Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Sie duften, wirken, heilen – ätherische Öle. Hier ist Raum für intensiven Erfahrungsaustausch rund um die »Seele der Pflanzen«.

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Lotti
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Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Lotti » 28. März 2018, 13:51

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte gerne eine Duftmischung entwickeln oder nachbauen, welche ich z.b. in eine Bodylotion geben möchte. Sie sollte daher keine ätherischen Öle enthalten, die sich nicht zur äußerlichen Anwendung eignen und stinken sollte sie natürlich auch nicht. Ich weiß natürlich, dass das immer sehr subjektiv empfunden wird mit dem Geruch. Mein vorrangiges Ziel ist, wie der Titel vermuten lässt, eine Blutdrucksenkung zu erzielen. Meine Frage lautet nun:
Hat bereits jemand Erfahrung damit und möchte mir vielleicht darüber berichten? Ideen sind auch sehr willkommen.
Das würde mich sehr freuen.
Liebe Grüße
Lotti

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Bellis
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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Bellis » 28. März 2018, 16:15

Hallo Lotti,
ätherische Öle alleine werden wohl nicht ausreichen, den Blutdruck zu senken, können aber andere Maßnahmen wirksam unterstützen. Hier gibt es einen interessanten Artikel von E. Zimmermann zum Thema.
"Wer auf einen Baum klettern will, fängt unten an, nicht oben." (afrikanisches Sprichwort)


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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Lotti » 28. März 2018, 17:13

Ich nehme natürlich brav meine Blutdrucksenker und möchte gerne eine kleine, naturheilkundliche Unterstützung. Mich nerven die Äußerungen von E. Zimmermann zum Thema Schulmedizin sehr, das macht es etwas anstrengend für mich, ihre Artikel dazu zu lesen, trotzdem danke ich dir für den Hinweis.
Liebe Grüße
Lotti

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Fragolinchen
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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 28. März 2018, 18:55

Off Topic
Ja? Ich lese ihre Artikel entspannt, weil nicht direkt betroffen (und unwissender als betroffene Patienten, die sich mehr mit der Materie auseinandergesetzt haben : verlegen:?). Was ich eigentlich sehr an ihren Artikeln schätze, ist das Fehlen esoterischen Geschwafels - dazu bin ich vermutlich ein zu verkopfter Typ Mensch, um damit etwas anfangen zu können.
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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Lotti » 28. März 2018, 22:29

Dieses ständige Geätze gegen Schulmedizin und ärztlich verordnete Medikamente ist sehr unangenehm. Man kann sich natürlich kritisch zu übermäßigem oder gar mißbräuchlichem Arzneimittelkonsum oder mangelnder, ärztlicher Empathie äußern. Es bekommt jedoch einen unangenehmen Beigeschmack wenn man häufig im selben Artikel die Lösung in Form eines ätherischen Öles präsentiert bekommt, von jemandem, der sein Geld mit Schulungen zum Thema ätherische Öle verdient. Medikamente nehmen wird als "Drogen einpfeifen" beschrieben, von "zudröhnenden Psychopillen" ist die Rede, Doping etc. Im vom Bellis verlinkten Artikel redet sie vom "verschiedenste Medikamente einschmeißen". Offensichtlich fehlt es an fundierter Kenntnis der Materie. Auch wenn sie ein wissenschaftlicher Laie ist, würde ich mir (und ihr) einen souveräneren Umgang mit der Schulmedizin wünschen, grade weil die Aromatherapie eine Bereicherung dieser sein kann.
Liebe Grüße
Lotti

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Bellis
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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Bellis » 30. März 2018, 19:45

Hallo Lotti,
ich habe Frau Zimmermann gerade so verstanden, dass ätherische Öle alleine nicht reichen zur Blutdrucksenkung, andere naturheilkundliche oder medizinische Maßnahmen aber wirkungsvoll unterstützen können, gerade dort, wo es um Stressreduzierung und Entspannung geht. Sie verweist in ihrem Artikel auf verschiedene, u.a. evidenzbasierte Studien und ich empfinde ihre Artikel alles andere als laienhaft.
Lotti hat geschrieben:Im vom Bellis verlinkten Artikel redet sie vom "verschiedenste Medikamente einschmeißen".
Deine Aussage aus dem Artikel ist arg aus dem Zusammenhang gerissen. Frau Zimmermann schreibt: Da die angeblich „normalen“ Werte für den Blutdruck in den letzten Jahrzehnten drastisch gesenkt wurden (honi soit qui mal y pense!), muss man freilich auch mal kritisch hinterfragen, ob man als 50- oder 60jähriger Mensch (oder älter) Werte erreichen muss, die ein 20-30jähriger Mensch hat. Ob es einem wert ist, unterschiedlichste Medikamente einzuschmeißen, die teils erheblich Kollateralschäden aufbauen können.
Was ist so falsch daran, kritisch zu hinterfragen, ob Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen tatsächlich sinnvoller sind als im Alter ein geringfügig höherer Blutdruck, vor allem dann, wenn man nicht besonderen Risikogruppen angehört. Es wäre nicht das erste Mal, dass gesunde, beschwerdefreie Menschen zu Kranken gemacht werden, um irgendwelche Pillen oder Vitaminpräparate, Nahrungsergänzungsmittel u.a. zu verkaufen.

Übrigens muss auch ich seit vielen Jahren Blutdruckmedikamente einnehmen. Und ich hätte mir damals viel mehr Informationen über natürliche, alternative Methoden gewünscht. Aber zu dieser Zeit gab es hierzulande leider noch kein Internet und auch keine Aromatherapeuten oder Heilpraktiker.

Meinen Sohn, der schon mit 28 Jahren trotz gesunder Lebensweise und viel Sport (genetisch bedingt) hohen Blutdruck hat, habe ich ermutigt, zunächst andere Wege zu gehen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob diese erfolgreich sind. Ich wünsche es ihm sehr.
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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von madeleine » 30. März 2018, 20:16

hallo lotti,
ich weiß nicht, ob das hier so erwünscht ist und mit einer mischung aus äö hat es zwar auch nichts zu tun, aber in bezug auf naturheilkunde kann ich dir misteltee empfehlen, was die blutdrucksenkung betrifft. bitte aber unbedingt 10-12 stunden kalt ansetzen, abfiltern und nur auf trinktemperatur erwärmen.
Ganz liebe Grüße,
Madeleine


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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Lotti » 31. März 2018, 11:10

Liebe Bellis,
ich bin in vielen, eigentlich fast allen Punkten, mit dir derselben Meinung. Laienhaft ist Frau Zimmermann sicher nicht in Bezug auf ÄÖ und ihre therapeutischen Anwendungen. Da lese ich auch gerne in ihrem Buch und halte sie da für sehr kompetent. Das Wort wissenschaftlicher Laie ist daher nur Bezug auf "wissenschaftlich" zu sehen. Übrigens ein Begriff den sie selber für sich in einem Artikel benutzte.
Auch eine kritische Bewertung "pathologischer" BD-Werte macht Sinn, da durch die WHO die Werte auf Druck der Pharmaindustrie nach unten korrigiert wurden und von einem Tag auf den Anderen Millionen Menschen per definitionem krank waren. Meine Kritik bezieht sich auf diese, wie ich finde, polemische Art, über konventionelle Medikamente zu schreiben. Diese Begriffe, die ich zitiert habe stammen ja von ihr. Veschiedenste Medikamente einschmeißen kann eben manchmal notwendig sein, um schlimmere Folgeerkrankungen zu verhindern. Da ist unbedingt ein differenzierterer Blick vonnöten. Psychopharmaka werden auch nicht grundsätzlich immer ohne Not verordnet.Wenn sie in einem Artikel mit solchen Begriffen (zudröhnende Psychopillen, Psychohämmer etc.) um sich wirft, ensteht bei mir sehr schnell der Eindruck, daß sie vergisst, das Depressionen eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung ist und den Einsatz entsprechender Medikamte nötig machen kann. Das erwähnt sie aber mit keinem Wort. Sie sollte in ihren Artikeln etwas differenzierter auf die verschiedenen Problematiken eingehen, aber sie wirft alles durcheinander, Medikamentenmißbrauch, Sucht, bestimmungsgemäßer Gebrauch, alles Teufelzeug. Das ist für ratsuchende Patienten und Therapeuten nicht hilfreich.
Ich habe einen jahrelang zu hohen Blutdruck nicht ernst genommen und habe dann leider die Folgen in Form eines Infarktes zu spüren bekommen. Klar hätte ich ernährungstechnisch was versuchen können oder mit Sport oder Entspannungsübungen etc. Hab ich aber nicht. Ich wäre mit Antihypertonika sicher besser gefahren.
Ich wünsche Dir und Deinem Sohn von Herzen, daß ihr euer Bluddruckproblem gut in den Griff bekommt, ob nun schulmedizinisch oder naturheilkundlich.
Liebe Grüße
Lotti


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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Lotti » 31. März 2018, 11:12

madeleine hat geschrieben:
30. März 2018, 20:16
hallo lotti,
ich weiß nicht, ob das hier so erwünscht ist und mit einer mischung aus äö hat es zwar auch nichts zu tun, aber in bezug auf naturheilkunde kann ich dir misteltee empfehlen, was die blutdrucksenkung betrifft. bitte aber unbedingt 10-12 stunden kalt ansetzen, abfiltern und nur auf trinktemperatur erwärmen.
Danke für den Hinweis mit dem Misteltee. Ich werde mich informieren.
Liebe Grüße
Lotti

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Re: Ylang Ylang u.Ä. zur Blutdrucksenkung

Ungelesener Beitrag von Kraeutermann » 3. April 2018, 00:04

Lotti hat geschrieben:
31. März 2018, 11:12
madeleine hat geschrieben:
30. März 2018, 20:16
hallo lotti,
ich weiß nicht, ob das hier so erwünscht ist und mit einer mischung aus äö hat es zwar auch nichts zu tun, aber in bezug auf naturheilkunde kann ich dir misteltee empfehlen, was die blutdrucksenkung betrifft. bitte aber unbedingt 10-12 stunden kalt ansetzen, abfiltern und nur auf trinktemperatur erwärmen.
Danke für den Hinweis mit dem Misteltee. Ich werde mich informieren.
Liebe Grüße
Lotti
Bärlauch soll auch bei Bluthochdruck helfen, laut meiner Fachliteratur. Da wäre es ja jetzt die richtige Zeit dafür ;).
Liebe Grüße,

der Kräutermann

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