Pflanzenpressaft zur Herstellung von Frischpflanzenextrakt möglich?

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Moderator: Helga

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Lavande
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Pflanzenpressaft zur Herstellung von Frischpflanzenextrakt möglich?

Ungelesener Beitrag von Lavande » 21. März 2020, 23:19

Hallo ihr Lieben,

bitte entschuldigt meine wahrscheinlich ziemlich dumme Frage, deshalb will ich sie auch lieber hier bei "Einsteiger Willkommen" statt bei Pflanzenextrakten stellen:-)))

Könnte man theoretisch für einen Ackerschachtelhalm-Frischpflanzenextrakt, wie man ihn z.B. bei dem Rezept für das Soft&Shine Fluid für die Haare brauchen würde, auch diesen Heilpflanzensaft aus Presssaft nehmen, der im Reformhaus zu finden ist, und ihn mit Alkohol vermischen?
Ich komme nur drauf, weil Heike bei dem Portrait über Ackerschachtelhalm/Zinnkraut auf Olionatura schreibt "Verwendung: Als Decoctum (Abkochung) oder als Frischpflanzenauszug (Reformhaus oder Bioladen)"

Vielen Dank für eure Antworten,
liebe Grüße,
Lavande

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Mirimi
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Re: Pflanzenpressaft zur Herstellung von Frischpflanzenextrakt möglich?

Ungelesener Beitrag von Mirimi » 23. März 2020, 06:03

Hallo Lavande,

Ich würde sagen, dass sich der Saft nicht eignet, denn wir wissen nicht, ob und in welchem Ausmaß der Saft Schwebeteilchen enthält. Wenn du auf dem von dir verlinkten Olionatura Portrait weiterliest, findest du folgenden Hinweis: "Anschließend wird der Ansatz gefiltert und kann frisch für Haarspülungen, Vollbäder oder Kompressen verwendet werden."

Ich verstehe das so, dass der Ansatz lediglich für Frischekosmetik geeignet ist, jedoch nicht für die Weiterverarbeitung in Produkten, die wir über einen längeren Zeitraum verwenden wollen.

Eine Tinktur herzustellen ist nicht schwierig . Getrocknetes Zinnkraut als Tee kann man leicht erwerben und eignet sich ebenfalls zur Herstellung von Tinkturen. Ich denke damit bist du auf der sichereren Seite.

LG

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Re: Pflanzenpressaft zur Herstellung von Frischpflanzenextrakt möglich?

Ungelesener Beitrag von Lavande » 23. März 2020, 11:40

Mirimi hat geschrieben:
23. März 2020, 06:03
Ich würde sagen, dass sich der Saft nicht eignet, denn wir wissen nicht, ob und in welchem Ausmaß der Saft Schwebeteilchen enthält.
Hallo liebe Mirimi,

ja, das stimmt. Ich hätte zwar einen Glasfilter zum Nutschen, aber dann kann ich gleich selbst eine Tinktur herstellen aus getrockneten Drogen, absolut richtig. Es hätte mich nur interessiert ob es theoretisch geht, da bei diesem Saft Frischpflanzen verwendet werden. Meine Tinkturen waren (bis jetzt) immer aus getrockneten Pflanzen, weil ich nicht so leicht an frische Pfanzen komme. Naja, im Prinzip ist es nicht sooooo wichtig, aber wenn es hier jemand schon mal ausprobiert und damit Erfahrungen gemacht hätte, wäre es spannend gewesen, was dabei herausgekommen ist.
Vielleicht probiere ich es auch einfach mal aus, so auf "Spezialexperiment":-))) , wenn ich Zeit habe. Dann berichte ich.

Danke nochmal für Deine Antwort!
Liebe Grüße,
Lavande

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Re: Pflanzenpressaft zur Herstellung von Frischpflanzenextrakt möglich?

Ungelesener Beitrag von Lavande » 5. April 2020, 19:26

Hallo nochmal,

Nun habe ich in einem anderen thread von MIraculix den Tipp gelesen man könnte eine Urtinktur nehmen aus dem homöopathischen Bereich, die auch aus Pressaft hergestellt ist.
Ich habe also von DHU die Urtinktur Ackerschachtelhalm (Equisetum arvensae) gekauft, die 51% Alcohol hat.
Damit habe ich dann das Soft&Shine-Fluid für die Haare nachgerührt aus Heikes Buch S.436. Ich habe an dem Rezept nichts verändert, nur hatte eben die Tinktur statt 40% Alc nun 51% Alc.

Es ist sehr schön geworden, ich mag es.

Liebste Grüße,
Lavande

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