Basisches Deo

Neue Rezepte planen, Variationen testen, Herstellungsverfahren diskutieren, Fehlern auf die Spur kommen: hier ist der kreative Mittelpunkt der Rührküche!

Basisches Deo

Beitrag von Anonymous » 15. November 2007, 13:15

Überlegungen zu Deo und was es leisten soll, hatten wir bereits in in DIESEM THREAD gemacht. Vor allem der Punkt basisches Deo wurde hier bereits diskutiert.

Basierend auf der Entwicklung DIESES Deopuders gehen die Überlegungen dahin, ein basisches Deo zu entwickeln.

Hier folgen die Beiträge, die aus der Diskussion in dem Thread bei Roh- und Wirkstoffe entstanden sind Aluminiumsalze:

Mein Erinnerungsvermögen kehrt zurück. Natürlich habe ich diese Dinge zig Mal irgendwo mit irgendwem diskutiert. Ich brauche gar nicht die ewig langen Threads suchen gehen. Ich glaube der Kernpunkt liegt immer noch im pH-Wert. Sauer oder basisch. Und der Körperchemie, die immer Schwankungen unterliegt. Gerade diese Sheasahne mit Natron stellte mich vor große Fragezeichen. Ist ja absolut basisch. Womit die Porenverengung bewirkt werden soll, ist mir ein Rätsel. Was ja immer das Ziel eine Deos ist.
Funktionierte bei mir sogar anfangs gut, bis auf die Tatsache, daß fettige Sachen mich sofort zum Schwitzen bringen. Aber keine Geruchsbildung. Zumindest für eine Weile. Ich weiß, daß ich es im Winter ausprobiert hatte. Irgendwann kippte die Angelegenheit. Ich weiß gar nicht mehr nach welchem Zeitraum. In jedem Fall einige Monate. Vielleicht sogar bis zum Frühling.

Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob vielleicht meine Achselhöhlen im Winter es vielleicht basisch wünschen oder es einfach nur ein Zufall ist, daß es zu meiner Beobachtung passt. Ich habe keine empirischen Daten verfügbar ;)

Feststellen kann ich, daß ich immer mit den Deos, die ich verwendet habe, im Winter die Geruchsbildung nicht stoppen konnte. Weder mit KK, noch mit NK. Weiß jemand zufälligerweise, welchen pH-Wert käufliche Deos haben? Ziemlich sicher sind die nicht basisch, oder? Ist an meiner Überlegung wohl etwas dran? :nixweiss:

Ich werde dem hinterher gehen und meinen Deopuder etwas Natron hinzufügen und gucken, was passiert. Nur wieviel? .... das hat jetzt natürlich nichts mit Aluminiumsalzen zu tun. Ich sollte vielleicht mal wieder den anderen Thread bemühen, wo wir die ganzen Wirkstoffe diskutiert hatten ... muß ich suchen gehen :lupe: :gehen:
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Beitrag von Christian » 15. November 2007, 13:41

Also ich weiß nicht ob Deos generell basisch sind, aber das Aloedeo von mir und Katharina ist auf Seifenbasis (Sodium Palmate) also wohl eher basisch. Ich müsste es aber testen!

Katharina. Da wir ja jetzt wissen das wir das gleiche Deo benutzen (meines ist nur bald aus) wissen wir ja jetzt wovon wir reden. Ich finde den Stick eigentlich gar nicht teuer. Kostet über 5 Euro und hält 11 Monate! Ich weiß dass es Triclosan enthält was wohl nicht so toll ist. Aber da keine Aluminiumsalze drin sind, hindert es nicht den Schweißabfluss. Nur mag ich den Geruch nicht so. Ich müffle zwar niemals-nicht damit, aber es hat einen eigenen herben Eigengeruch! Außerdem bereitet mir das Triclosan doch irgendwie Unbehagen. Ich nehme es jetzt nur noch zwischendurch, wenn ich absolut nicht stinken darf! ;D
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Beitrag von Katharina » 15. November 2007, 13:41

Tuâl hat geschrieben:Weiß jemand zufälligerweise, welchen pH-Wert käufliche Deos haben? Ziemlich sicher sind die nicht basisch, oder? Ist an meiner Überlegung wohl etwas dran?

Laut Herstellerhinweisen liegen die pH-Werte im allgemeinen zwischen 4,5 und 5,5 also eindeutig nicht basisch.
Das hieße, deine Achselhöhlen "braucht" im Winter basisches Deo. Interessante Überlegung.

Tuâl hat geschrieben:Ich werde dem hinterher gehen und meinen Deopuder etwas Natron hinzufügen und gucken, was passiert.

Ich entsinne mich, dass ich eine Mischung aus dem BK hatte, mit 2 TL Natron auf 3 TL Shea. Das ist jetzt zwar sehr ungenau aber vielleicht hilft es dir weiter.
Zum sprühen würde ich ca. 1/2 bis 1 TL auf 100 ml warmes Wasser nehmen und den pH-Wert messen. Es soll ja nicht reizen. Deshalb der pH-Wert bei ca. 8 auf jeden Fall unter 9 :ja:

Bin gespannt.

@Christian
Ich finde es duftet recht angenehm. Sieh an, wie da die Nasen auseinander gehen. Manche empfinden den Duft als "sauer".
Über Triclosan muss ich mich erstmal schlau machen. Mir war wichtig kein Aluminium. *Seufz* Es ist aber auch zu schwierig.

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Beitrag von Christian » 15. November 2007, 13:43

Aber ist das wohl pur zu fettig fettig. Sprays mag ich nicht so, ich treffe nämlich nie so gut. :cry: Mir würde immer noch am meisten so eine samtige, fluide Textur gefallen wie sie in meinem Lavera Roll-On vorkommt. Also eine ultraleichte Emulsion. Eventuell mit LL. Da könnte man doch auch super Natron und Shea einbauen!
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Beitrag von Anonymous » 15. November 2007, 13:52

Katharina hat geschrieben:Ich entsinne mich, dass ich eine Mischung aus dem BK hatte, mit 2 TL Natron auf 3 TL Shea. Das ist jetzt zwar sehr ungenau aber vielleicht hilft es dir weiter.
Zum sprühen würde ich ca. 1/2 bis 1 TL auf 100 ml warmes Wasser nehmen und den pH-Wert messen. Es soll ja nicht reizen. Deshalb der pH-Wert bei ca. 8 auf jeden Fall unter 9 :ja:

Na ja, eben :ja: ich habe gerade keine Idee, wie ich den pH-Wert von Puder messen kann :/ Vielleicht anfeuchten und Teststreifen reinhalten :gruebel:

@Christian: Du brauchst keine Shea nehmen. Ich glaube, die hat gar nichts mit der tollen Wirkung zu tun. Wichtig ist Natron, wenn es basisch sein soll. Es sollte kein Problem sein ein nettes Deogel mit schicken Zutaten hinzubekommen. Es sei denn Du kommst mit Fettigem gut klar, dann ist Shea ok. Wie gesagt, bei mir führt es zum sofortigem Schweißausbruch.
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Beitrag von Christian » 15. November 2007, 13:55

Also wie gesagt: Leicht und milchig. Ein ganz kleiner Ölanteil schadet sicher nicht. Also so eine Art Milchgel oder sowas. Das trocknet dann nicht so aus. Das würde zB auch dem Zinkoxyd entgegenwirken, welches ich ja als seh wirkungsvoll empfand gegen den Geruch!
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Beitrag von Christian » 15. November 2007, 14:01

Ich hab hier nochmal die Inhaltstoffe von Heikes Deopuder herkopiert!

10 Teile Kaolin
3 Teile Pfeilwurzelstärke
2 Teile Magnesiumstearat
1 Teil Kieselsäure
1 Teil Harnstoff
2 Teile Zinkoxid
1 Tropfen Jojobaöl pro 1 gr Puder
2 Tropfen ätherische Öle pro 1 gr Puder:
Rosenholz, Zitrone (noch besser: Lemongras), Geranium, Zeder, Patchouli, Vetiver

Das müsste ja man auch problemlos in eine flüssige Form bekommen! Der Vorteil eines Roll-Ons wäre auch dass man Puder mit einarbeiten kann. In einer Spraydüse würde das wohl verstopfen!
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Beitrag von Katharina » 15. November 2007, 14:13

Christian hat geschrieben:Ich hab hier nochmal die Inhaltstoffe von Heikes Deopuder herkopiert!

10 Teile Kaolin
3 Teile Pfeilwurzelstärke
2 Teile Magnesiumstearat
1 Teil Kieselsäure
1 Teil Harnstoff
2 Teile Zinkoxid
1 Tropfen Jojobaöl pro 1 gr Puder
2 Tropfen ätherische Öle pro 1 gr Puder:
Rosenholz, Zitrone (noch besser: Lemongras), Geranium, Zeder, Patchouli, Vetiver

Das müsste ja man auch problemlos in eine flüssige Form bekommen! Der Vorteil eines Roll-Ons wäre auch dass man Puder mit einarbeiten kann. In einer Spraydüse würde das wohl verstopfen!

Mja, aber der Puder müsste schon extrem fein gemalen werden. Und die Stoffe müssten sich auflösen oder sehr fein und haltbar dispergieren, ohne wieder Klümpchen zu bilden. Aber das kann man ja testen.
Kieselsäure bildet auch Gel, oder? Als Grundlage für das Gel erstmal Wasser oder ein Hydrolat, z.B. Hammamelisrinde? Kaolin kann ja dann weg bleiben.
Ich grüble auch mal drüber.

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Beitrag von Christian » 15. November 2007, 14:24

Ich würde einganz leichtes Fluis vorschlagen. Ähnlich dem dass ich immer für meine Haarspülungen verwende.

Emulgatoren: CACG oder GS SE und LL
Konsistenzgeber: Cetylalkohol
Gelbildner: Mais-/Pfeilwurzelstärke, Guarmehl, Silica

Die Konsistenz ist das kleinste Problem. Auch dass sie die Stoffe lösen und nicht mehr verbinden, halte ich für nicht zu schwer!
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Beitrag von Anonymous » 15. November 2007, 15:36

Christian hat geschrieben:Die Konsistenz ist das kleinste Problem. Auch dass sie die Stoffe lösen und nicht mehr verbinden, halte ich für nicht zu schwer!

Sehe ich genau so!

Saaaagt maaaaaal :argverlegen: irgendwie sind wir jetzt alle bei eigenen Rezeptplanungen. Ich habe gerade keine Idee, wie ich das Ganze sinnvoll trennen soll :gruebel:

Christian, soll Dein Deo auch basisch werden? Dann könnten wir einen gemeinsamen Thread für basisches Deo eröffnen, bzw. den Part hier raustrennen. Vielleicht entscheide ich mich ja auch für ein Deogel, weil das hier so ansteckend ist und ich den pH-Wert besser ermitteln könnte ;D
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Beitrag von Christian » 15. November 2007, 15:46

Ja, basisch!!! Mach mal einen neuen Thread auf!
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Beitrag von Anonymous » 15. November 2007, 16:50

Ich habe natürlich gleich einen Test mit Natron gestartet. Hier ist mein Ursprungsrezept Siehe folgender THREAD

Tuâl hat geschrieben:Mangels Zutaten habe ich auch eine neue Version gemischt.

Ein Deopuderkonzentrat – ich verwende es wie die MF von der Dosierung her, mangels Füllmaterial. Also nur eine klitzekleine Menge mit der ich mich einstäube:

3 Teile Pfeilwurzelstärke
2 Teile Perlenpulver
0,5 Teile Magnesiumstearat
1 Teil Kieselsäure
0,25 Teile Harnstoff
1 Tr. Jojobaöl
4 Tr. AÖ (1 Vanille, 4 Sandelholz)

ergibt mit 1 ml ML = 2 gr
Dosierung ÄÖ 1 Tr. Pro 0,5 gr

Vom Hautgefühl her ist alles bestens. Schwitztests stehen noch aus.


Tja, die Schwitztests liefen nicht so erfolgreich, wegen kälterer Temperaturen und der entsprechenden Kleidung.
Ich habe nun etwas Natron - rein nach Gefühl - in die Mischung eingearbeitet. Das passierte kurz nachdem wir auf das basische Deo kamen. Ca. vor 3 Stunden. Zu meinem Erstaunen sind meine Achselhöhlen, trotz enganliegender Kleidung, nicht nur trocken, sondern auch geruchsfrei. Merkwürdig. Allerdings kein Beweis, den ich für meine aktuelle Theorie durchgehen lassen würde. Ich muß unbedingt den pH-Wert meines Puders ermitteln können :gruebel:

... nur wie mache ich das? Sobald ich eine Flüssigkeit hinzufüge verändere ich doch wieder den pH-Wert. Hat jemand eine Idee? Ungern will ich mir "reizvollerweise" pH-Wert größer als 8 dauerhaft in die Achselhöhlen pudern.
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Beitrag von Christian » 15. November 2007, 22:54

Tja, ich wüsste auch nicht wie das gehen sollte. Du könntest höchstens ganz ganz wenig Wasser hinzufügen. Oder was ist wenn man den Streifen nass macht und dann ins Puder hält?

Deshalb wäre ich ja eher für ein flüssiges Deo. Das geht dann leichter. Außerdem weiß ich nicht wie das ist wenn man Natron pur auf die Haut gibt. Theoretisch sprudelt dass dann ja sobald es mit dem Schweiß in Berührung kommt! :D Aber jetzt echt!

Wenn man Natron ins Wasser gibt, spudelt es und dann ist es weider ruhig. Wie soll ich sagen. Es verliert dann die Aktivität. Ich kann mir nicht vorstellen das das so gut ist. Auch wenn es mit anderen Puderteilen gemsicht ist. Im Wasser wäre es doch gelöst, im Puder nicht.

Kommt heraus was ich meine??? Es ist schon spät und ich bin mir nicht sicher ob ich nur Blödsinn brabbele.
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Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 12:19

Houston, wir haben ein Problem :!:

Ich habe den pH-Wert gemessen. Teststreifen mit Wasser angefeuchtet und Puder aufgepinselt. Der Wert war höher als 8,5.
Dann dachte ich .... nun denn ..... das Wasser verändert auch den pH-Wert. Also habe ich zunächst wissen wollen, was denn mein ursprüngliches Deopuder ohne Natron in Kombi mit Hamamelisrindenwasser überhaupt liefert:

:schreck: minimum pH 8,5

mehr zeigt der Streifen nicht an. Das ist gar nicht gut :nein:

Heißt, ich bin die ganze Zeit schon auf basisch :kicher: aber auch sehr reizvoll ... hilfe ... ich brauche eine andere Lösung ....
Anonymous
 

Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 13:04

Kleine Entwarnung. Ich habe in einem kleinen Schälchen die Mengenverhältnisse gemischt, wie ich sie normalerweise auftragen würde. Dann den Meßstreifen da rein getaucht. Es bleibt basisch, aber zwischen 7,5 und 8. Starke Tendenz zu 8. Ich finde diese Farbskalen immer zum k.... Da muß man schon ziemlich genau hingucken. Wie auch immer. Ich möchte lieber eine fertige Mischung, egal ob Spray oder Gel. Hauptsache ich weiß, welchen konkreten pH-Wert ich habe.
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Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 13:34

Gleich mal vorneweg: ich habe den Deo-Thread nicht durchgelesen; man möge mir verzeihen.

Als ich noch basisches Deo mochte/brauchte, hab' ich mir folgendes zusammen gebraut:

40 ml Wasser
1 ML Natron
2-4 ML Haarguar (je nachdem wie flüssig man es mag;ausserdem: das mußte weg)
1 ML Kamillenöl oder was man am liebsten mag
40 Tropfen Farnesol
Konserviert mit 10 Tropfen A-Kons und beduftet mit ÄÖ Salbei, Krauseminze und Bergamotte.

Das hat bei mir selbst bei sehr heißen Sommertagen nicht den Dienst versagt. Wenn mich mein Gedächtnis nicht komplett verlässt, dann habe ich das Farnesol halbiert und statt dessen 1 ML Salz verrührt; war fast noch besser.

Dann kam aber der Umbruch, meine Achselhöhlen wollen's jetzt sauer. Seit über einem Jahr schon verwende ich den Kristallstein.

Sheasahne mit Zinkoxyd und Natron habe ich auch probiert. Ging eine zeitlang gut, dann hatte ich den gleichen Schweißausbruch wie Tuâl.

Shea finde ich zwar sehr angenehm auf frisch rasierter Haut, kleinere Verletzungen heilen halt doch schneller ab. Aber Öle lassen sich leichter verteilen; besonders, wenn's Mazerate mit Heileigenschaften sind.
Anonymous
 

Beitrag von Katharina » 16. November 2007, 13:42

Ich werde erst nächste Woche dazu kommen was auszuprobieren. Irgendwie schwebt mir was vor auf Basis von

Leinsamengel,
darin Natron aufgelöst,
vielleicht noch Zinkoxyd
Jojoba- und Mandelöl
Lipodermin, damit es einigermaßen stabil bleibt (nur so aus dem Bauch raus).
äth. Öl

Ja, Tuâl, diese Streifen sind die Hölle. Aber was anderes steht mir auch nicht zur Verfügung. Aber wir bleiben am Ball.

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Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 13:51

pachimam hat geschrieben:Gleich mal vorneweg: ich habe den Deo-Thread nicht durchgelesen; man möge mir verzeihen.

Kein Problem. Da stehen ja auch nicht zwingend Weisheiten drin, die man nicht selber schon kennen könnte ;) Ich verlinke gerne, damit alle, die neu hinzustoßen und eher Anfänger sind, eine Chance haben, dem Ganzen folgen zu können.

Kannst Du mir mehr zu Farnesol erzählen? Behalten habe ich, daß es auch nicht dauerhaft gut gehen soll. Bzw. auch keine Wirkung zeigen soll. Scheint bei Dir ja nicht der Falll zu sein. Ich habe jedenfalls einen Bogen da drum gemacht. Wie kommst Du damit dauerhaft klar?
Anonymous
 

Beitrag von Katharina » 16. November 2007, 13:56

Ist Farsenol nicht auch Bestandteil einiger äth. Öle - u.a. Lemongras?

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Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 13:56

Katharina hat geschrieben:Ich werde erst nächste Woche dazu kommen was auszuprobieren. Irgendwie schwebt mir was vor auf Basis von

Leinsamengel,
darin Natron aufgelöst,
vielleicht noch Zinkoxyd
Jojoba- und Mandelöl
Lipodermin, damit es einigermaßen stabil bleibt (nur so aus dem Bauch raus).
äth. Öl

Solle es eher ein Spray werden? Was schwebt Dir vor? Also, ich treffe beim Sprühen meine Achselhöhlen recht gut - im Gegensatz zu Christian :kicher:

Ja, Tuâl, diese Streifen sind die Hölle. Aber was anderes steht mir auch nicht zur Verfügung. Aber wir bleiben am Ball.

Ich habe ein Messgerät. Kann ich aber nur verwenden, wenn ich mehr Flüssigkeit habe, was bei dem Puder mit Hamamelis vermischt, nicht so ohne weiteres möglich ist. Ich müßte jede Menge Rohstoffe dafür vergurken ... mache ich nicht so gerne ....
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Beitrag von Katharina » 16. November 2007, 14:02

Tuâl hat geschrieben:Solle es eher ein Spray werden? Was schwebt Dir vor? Also, ich treffe beim Sprühen meine Achselhöhlen recht gut - im Gegensatz zu Christian :kicher:

Ich dachte an etwas für einen Roller - von der Konsistenz her "leicht gelig", mit Rücksicht auf Christians Teffsicherheit ;D Aber ein Spray wäre Grundsätzlich auch nicht verkehrt.
Tuâl hat geschrieben:Ich habe ein Messgerät. Kann ich aber nur verwenden, wenn ich mehr Flüssigkeit habe, was bei dem Puder mit Hamamelis vermischt, nicht so ohne weiteres möglich ist. Ich müßte jede Menge Rohstoffe dafür vergurken ... mache ich nicht so gerne ....

Verstehe. :/

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Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 14:07

Katharina hat geschrieben:
Tuâl hat geschrieben:Solle es eher ein Spray werden? Was schwebt Dir vor? Also, ich treffe beim Sprühen meine Achselhöhlen recht gut - im Gegensatz zu Christian :kicher:

Ich dachte an etwas für einen Roller - von der Konsistenz her "leicht gelig", mit Rücksicht auf Christians Teffsicherheit ;D Aber ein Spray wäre Grundsätzlich auch nicht verkehrt.

Da ich kein Fläschchen für einen Deoroller habe, wäre mir sogar ein Spray fast lieber. Ich schau' mal, was ich gerne darin hätte ...
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Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 15:00

Tuâl hat geschrieben:
pachimam hat geschrieben:Gleich mal vorneweg: ich habe den Deo-Thread nicht durchgelesen; man möge mir verzeihen.

Kein Problem. Da stehen ja auch nicht zwingend Weisheiten drin, die man nicht selber schon kennen könnte ;) Ich verlinke gerne, damit alle, die neu hinzustoßen und eher Anfänger sind, eine Chance haben, dem Ganzen folgen zu können.

Kannst Du mir mehr zu Farnesol erzählen? Behalten habe ich, daß es auch nicht dauerhaft gut gehen soll. Bzw. auch keine Wirkung zeigen soll. Scheint bei Dir ja nicht der Falll zu sein. Ich habe jedenfalls einen Bogen da drum gemacht. Wie kommst Du damit dauerhaft klar?


Lt. Gitta's HP gehört Farnesol zu der Gruppe der Sesquiterpenole, die in natürlicher Form in ÄÖ's von Lindenblüte, Moschuskörneröl, Orangenblüten, Petitgrain und Cabreuva vorkommen. Empfohlene EK 0,3% - 0,5%.
Farnesol ist öllöslich, deshalb habe ich in meiner Rezeptur ein bißchen Öl mitdrin.

Gitta beschreibt, das Farnesol die Bakterien die für den Schweißgeruch zuständig sind, im Wachstum hemmen. Deshalb müffelt man damit nicht bzw. kaum.

Meine Erfahrungen waren recht gut; ich hab's nur schon lange nicht mehr verarbeitet. Da fällt mir grad ein, ob Farnesol auch in einem sauren Milieu seine Arbeit macht :?:
Im BK gab's da auch etliche Diskussionen, bei einigen hat's nach längerer Anwendung versagt, andere haben nach wie vor gute Erfahrungen.
Ich persönlich bin davon überzeugt, das der ph-Wert der eigenen Haut ausschlaggebend ist, ob man eher basisches Deo oder lieber saures Deo verwendet/bevorzugt.

Dann habe ich noch eine subjektive Beobachtung gemacht, die ich äußerst wichtig empfinde. Die Art der Kleidung, ob enganliegend oder Schlapperlook, und die Ausgangsstoffe der Kleidung spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle beim Schweißgeruch. Ich meine, daß das Mirkoklima im Achselbereich durch Synthetikkleidung massiv gestört wird; meine eigene Erfahrung bestättigt mich. Natürliche Fasern bzw. weitgehend naturbelassene Fasern, sind 1) angenehmer zum tragen und 2) stören meinen Wasserabtransport am wenigsten. Ich trage am liebsten 100% Baumwolle, Leinen oder Seide. Viskose geht auch noch. Sobald aber ein gewisser Synthetikanteil zu hoch wird, läuft bei mir unter der Achsel ein Wasserfall und verbreitet seinen meist unangenehmen Geruch.
Anonymous
 

Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 15:08

Es fällt mir zwar schwer ernst zu bleiben, wegen ausgiebiger Betätigung der Lachmuskeln im Chillout-Lounge :kicher: .... ich will es mal versuchen ...

pachimam hat geschrieben:
Tuâl hat geschrieben:[quote="pachimam"]Gleich mal vorneweg: ich habe den Deo-Thread nicht durchgelesen; man möge mir verzeihen.

Kein Problem. Da stehen ja auch nicht zwingend Weisheiten drin, die man nicht selber schon kennen könnte ;) Ich verlinke gerne, damit alle, die neu hinzustoßen und eher Anfänger sind, eine Chance haben, dem Ganzen folgen zu können.

Kannst Du mir mehr zu Farnesol erzählen? Behalten habe ich, daß es auch nicht dauerhaft gut gehen soll. Bzw. auch keine Wirkung zeigen soll. Scheint bei Dir ja nicht der Falll zu sein. Ich habe jedenfalls einen Bogen da drum gemacht. Wie kommst Du damit dauerhaft klar?


Lt. Gitta's HP gehört Farnesol zu der Gruppe der Sesquiterpenole, die in natürlicher Form in ÄÖ's von Lindenblüte, Moschuskörneröl, Orangenblüten, Petitgrain und Cabreuva vorkommen. Empfohlene EK 0,3% - 0,5%.
Farnesol ist öllöslich, deshalb habe ich in meiner Rezeptur ein bißchen Öl mitdrin.[/quote]
So weit war ich auch schon ....

Gitta beschreibt, das Farnesol die Bakterien die für den Schweißgeruch zuständig sind, im Wachstum hemmen. Deshalb müffelt man damit nicht bzw. kaum.

Dem konnte ich auch folgen ...

Meine Erfahrungen waren recht gut; ich hab's nur schon lange nicht mehr verarbeitet. Da fällt mir grad ein, ob Farnesol auch in einem sauren Milieu seine Arbeit macht :?:

Gute Frage. Sollten wir überpüfen ..

Im BK gab's da auch etliche Diskussionen, bei einigen hat's nach längerer Anwendung versagt, andere haben nach wie vor gute Erfahrungen.
Ich persönlich bin davon überzeugt, das der ph-Wert der eigenen Haut ausschlaggebend ist, ob man eher basisches Deo oder lieber saures Deo verwendet/bevorzugt.

Sehe ich auch so. Übel finde ich, daß offensichtlich die Vorlieben wandeln können.

Dann habe ich noch eine subjektive Beobachtung gemacht, die ich äußerst wichtig empfinde. Die Art der Kleidung, ob enganliegend oder Schlapperlook, und die Ausgangsstoffe der Kleidung spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle beim Schweißgeruch. Ich meine, daß das Mirkoklima im Achselbereich durch Synthetikkleidung massiv gestört wird; meine eigene Erfahrung bestättigt mich. Natürliche Fasern bzw. weitgehend naturbelassene Fasern, sind 1) angenehmer zum tragen und 2) stören meinen Wasserabtransport am wenigsten. Ich trage am liebsten 100% Baumwolle, Leinen oder Seide. Viskose geht auch noch. Sobald aber ein gewisser Synthetikanteil zu hoch wird, läuft bei mir unter der Achsel ein Wasserfall und verbreitet seinen meist unangenehmen Geruch.

Geht mir ähnlich. Interessant finde ich allerdings, daß gewisse Sportkleidungen sich sehr positiv auswirken können. Leider geben die verwendeten Fasern keinen tatsächlich Aufschluß darüber, wieso es gerade funktioniert. Tatsache ist, daß ich einige Lieblingsteile habe, die ich gerne trage, weil es nicht müffelt, obwohl sie eng anliegen.
Anonymous
 

Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 15:23

So Sportteile bzw. Sportkleidung überhaupt sind i.d.R. meist aus Synthetik und man müffelt trotzdem nicht; die transportieren das ausgeschwitzte Wasser besser weg. Wo kein Stausee ist, da kann sich auch keine Bakterienkultur niederlassen.

Solche atmungsaktiven Sachen habe ich noch nicht getragen; bin ein Sportmuffel und schwitzen mag ich nur in der Sauna. Ist viel angenehmer :mrgreen:

Ich werde mal Farnesol mit Milchsäure oder was anderem Sauren mischen und exclusiv für dich Tuâl, testen. Bericht folgt....

Das mit der Körperchemie, die sich wandelt, dürfte auch mit hormonellen Schwankungen, was und wieviel wir trinken und essen, zusammenhängen. Nur dazu ist mir an mir noch nichts aufgefallen, das ich es eingehender beobachte.
Anonymous
 

Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 15:55

pachimam hat geschrieben:So Sportteile bzw. Sportkleidung überhaupt sind i.d.R. meist aus Synthetik und man müffelt trotzdem nicht; die transportieren das ausgeschwitzte Wasser besser weg. Wo kein Stausee ist, da kann sich auch keine Bakterienkultur niederlassen.

Theoretisch: ja. Nur praktisch habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Trotz gleicher Fasern. Da muß irgendetwas an der Verarbeitungsform sein, daß Unterschiede macht.

Ich werde mal Farnesol mit Milchsäure oder was anderem Sauren mischen und exclusiv für dich Tuâl, testen. Bericht folgt....

:freufreu: Danke :love: ... ich warte auf Bericht ...

Das mit der Körperchemie, die sich wandelt, dürfte auch mit hormonellen Schwankungen, was und wieviel wir trinken und essen, zusammenhängen. Nur dazu ist mir an mir noch nichts aufgefallen, das ich es eingehender beobachte.

Geht mir ähnlich ...
Anonymous
 

Beitrag von Anonymous » 16. November 2007, 18:05

Ich kopiere mal aus dem Thread von Heike hier die Wirkstoffe rein, die ich gerne hätte:

Rezeptfindung für einen Deopuder

Pfeilwurzelstärke, milde, pflanzliche Stärke, nimmt Fett und Feuchtigkeit auf, trocknet nicht aus, gibt eine etwas geschmeidigere, feuchtere Konsistenz, da Stärken selbst geringfügig Wasser enthalten. Dosierung: ca. 15 %

Magnesiumstearat, leicht fettig anfühlendes Pulver, verbessert die Haftfähigkeit eines Puders, gilt als relativ reizfrei. Dosierung: ca. 10 %
-> Da ich kein Puder plane überlege ich, ob ich es brauche :gruebel:

Kieselsäure, verbessert die Konsistenz des Puders, bindet Feuchtigkeit. Dosierung: ca. 5 %

Harnstoff (Urea), staubfein zermahlen, wirkt antibakteriell, juckreizstillend, feuchtigkeitsbindend, wirkt der Austrocknung entgegen. Dosierung: ca. 5 %

Zinkoxyd, feines, weißes Pulver, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend. hat selbst eine schlechte Haftung. Dosierung: ca. 10 %

Jojobaöl, oxidationsstabiles Öl, wirkt pflegend. Dosierung: ca. 5 %

ätherische Öle, antibakteriell, entzündungshemmend, antiseptisch, dem Wohlgeruche dienend ;-) (Ohne Prozentangabe, die kommen dazu, ca. 1 Tropfen pro 2 gr Puder … zunächst).
-> Wäre dann die Frage, wie viel ÄÖ wohl in einem Spray angebracht wäre.

Natürlich will ich Hamamelisrindenwasser drin haben.

Was mache ich mit Aluminiumsalzen? Will ich die? Weiß ich im Moment nicht.

Farnesol will ich gerne probieren, auch wenn ich bisher eher dagegen war. Müßte ich noch besorgen. Da fällt mir ein, dass doch Heike ein Problem damit hatte. Kontaktallergie. Klingt auch nicht gerade verlockend. Bin mir da eher unsicher ... abwarten ...

Kriege ich wohl ein Spray zustande? Zinkoxyd könnte schon problematisch werden. So richtig lässt es sich doch nicht auflösen in einer Wasserphase, oder?

Was will ich noch da drin haben :gruebel: ... muß ich noch überlegen.

Ich würde schon gerne vor allem versuchen an dem pH-Wert herumzuschreiben. Mein Plan ist, ein Spray zu bauen. Diese dann mit 3 verschiedenen pH-Werten zu testen. Mir schweben folgende Varianten vor: ca. 5, 7 und 8. Also sauer, neutral und basisch. Die ich dann langfristig testen möchte.

EDIT: Ich glaube ein Deogel wäre doch die bessere Idee ... Muß ich mich wohl, um einen Deoroller bemühen ....
Anonymous
 

Beitrag von Anonymous » 17. November 2007, 11:19

Nach einigen Überlegungen. Vor allem der Annahme, daß ich etwas Basische bräuchte, aber die ganze Zeit ja schon verwende ;) muß ich mich neu sortieren.

Wie es scheint, war es tatsächlich so, daß ein basisches Deo mein Problem vorübergehend lösen konnte. Ich erinnere mich noch an die Diskussion über basische Pflege und daß die Erfahrungen anderer die seien, daß es eben mal gut kommt, mal nicht. Ich will jetzt nicht die Zusammenhänge aufklären. Die Infos von denen, die das Thema basische Pflege schon seit längerem bewußt beobachten und die Zusammenhänge intensivst recherchiert haben, reichen mir vollstens.

Was ich für mich feststellen kann, ist, daß ich offensichtlich - gerade bei Deo - einfach erkennen können muß, wann sauer und wann basisch angesagt ist. Was ja ziemlich einfacht ist. Wenn es stinkt, muß eben gewechselt werden ;D ... oder, vielleicht wäre auch neutral ok.

Der Einfachheit halber will ich beim Puder bleiben - ich bin ja ziemlich rührfaul. Ich denke Zitronensäure wäre eine gute Idee, um den pH-Wert zu reduzieren. Habe ich leider nicht. Ob wohl Milchsäure auch geht im Puder :gruebel: .... mal sehen, vielleicht gehe ich noch einkaufen.
Anonymous
 

Beitrag von Christian » 17. November 2007, 12:33

Ich habe auch keinen Roller! Ich Trottel hab vergessen einen bei Aromantic mitzubestellen. Die hätten die in 10er-Packs gehabt! :(

Wo kriegt man sowas jetzt her?

Ich müsste erst mein Lavera-Deo leer machen, aber soviel wie das nutzt muss ich das wohl eh 5x am Tag benutzen! :/

Trotzalledem ist ein Gel viel besser. Zinkoxyd wäre sonst Tabu und dabei hat mir das sooo gut geholfen!

Ich weiß nicht ich schwitze zur Zeit so. Immer stinke ich (natürlich nicht extrem und ich besitze soviel Anstand mich gleich zu waschen :ja: ) und ich muss öfter Deo nachlegen, weil es einfach runterrinnt! Nicht mal mit Duschgel/peeling kriege ich den feruch ganz weg. Ich MUSS also ein beduftetes Deo verwenden weil ich sonst sofort müffle. Das ist doch nicht normal! :cry:
Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug?
Nein, es ist Stearicman!
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Christian
 
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Beitrag von Anonymous » 17. November 2007, 12:44

Christian hat geschrieben:Ich MUSS also ein beduftetes Deo verwenden weil ich sonst sofort müffle. Das ist doch nicht normal! :cry:

Das liegt an den Hormonen, oder was auch immer ... da mußt Du durch :drueck: .... und ich auch ....

Ich war jedenfalls fleissig und habe gebastelt. Meine Ungeduld ließ mich dann doch zu Milchsäure greifen.

5 Teile Kaolin
3 Teile Pfeilwurzelstärke
2 Teile Perlenpulver
0,5 Teile Magnesiumstearat
1 Teil Kieselsäure
1 Teil Zink
0,25 Teile Harnstoff
2 Tr. Jojobaöl
4 Tr. AÖ (1 Vanille, 4 Sandelholz)

Ich habe vom obigen Rezept 2 gestr. Edelstahl-ML genommen und 2 Tr. Milchsäure hinzugefügt. Der pH-Wert liegt jetzt bei ca. 6,5.

Gemessen habe ich den Puder mit etwas Wasser vermischt, was natürlich den Wert verfälscht, aber liefert immerhin eine Hutnummer. Ich hoffe, ich kann mit dieser Meßmethode dennoch einen bösen pH-Wert ausschließen.
Anonymous
 

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