12. Juli 2008, 18:10

margit hat geschrieben:Ich habe den Olivem 900 schon lange im Visier.

Und deine Testreihen- danke - beweisen meine Vorahnungen.
Ich habe ja leider keine Probe …
Wann kommst Du zurück, Margit? Ich teile gerne mit Dir, damit Du mittesten kannst, und sende es Dir zu. Ich glaube wirklich, dass dieser Emu eine pflanzliche W/O-Alternative werden könnte.
Liebe Grüße
Heike


margit

Ungelesener Beitrag von margit » 12. Juli 2008, 18:16

Heike, das weiß ich noch nicht.

Danke für dein Angebot.
Du hast die Probe béstimmt von Weichsel.
Ich bin durch meine Krankheit etwas
ins Hintertreffen gekommen.
Sie wollte mir ja etwas schicken.
Vielleicht ist es schon da.


weichsel

Ungelesener Beitrag von weichsel » 12. Juli 2008, 18:51

margit hat geschrieben:Heike, das weiß ich noch nicht.

Danke für dein Angebot.
Du hast die Probe béstimmt von Weichsel.
Ich bin durch meine Krankheit etwas
ins Hintertreffen gekommen.
Sie wollte mir ja etwas schicken.
Vielleicht ist es schon da.
Liebe Margit,

Du bekommst Deine Probe noch - ich bin die ganze Zeit an diesen wirklich gar nicht zickigen und zeitraubenden Musterkerzen für die Messe gesessen...meine anderen Kunden finden das auch so überhaupt nicht lustig...
aber jetzt seid Ihr alle dran - Oli 1000 geht ja bis Montag raus, dazu alle Proben an diejenigen, die noch welche wollten. Entschuldige bitte die Warterei, ja?

Heike, die sehen toll aus -ich muss das jetzt auch mal testen! Vielen Dank!!!

LG,
weichsel

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 12:33

Heute Morgen präsentieren sich beide Olivem 900-Proben nach kurzem Aufrühren wohlgelaunt und in Bestform: stabil, leichter Konsistenzgewinn, angenehmes Auftragsverhalten. Die beiden Cremes sind wie »leichte Nivea« – sahnig-reichhaltig, aber leichter zu verstreichen und nicht so zäh wie die echte. Man sieht die Peaks (die Zipfel, die meine Finger beim Entnehmen hinterlassen haben), so könnt Ihr die Konsistenz gut einschätzen. 6b ist einen winzigen Tick fester, aber wirklich nur sehr, sehr wenig. Im Auftrag gleitet 6b stärker, ist minimal wachsiger (aber nicht unangenehm wachsig, sondern glatt wachsig).

Zur Erinnerung:

Probe 6a: 9,5 gr Öl, 6,5 gr Butter und 2 gr Olivem 900
Probe 6b: 9,5 gr Öl, 6,2 gr Butter, 0,3 gr Cetylalkohol und 2 gr Olivem 900

[ externes Bild ]

Interessantes offenbart die Probe (Mischung aus 6a und 6b) mit Sudanrot und Methylenblau zu Bestimmung des Emulsionstyps:

[ externes Bild ]

Sudanrot löst sich intensiv, Fettphase ist außen (was auch der Abspültest unter dem Wasserhahn bestätigt), aber das Methylenblau ist nach einigem Rühren auch gewillt, sich anzulösen. Meine Interpretation (bitte korrigieren!): Olivem 900 gibt Wasser schnell frei, ist also williger Hydratisierer. Alternative: Mischemulsion mit starker, sehr starker Tendenz Richtung W/O. In jedem Fall gibt es freies Wasser satt.

Gleich steht Probe 5 an, zu diesen beiden 6er-Proben aber noch ein Gedanke: ich habe Olivem 900 innerhalb der von der Firma angegebenen Einsatzkonzentration dosiert. Wenn ich nun 20 % der angenommenen inneren Phase – hier der Wasserphase – dosiere, müsste ich bei 12 gr Wasser 2,4 gr Olivem nehmen, das wäre mehr. Ich denke, ich belasse es bei dieser Emu-Konzentration und werde zunächst andere Parameter (pH-Wert, Salzzugabe, Ureatoleranz) in den Blick nehmen, die von allgemeinem Interesse sind, bevor ich nach unten korrigiere – zumal in Kombi mit anderen Emulgatoren wie WWA usw. sicher noch »gedrückt« werden kann.
Liebe Grüße
Heike

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 13:58

Probe 5 ist in Arbeit, in Anlehnung an Probe 3, diesmal nur mit Olivem 900 (also ohne Anteil eines O/W-Emulgators, der ansonsten sehr gerne für mehr Stabilität verwendet wird).

Probe 5
Die Emulsion hat 40:60 Fett- zu Wasserphase, 6,6 % Emulgator auf gesamt, das sind 17 % an der Fettphase, Änderungen sind rot markiert.

Fettphase
7,4 gr Mandelöl
3,3 gr Sheabutter (statt 3,6 gr)
0,3 gr Cetylalkohol


2,2 gr Olivem 900

Wasserphase
20 gr Wasser

Herstellung
• Olivem 900 und Cetylalkohol im Mandelöl bei 70 °C aufschmelzen, Becherglas vom Herd ziehen, Sheabutter hinzufügen und schmelzen lassen
• Wasserphase erhitzen, tropfenweise und während des Rührens zur Fettphase geben (ich habe den Topf mit dem heißen Wasser neben mir stehen und halte die Wasserphase auf diese Weise heiß, damit das Wasser nicht so schnell abkühlt).
• Bis zum Erkalten rühren (ohne kaltes Wasserbad)

Mein Eindruck:
Die Emulsion emulgiert willig und scheint homogen – bis zu einem bestimmten Punkt, vermutlich ist es plötzlich ein Tick zuviel Wasser (?) – dann wirkt das ganze wie Joghurt, der sich mit im Glas dreht, also wässert und im Becherglas an der Wand entlanggleitet. Anders kann ich es nicht beschreiben.
Ich habe das Becherglas sofort wieder ins heiße Wasserbad gestellt, wo sich alles verbindet und wieder homogen aussieht. Nun steht das Glas in der Küche, ich werde in ein paar Minuten weiter rühren. Oder braucht Olivem 900 eine andere Verarbeitungsweise (langsameres Abkühlen., längeres Rühren), wenn die Fettphase unter … tja, einen bestimmten Wert rutscht?

Vielleicht braucht Olivem 900 ein bestimmtes Mindestverhältnis an Fett- zu Wasserphase, um zuverlässig zu emulgieren und stabil zu bleiben? Es lag also scheinbar nicht an einem fehlenden Koemulgator, denn mit Cetyl verhält sich die Probe 5 so wie Probe 3.


Nachtrag um 14:03 Uhr: Die Probe hat sich getrennt und wässert. Es müsste auch genug Emulgator sein … ist vielleicht wirklich nicht sein Ding, soviel Wasser. Ich muss noch mal drüber nachdenken.
Liebe Grüße
Heike

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 14:16

Ich denke, ich probiere mal eine 50:50-Emulsion mit Olivem 900, erst einmal ohne Cetylalkohol. Irgendwie habe ich das Gefühl, das ist die »magische Grenze«.

Probe 7
Fettphase:
7,8 gr Mandelöl
5,2 gr Sheabutter

2 gr Olivem (6,7 % auf gesamt, 13 % an der Fettphase)

Wasserphase:
15 gr Wasser
Liebe Grüße
Heike


margit

Ungelesener Beitrag von margit » 13. Juli 2008, 14:26

Heike, deine Beschreibungen erinnern mich an Lanolin und Wollwachsalkohohl.
Auch hier "kugelt" die Creme in der Schüssel, wenn der Wasseranteil zu hoch ist.
Sie bleibt dann bei Zuführen von Wärme und Rühren eine zeitlang stabil um sich dann nach Stunden wieder zu trennen.

Ich denke auch mit 50% Wasserphase hast du den Olivem ausgereizt.
Hier würde nur noch mit Verdicker eine minimale Wassererhöhung (5%)möglich sein.

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 14:31

margit hat geschrieben:Heike, deine Beschreibungen erinnern mich an Lanolin und Wollwachsalkohohl.
Auch hier "kugelt" die Creme in der Schüssel, wenn der Wasseranteil zu hoch ist.
Sie bleibt dann bei Zuführen von Wärme und Rühren eine zeitlang stabil um sich dann nach Stunden wieder zu trennen.

Ich denke auch mit 50% Wasserphase hast du den Olivem ausgereizt.
Hier würde nur noch mit Verdicker eine minimale Wassererhöhung (5%)möglich sein.
Dann sind wir auf dem richtigen Weg, scheint mir – Danke, Margit! Ich rühre gleich und taste mich an eine gute Minimalfettphase heran. :)
Liebe Grüße
Heike


Ute
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Ungelesener Beitrag von Ute » 13. Juli 2008, 14:44

Ihr kennt diese Basisrezepte ?

Die "Night Cream" mit Olivem 900 hat 30% Fettphase, wenn ich das richtig sehe:

A.1 OLIVEM 900 7.5%
2 Phytosqualane 12.5%
3 Unsaponifiables 10.0%
B.1 Demineralized Water up to 100
2 MgSO4 0.5%
3 Glycerin 4.0%
4 Preservatives as needed
C.1 Perfume as needed

Vielleicht beim nächsten Mal etwas Magnesiumsulfat einfügen?

Mit höherer Temperatur arbeiten und länger und kräftiger rühren ?
Liebe Grüße, Ute

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 14:56

Ute hat geschrieben:Die "Night Cream" mit Olivem 900 hat 30% Fettphase, wenn ich das richtig sehe … […]
Vielleicht beim nächsten Mal etwas Magnesiumsulfat einfügen?
Mit höherer Temperatur arbeiten und länger und kräftiger rühren ?
Das Magnesiumsulfat hatte ich anfangs dabei, es hat an dem Verhalten nichts ändern können. Allerdings habe ich alles da, ich könnte die Rezeptur mal nachrühren. Interessant ist der hohe Emulgatoranteil (auch das Unverseifbare koemulgiert, wenn es – angenommen – phytosterolbetont ist) und die niedrigviskose Lipidkomponente »Squalan«. Olivem 900 wird gerne mit Silikonölen verarbeitet, die weniger polar sind als unsere Pflanzenöle. Tja …
Liebe Grüße
Heike

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 14:58

Heike hat geschrieben: Probe 7
Fettphase:
7,8 gr Mandelöl
5,2 gr Sheabutter

2 gr Olivem (6,7 % auf gesamt, 13 % an der Fettphase)

Wasserphase:
15 gr Wasser
Ich habe gerührt, und bis jetzt sieht alles homogen und glatt aus. Das Becherglas steht nun in der Küche und kühlt sanft aus, ich rühre in 20 Minuten weiter.
Liebe Grüße
Heike


Ute
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Ungelesener Beitrag von Ute » 13. Juli 2008, 15:13

Was mir noch auffiel:
Heike hat geschrieben: • Olivem 900 und Cetylalkohol im Mandelöl bei 70 °C aufschmelzen, Becherglas vom Herd ziehen, Sheabutter hinzufügen und schmelzen lassen
• Wasserphase erhitzen, tropfenweise und während des Rührens zur Fettphase geben (ich habe den Topf mit dem heißen Wasser neben mir stehen und halte die Wasserphase auf diese Weise heiß, damit das Wasser nicht so schnell abkühlt).
• Bis zum Erkalten rühren (ohne kaltes Wasserbad)

Mein Eindruck:
Die Emulsion emulgiert willig und scheint homogen – bis zu einem bestimmten Punkt, vermutlich ist es plötzlich ein Tick zuviel Wasser (?) – dann wirkt das ganze wie Joghurt, der sich mit im Glas dreht, also wässert und im Becherglas an der Wand entlanggleitet. Anders kann ich es nicht beschreiben.
Ich habe das Becherglas sofort wieder ins heiße Wasserbad gestellt, wo sich alles verbindet und wieder homogen aussieht...


Nachtrag um 14:03 Uhr: Die Probe hat sich getrennt und wässert. Es müsste auch genug Emulgator sein … ist vielleicht wirklich nicht sein Ding, soviel Wasser. Ich muss noch mal drüber nachdenken.
Diese Beschreibung passt haargenau zu meinen ersten mißlungenen WWA-Versuchen.

Abhilfe brachte:
-Erwärmung auf muntere 75°C
-Wasser ebenfalls auf 75°C erhitzt
-Unter Beibehaltung dieser Temperatur ( also alles schön auf der Herdplatte belassen ) schluckweise Wasser einrühren
- Erst wenn alles schön miteinander verrührt/ emulgiert ist von der Herdplatte nehmen ; dann die Shea Butter darin schmelzen lassen
- nach abkühlen auf ca. 40-50°C alles kräftig mit dem Mixer emulgieren, bis es kalt ist

Vielleicht benötigt Olivem 900 ähnliche Handhabung?
Liebe Grüße, Ute

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 15:22

Ute hat geschrieben:Abhilfe brachte:
-Erwärmung auf muntere 75°C
-Wasser ebenfalls auf 75°C erhitzt
-Unter Beibehaltung dieser Temperatur ( also alles schön auf der Herdplatte belassen ) schluckweise Wasser einrühren
- Erst wenn alles schön miteinander verrührt/ emulgiert ist von der Herdplatte nehmen ; dann die Shea Butter darin schmelzen lassen
- nach abkühlen auf ca. 40-50°C alles kräftig mit dem Mixer emulgieren, bis es kalt ist
Quasi eine Voremulsuon mit Wasser, bevor die Butter hinein kommt? Das wäre ein Versuch wert. Ich gehe jetzt zunächst an die Probe 7 ;-), dann versuche ich mich mal erneut an geringere Fettphasen. Danke, mein Schnubbeli! :knutsch:
Liebe Grüße
Heike


sony

Ungelesener Beitrag von sony » 13. Juli 2008, 15:27

....und ich bin hier "nur" stiller Beobachter, :lupe: und lese interessiert mit,...alles sehr spannend...hab ja kein Olivem 900 oder 1000 zum mittesten... :gehen:


Ute
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Ungelesener Beitrag von Ute » 13. Juli 2008, 15:32

Heike hat geschrieben: Quasi eine Voremulsion mit Wasser, bevor die Butter hinein kommt?
Also mit WWA geht das; der Butteranteil ist ja auch selten höher als 25% der FP, da emulgiert das schon auch ohne Butter .
Und wer will die schöne native Butter so lange so hoch erhitzen?
Heike hat geschrieben: Danke, mein Schnubbeli! :knutsch:
Gern geschehen :knutsch: und viel Erfolg !

( Und hoffentlich vergißt Inez meine Probe von Olivem 900 nicht mit in meine 1000-er Bestellung zu packen...ich habe ab Freitag Urlaub und der ist schon mit ganz viel Olivem-Rührerei verplant :D )
Liebe Grüße, Ute


Ute
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Ungelesener Beitrag von Ute » 13. Juli 2008, 15:35

sony hat geschrieben:hab ja kein Olivem 900 oder 1000 zum mittesten... :gehen:
Ich auch ( noch ) nicht :cry: !

Dieser thread ist die reinste Folter !
Liebe Grüße, Ute

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 16:05

sony hat geschrieben:....und ich bin hier "nur" stiller Beobachter, :lupe: und lese interessiert mit,...alles sehr spannend...hab ja kein Olivem 900 oder 1000 zum mittesten... :gehen:
Doch, spätestens Samstag, wenn ich bei Dir bin. :knuddel:

Oder besser doch nicht? :gruebel: Nachher sitze ich alleine im Garten und höre Sonys Flügelrührer in der Küche brummen … :huhu:
Liebe Grüße
Heike

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 16:23

So, Ihr Schnubbelohren, erste Ergebnisse:

Probe 7 mit 50:50 % Fett-/Wasserphase ist ein wenig zögerlich, sie zeigt kleine Risse, hat nicht alles Wasser stabil eingebunden – aber in jedem Fall kein Vergleich mit den zickigen 40ern. Den Blöden. :motz: Mit einer heißeren Verarbeitung wäre hier vermutlich eine stabile Emulsion entstanden.

Dann habe ich Probe 8 gerührt, fast identisch mit Probe 5 (kommt hier noch einer mit :kicher:?), das ist diese – mit längerem Heißrühren und sanfterer Abkühlung:

Probe 8 (fast identisch mit Probe 5, jedoch nur mit Shea, ohne Cetylalkohol und veränderter Herstellungsweise), 40:60 FP/WP

Fettphase
7,4 gr Mandelöl
3,6 gr Sheabutter (statt 3,6 gr)
2,2 gr Olivem 900

Wasserphase
20 gr Wasser

Die veränderte Herstellung:
Olivem in Mandelöl im Wasserbad bei 70 °C schmelzen, tröpfchenweise im Wasserbad heißes Wasser dazugeben, jweils gut emulgieren. Als ich (wegen der Hitze) den Topf von der Herdplatte ziehe und so weiterarbeite, sehe ich, dass das Olivem ausflockt – zu kühl geworden. Also wieder ab auf die Herdplatte, rühren, Wasser dazu, dann die Shea schmelzen und rühren … und alles vom Herd nehmen und kalt rühren. Ich nehme den Becher aus dem Topf, aber stelle ihn nicht ins Wasserbad. Schnelles Abkühlen mag Olivem nicht, wie schon die ersten Tests zeigten.

Ergebnis: es sieht besser aus, ist aber nicht homogen. Vermutlich würde ich das hinbekommen mit noch stärkerer Erhitzung, längerem Heißrühren, längerem und sanfteren Kaltrühren. Meine Vermutung: wenn Olivem in der Fettphase abkühlt (was in gewissen Grenzen eben passiert, wenn wir mit der Hand rühren), kann er nur eine gewisse Menge Wasser inkorporieren, um stabil zu bleiben. Zuviel Wasser bekommt er nicht mehr eingebunden, weil er unter normalen Selbstrühre-Bedingungen dann zu stark abkühlt und kristallisiert. Dafür müsste vermutlich wirklich in der Fertigungsphase eine konstante Temperatur um die 75 °C gehalten und sehr lange emulgiert werden. Will ich das?
Ich könnte auch damit leben, mit Olivem 900 stabile und glättende W/Os mit hohen Fettphasen zu zaubern, zumal er Wasser gut freizugeben scheint. :ja:

Dennoch: hat noch jemand Lust, ihn mit geringen Wasserphasen zu testen? Eventuell als Pickering-Emulsion? Ich werde Probe 7 noch einmal mit etwas Kaolin aufrühren – vielleicht hilft das zu einer stabilen Emulsion?

:lachundweg:
Liebe Grüße
Heike


Mariönsche

Ungelesener Beitrag von Mariönsche » 13. Juli 2008, 17:33

Heike hat geschrieben:Eventuell als Pickering-Emulsion?
Auch wenn ich hier die einzige bin, die das nicht weiß: Was ist eine Pickering-Emulsion :help: ?


Mixine

Ungelesener Beitrag von Mixine » 13. Juli 2008, 17:40

Mariönsche hat geschrieben:
Heike hat geschrieben:Eventuell als Pickering-Emulsion?
Auch wenn ich hier die einzige bin, die das nicht weiß: Was ist eine Pickering-Emulsion :help: ?
:kicher: ... ich lese ja die ganze zeit auch mit ... und Pickering-Emulsion lies mich auch "staunen" ...

jedenfalls habe ich sowohl 900 als auch 1000 von weichsel zum testen bekommen ... und kann es auch bald testen ;D ... im moment bin noch viel zu sehr mit destillieren beschäftigt :mixine:

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 17:46

Mariönsche hat geschrieben:Auch wenn ich hier die einzige bin, die das nicht weiß: Was ist eine Pickering-Emulsion :help: ?
Du bist ganantiert nicht die einzige, Schnubbeli. :knutsch:

Pickering-Emulsionen stabilisieren mit Feststoffen, kleinen Partikeln, die sich um die Grenzflächen der inneren Tröpfchen legen und sie am Zusammenfließen (Koaliszieren) hindern. Gerne werden Bentonite, Tonerden usw. genommen.
Schau mal hier, als Beispiel die Rosencreme leicht vom Doc:

Inhaltsstoffe sind: Wasser, Sesamöl, Alkohol, Rosenwasser, Auszüge aus Eibischwurzel, Rosenblüten und Wundklee, Aprikosenkernöl, Mandelöl, Fettalkohole, Bentonit, Bienenwachs, Auszug aus Avocadoöl, Weizenkeimöl, Lecithin, Auszug aus Hagebutte, Ätherische Öle, Rosenwachs, Xanthan.

Bentonit dickt die Fettphase an, Xanthan die Wasserphase, beides stabilisiert die Emulsion.
Liebe Grüße
Heike

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Ungelesener Beitrag von Heike » 13. Juli 2008, 17:47

Mixine hat geschrieben: ... im moment bin noch viel zu sehr mit destillieren beschäftigt :mixine:
Das kommt mir so bekannt vor. :huhu:
Liebe Grüße
Heike


Ute
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Ungelesener Beitrag von Ute » 13. Juli 2008, 18:20

Heike hat geschrieben: Dennoch: hat noch jemand Lust, ihn mit geringen Wasserphasen zu testen?
Jaaaa :cry: ...

Ich will ja, nur allein der Emulgator fehlt mir noch!

Werde gleich nochmal Weichsel anmailen :) .
Liebe Grüße, Ute

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