Seren Serie entwickeln

In diesem Unterforum erörtern wir Themen rund um die Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Hautpflegeprodukten (inklusive Fehlersuche).

Moderatoren: Positiv, Helga

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Beauté
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Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Liebe Alle
Seit einiger Zeit schwirrt mir der Gedanke im Kopf rum, eine Serum Serie zu entwickeln. Die Idee dahinter (nicht von mir!) spezielle wasserlösliche Stöffchen, die ich nicht eh in meinen Produkten habe, separat und hochdosiert, zusätzlich zur täglichen Pflege verwenden. Diese Seren nach Themen/Wirkung gestalten, die Stöffchen kombinieren oder einzeln in ein Serum versenken. Vorschweben tut mir eine Basis, die ich mit den Stöffchen anreichere. Jedes Serum muss eine leichte Textur haben. Eigentlich hätte ich gerne 7 verschiedene Seren; für jeden Tag eines... :D! Kleine Mengen, da ich sie auch nicht jeden Tag verwenden werde, abgefüllt in Pipetten-Fläschchen.

Die Verwendung der Seren wäre jeweils eines nach der Reinigung - tropfenweise und wo sinnvoll! - zu verwenden und danach die Tages- oder Nachtpflege darüber aufzutragen. Seren sind wasserhaltig und gelangen deshalb gut in die Hautschichten. Sie werden eben aus diesem Grund vor der eigentlichen Pflege aufgetragen. So jedenfalls die Beschreibungen, die ich gelesen habe.

Basis
Folgende Ingredienzen möchte ich hier verwenden:
- Wasser, Hydrolat (abgestimmt aufs "Thema"/die Wirkung)
- Alkohol 70/96% (Konservierung, Enhancer); pur oder 2-3% davon als Extrakt/Tinktur (abgestimmt aufs "Thema"/die Wirkung)
- Lipodermin (Enhancer)
- Siligel (leichtes andicken, alternativ Cosphaderm X34, Natrosol)
- ev. Magnolienextrakt (Konservierungs-Booster, antioxidativ); muss schauen, ob der in der rein wasserlöslichen Formulierung ausflockt, obschon er in Alki löslich ist

Themen/Wirkung und ihre Stöffchen
- Befeuchtung/Aufplustern: Schneckenschleim, Hyaluronsäuren, Aquaxyl
- Antientzündlich/-oxidativ: Gelée Royal, Propolistinktur
- Porenverfeiner: Allantoin, Hamamelisextrakt
- Pigmente reduzieren: Gelée Royal, Süssholzextrakt, Nicotinamid, Natriumascorbylphosphat, Ferulasäure
- Kollagenaufbau: Natriumascorbylphosphat, Ferulasäure, Tetrapeptide-21
- Vitamine: A, Ferulasäure, Nicotinamid
- Augen (auch als Primer): Hyaluronsäuren, Liftonin, Salbei-Extrakt, Malven-Extrakt, Oligogeline®PF
- Zellschutz: Ectoin, Ferulasäure

Es gibt noch ganz viele Themenbereiche, die gestaltet werden könnten und andere Stöffchen, die man verwenden könnte; ich habe mich mal an dem orientiert, das ich kenne und/oder habe. Bei gewissen Themen kenne ich mich nicht wirklich aus, z. B. Akne, fette Hautpartien, Mitesser, Rötungen etc.

Vielleicht habt Ihr ja Lust, mitzuhelfen, eine Themen - Wirkstoff - Sammlung zu entwickeln, allenfalls habt Ihr ja bereits ein Serum in Verwendung oder habt eine Idee für ein Stöffchen für eines der oberen Themen.

Dann lese ich mal gespannt, was Ihr so für Ideen habt :shisha:.

LG - Beauté
Carpe diem!

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SilkeK
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von SilkeK »

Liebe Beauté,

deine Idee setze ich seit einiger Zeit schon um. Ich habe 2 verschiedene Seren im Einsatz. Die Wirkstoffkonzentration liegt bei ca 8 % und wird mittels Lipodermin 3 % eingeschleust. Darüber kommt nur noch eine Creme, mit ca. 2 % Wirkstoff. Ich versuche dabei immer die Wirkstoffe, die tief in die Haut sollen, ins Serum zu packen.

Sehr angenehm vom Hautgefühl ist mein Hydroserum, das mit 3 % Lipodermin angereichert ist und neben 7% Neutralöl 3 % Squalan aufweist. Der Rest ist Hydrolat - in diesem Fall Kornblume - und Wirkstoffe. Leider übertreibe ich bei der Anzahl der Wirkstoffe immer noch, so dass ich die hier mal weglasse ;-). Aber dieses Serum tut meiner Haut sehr gut :-). Hier ist mein Thema Hydratisierung und AntiAging.

Mein erstes ist leider etwas zu hoch gegriffen beim Lipodermin, so dass es leicht klebrig ist. Hier überwiegt AntiAgin und Zellschutz.

Ob die Idee, jeden Tag ein anderes zu benutzen, sinnvoll ist, weiß ich nicht. Ich hätte Angst, dass meine Haut davon irritiert.

Konserviert wird das immer mit einem Blend in Höhe 1,4%:
Blend
Glyceryl Caprylate: 35,71 %
Magnolia Extract 98: 7,15 %
Pentylene Glycol: 57,14 %
(GC schmelzen (max. 80 °C), ME darin auflösen, nach dem Abkühlen PG hinzu)

Den benutze ich sogar in meinem Gesichtswasser und da ist bis jetzt noch nie war ausgeflockt.
Liebe Grüße
Silke

„Wer immer nur macht, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“
(Mark Twain, Henry Ford)

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Helga
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Helga »

Wenn es mal schnell gehen soll kann ich Dir Vegeluron als Serum-Basis ans Herz legen :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Lilli
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Lilli »

Helga hat geschrieben:
6. Januar 2020, 23:44
Wenn es mal schnell gehen soll kann ich Dir Vegeluron als Serum-Basis ans Herz legen :)
Hallo Helga,

ich wollte dich schon die ganze Zeit fragen, ob du mit dem Vegeluron immer noch so zufrieden bist? :) Ich habe es jetzt auch bestellt und nach deiner Antwort zu folgern, bist du es, richtig?

Liebe Grüße
Sylvia
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Helga
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Helga »

Ja, ich war sehr zufrieden :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Beauté
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Liebe Silke
Danke für Deine Hinweise.
SilkeK hat geschrieben:
6. Januar 2020, 21:38
deine Idee setze ich seit einiger Zeit schon um. Ich habe 2 verschiedene Seren im Einsatz. Die Wirkstoffkonzentration liegt bei ca 8 % und wird mittels Lipodermin 3 % eingeschleust...
Sehr angenehm vom Hautgefühl ist mein Hydroserum, das mit 3 % Lipodermin angereichert ist und neben 7% Neutralöl 3 % Squalan aufweist. Der Rest ist Hydrolat - in diesem Fall Kornblume - und Wirkstoffe.
Nun, Dein Hydroserum entspricht nicht wirklich dem Konzept, das ich hier verfolge, denn Du hast Öle drin. Meine Seren sollen ausschliesslich wasserlösliche Wirkstoffe beinhalten. Ich habe auch gelesen, dass in Seren eher keine Öle rein sollten, denn diese penetrieren nicht so gut in die Haut und "blockieren den Weg" für die wasserlöslichen Wirkstoffe. Aus diesem Grund möchte ich ölfrei konzipieren und die Öle (dann aber eher ein Wirkstofföl), bzw. die Pflege erst danach auftragen.
SilkeK hat geschrieben:
6. Januar 2020, 21:38
Leider übertreibe ich bei der Anzahl der Wirkstoffe immer noch, so dass ich die hier mal weglasse ;-).
Schade :happy: ...
SilkeK hat geschrieben:
6. Januar 2020, 21:38
Konserviert wird das immer mit einem Blend in Höhe 1,4%:
Blend
Glyceryl Caprylate: 35,71 %
Magnolia Extract 98: 7,15 %
Pentylene Glycol: 57,14 %
Den benutze ich sogar in meinem Gesichtswasser und da ist bis jetzt noch nie war ausgeflockt.
Ja, ich benutze für meine Emulsionen auch einen ähnlich konzipierten Blend. Ausflocken tut er nicht, weil Magnolien-Extrakt im Pentylene Glycol sich auflöst. In den Seren möchte ich aber mit Alki konservieren (Gründe s. o.). Da bin ich mir noch nicht sicher, ob das Extrakt ausflockt (obwohl es auch in Alki löslich ist). Ansonsten werde ich ihn weglassen.

Bei der Anwendung der Seren gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten; jeden Tag ein anderes ist eine, man kann sie aber auch als Kur verwenden (1 über eine gewisse Zeit). Ob jetzt eine geballte Ladung Wirkstoffe aufs Mal oder jeden Tag ein anderes sinnvoller ist, kann ich nicht beurteilen.

Schöne Grüsse - Beauté
Carpe diem!

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Helga hat geschrieben:
6. Januar 2020, 23:44
Wenn es mal schnell gehen soll kann ich Dir Vegeluron als Serum-Basis ans Herz legen :)
Ciao Helga
Wegen dem bin ich überhaupt auf die Idee gekommen... Du hast ja ein Serum mit Hydratisierern damit gerührt (Grund der Redaktion bekannt :D)
LG - Beauté
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Gloa
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Gloa »

Hallo zusammen, wie hoch darf oder sollte denn die EK der wasserlöslichen Wirkstoffe in einem Serum sein ? Diesbezüglich habe ich nicht wirklich Information im Netz finden können.
❤️ lichst Gloa

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SilkeK
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von SilkeK »

Liebe Beauté,
Beauté hat geschrieben:
7. Januar 2020, 12:27

Nun, Dein Hydroserum entspricht nicht wirklich dem Konzept, das ich hier verfolge, denn Du hast Öle drin. Meine Seren sollen ausschliesslich wasserlösliche Wirkstoffe beinhalten. Ich habe auch gelesen, dass in Seren eher keine Öle rein sollten, denn diese penetrieren nicht so gut in die Haut und "blockieren den Weg" für die wasserlöslichen Wirkstoffe. Aus diesem Grund möchte ich ölfrei konzipieren und die Öle (dann aber eher ein Wirkstofföl), bzw. die Pflege erst danach auftragen.
Oh, das habe ich überlesen, dass bei dir kein Öl enthalten ist. Ich habe das früher auch komplett ohne Öl gemacht, hatte aber immer das Gefühl, es fehlt nach dem Auftragen etwas und die Haut hungert.

Meine Mutter arbeitet seit über 50 Jahre als Kosmetikerin und hat sich während dieser Zeit ständig weitergebildet. Nach Rücksprache mit ihr bin ich dazu übergegangen, das Serum mit ca 10 % Öl anzureichern. Die Seren, mit denen sie arbeitet, enthalten immer Öl (Neutralöl). Der Hersteller ihrer verwendetetn Produkte achtet sehr darauf in seiner Serie nur körper- und hautidentische Wirkstoffe zu verwenden. In seinem Lehrbuch über gesunde Hautpflege habe ich bei allen Seren Öl (Anteil ist leider geheim) gefunden.

Beim Lipodermin werden beide Stoffe - also wasser- und fettlösliche Substanzen - verklapselt und eingeschleust.
Beauté hat geschrieben:
7. Januar 2020, 12:27
SilkeK hat geschrieben:
6. Januar 2020, 21:38
Leider übertreibe ich bei der Anzahl der Wirkstoffe immer noch, so dass ich die hier mal weglasse ;-).
Schade :happy: ...
Ok... also es sind Hyaluronsäure und Glycoin für die Hydratisierung sowie für's AntiAging Tetrapeptide, Yamswurzelextrakt, Coencym Q10 und Ferulasäure enthalten. In meinem ersten, das klebrige ;-), habe ich Ectoin, Kollagen, Ursolsäure, Sepilift und die BSB mit an Bord.
Beauté hat geschrieben:
7. Januar 2020, 12:27
In den Seren möchte ich aber mit Alki konservieren (Gründe s. o.). Da bin ich mir noch nicht sicher, ob das Extrakt ausflockt (obwohl es auch in Alki löslich ist). Ansonsten werde ich ihn weglassen.
Bis zur Entdeckung des Magnolia-Blends war auch das meine übliche Konservierung. Beim Alkohol scheiden sich die Geister, ich muss noch mal nachsehen, wo ich es gelesen habe, aber Alk soll wohl die Hautbarriere löchrig machen. Bin gerade nicht an meinem Rechner, da habe ich das gespeichert. Schicke ich später nach.
Beauté hat geschrieben:
7. Januar 2020, 12:27
Bei der Anwendung der Seren gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten; jeden Tag ein anderes ist eine, man kann sie aber auch als Kur verwenden (1 über eine gewisse Zeit). Ob jetzt eine geballte Ladung Wirkstoffe aufs Mal oder jeden Tag ein anderes sinnvoller ist, kann ich nicht beurteilen.
Ich würde das eher als Kur machen, denn eine sichtbarer Effekt bestimmter enthaltener Wirkstoffe sollte sich erst nach 3 Wochen Anwendung entfalten.

Deine Zusammenstellung für verschiedenen Seren nach Thema finde ich toll. Da werde ich bestimmt das eine oder andere mal testen. Ich bin gerade beim Entwickeln eines Serums gegen Rötungen für mein Dekoletté. Ich schau später mal auf meinem Rechner in mein Konzept - so eines wolltest du doch auch noch für die Sammlung.
Liebe Grüße
Silke

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Beauté
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Ich denke das kommt auf die Wirkstoffe draufan. z. B. wird eine hohe Dosierung von Hyaluronsäure nicht viel bringen, aber Schneckenschleim könnte fast pur angewendet werden.
Oder was meinen andere?
LG - Beauté
Carpe diem!


Gloa
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Gloa »

Beauté hat geschrieben:
7. Januar 2020, 19:43
Ich denke das kommt auf die Wirkstoffe draufan. z. B. wird eine hohe Dosierung von Hyaluronsäure nicht viel bringen, aber Schneckenschleim könnte fast pur angewendet werden.
Oder was meinen andere?
LG - Beauté
Oh, Schneckenschleim habe ich nicht daheim....aber bald wieder im Garten. :skeptisch:
Hyaluronsäure wird häufig in Seren eingesetzt, natürlich im Rahmen der empfohlenen EK.
Wieviel Prozent an Wirkstoffen total könnten denn in ein Serum, gibt es da eine prozentuale Obergrenze ?
Kennt sich da jemand aus ?
Herzlichst Gloa

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von SilkeK »

Beauté hat geschrieben:
7. Januar 2020, 12:27

Ja, ich benutze für meine Emulsionen auch einen ähnlich konzipierten Blend. Ausflocken tut er nicht, weil Magnolien-Extrakt im Pentylene Glycol sich auflöst. In den Seren möchte ich aber mit Alki konservieren (Gründe s. o.). Da bin ich mir noch nicht sicher, ob das Extrakt ausflockt (obwohl es auch in Alki löslich ist). Ansonsten werde ich ihn weglassen.
Ich denke, das kannst den Blend zusätzlich zum Alk einplanen, in meinem Gesichtswasser und meinem Reinigungsschaum ist zu einem Teil auch Alk enthalten, es ist nichts ausgeflockt. Die beiden vertragen sich also prächtig miteinander :knutscher:

Hier noch der link zum Thema Alkohol als "Transporthilfe" von dem ich in meiner vorherigen Antwort schrieb.

Ideen gegen Rötungen
Wasser: Weihrauchextrakt, Mäusedornextrakt, Echinaceaextrakt, Niacinamide, D-Panthenol, Kornblumenhydrolat
Öl (nur der Vollständigkeit halber ;-)): Sacha Inchi, Johannisbeersamenöl, Nachtkerzenöl
Liebe Grüße
Silke

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Helga
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Helga »

Gloa hat geschrieben:
7. Januar 2020, 20:16
Hyaluronsäure wird häufig in Seren eingesetzt, natürlich im Rahmen der empfohlenen EK.
Wieviel Prozent an Wirkstoffen total könnten denn in ein Serum, gibt es da eine prozentuale Obergrenze ?
Als jemand der hier im Forum eine Vorbildfunktion wahrnehmen sollte, sage ich "die üblichen 10%", (also die Mengen zusammen gezählt von Creme plus Serum, es summiert sich ja durch das auftragen) :wink: So lautet die allgemeine Empfehlung.
Ich gestehe aber :verlegen: , dass ich selbst schon mal über die gesamt 10% (Serum + Fluid) gegangen bin, allerdings nur kurzfristig für maximal 2 Wochen, eher weniger und maximal 15-18% auf gesamt. Der Grund für meine Vorsicht: Zu sehr sind mir die Fälle von POD an denen ein paar Rührerinnen hier im Forum leiden in Erinnerung, POD kommt schleichend, ist anscheinend hartnäckig und dauert sehr lang.

POD: klick
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


Gloa
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Gloa »

Danke für die Antwort, Helga.
Wenn das Serum also 10% an Wirkstoffen enthält, sollte die anschließende Pflege ohne Wirkstoffe konzipiert sein.
Wenn man dann die Werbung für den Umgang mit Seren liest, drängt sich mir die Frage auf, ob die Kosmetikindustrie überhaupt an unserer Hautgesundheit interessiert ist ?
❤️ lichst Gloa

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Gloa hat geschrieben:
8. Januar 2020, 09:19
Wenn das Serum also 10% an Wirkstoffen enthält, sollte die anschließende Pflege ohne Wirkstoffe konzipiert sein.
Wenn man dann die Werbung für den Umgang mit Seren liest, drängt sich mir die Frage auf, ob die Kosmetikindustrie überhaupt an unserer Hautgesundheit interessiert ist ?
Nun, ich bin ja nicht die Kosmetikindustrie :D, aber... das Serum wird ja nur punktuell aufgetragen und nicht flächig über das gesamte Gesicht/Décolleté. Es ist eine Intensivpflege/-behandlung und soll auch als solche angewendet werden. Ausserdem wage ich zu bezweifeln, dass die Kosmetikindustrie grosszügig mit Wirkstoffen umgeht :happy:.

Ohne Wirkstoffe würde ich die anschliessende Pflege nicht konzipieren, da der "Rest" sonst unterversorgt ist. Aber ich denke, dass die speziellen Wirkstoffe ausgelagert werden können, da sie nicht an jeder Stelle sinnvoll sind. Wenn mal trotzdem alle Wirkstoffe überall angewendet werden möchten, kann die Pflege mit einem Tropfen des Serums angereichert werden.

Habe mal gerechnet:
Wenn ich mir 1 ml Pflege (10% Wirkstoffe) ins Gesicht gebe habe 0.1 ml Wirkstoff appliziert, je Tropfen 0.005 ml (vereinfacht gerechnet 1 ml = 20 Tropfen).
Bei einem Serum (10% Wirkstoffe) würde ich max. 4 Tropfen fürs gesamte Gesicht/Décolleté verwenden und der Tropfen bleibt ja nicht an einem Ort, sondern wird auch verrieben. Also 0.02 ml Wirkstoffe.
Das entspricht einer Gesamtkonzentration von 12% für die doppelt eingeriebenen Stellen.

Theoretisch (!!) könnte ich also das Serum mit 50% Wirkstoffen konzipieren, um dieselbe Konzentration je Anwendung mit Serum auf der Haut zu erreichen wie mit der Pflege; 0.1 : 0.02 ml = 5, also 5* höhere Konzentration. Dies weil ich ja vom Serum nur 4 Tropfen verwende.
Angenommen (!!) ich appliziere ein 50% Serum (4 Tropfen = 0.1 ml Wirkstoff) und danach eine 10% Pflege (20 Tropfen = 0.1 ml Wirkstoff) auf eine Hautpartie, dann habe ich wohl punktuell eine Wirkstoffkonzentration von 20%.
Helga hat geschrieben:
8. Januar 2020, 00:47
Ich gestehe aber :verlegen: , dass ich selbst schon mal über die gesamt 10% (Serum + Fluid) gegangen bin, allerdings nur kurzfristig für maximal 2 Wochen, eher weniger und maximal 15-18% auf gesamt.
Da wage ich es auf Grund meiner Modellrechnung zu widersprechen; Du hast wahrscheinlich punktuell eher die 12%, denn Du wirst Dein Serum auch nur tropfenweise verwenden...

Nun, was machen wir jetzt damit? Ich habe zumindest die Erkenntnis, dass genau geschaut werden muss und dass nicht alles gar so wild aussieht wie auf den ersten Blick. Entscheiden, welche Konzentration angewendet werden möchte, muss jede für sich (CAVE: POD und andere Hauterkrankungen). Ich für mich werde meine Seren eher höher konzipieren als eine Pflege. Wie hoch? Muss ich für jedes Thema wohl ausloten...

LG - Beauté
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

SilkeK hat geschrieben:
7. Januar 2020, 20:23
Ich denke, das kannst den Blend zusätzlich zum Alk einplanen...
Das werde ich nicht, denn mit Alkohol ist genügend konserviert; ich möchte mir ja nicht noch zusätzliche Wirkstoffe aufladen :D ... Ich möchte nur punktuell den Magnolienextrakt.
SilkeK hat geschrieben:
7. Januar 2020, 20:23
Hier noch der link zum Thema Alkohol als "Transporthilfe" von dem ich in meiner vorherigen Antwort schrieb.
Genau, das war ja mein Grundgedanke oben; den Alki als Enhancer nutzen. (Und danach die offenen Schleusen schön wieder mit einem Öl oder der Pflege schliessen...).
SilkeK hat geschrieben:
7. Januar 2020, 20:23
Ideen gegen Rötungen
Wasser: Weihrauchextrakt, Mäusedornextrakt, Echinaceaextrakt, Niacinamide, D-Panthenol, Kornblumenhydrolat
Öl (nur der Vollständigkeit halber ;-)): Sacha Inchi, Johannisbeersamenöl, Nachtkerzenöl
Super, nehme ich auf!
Danke schön und lieber Gruss - Beauté
Carpe diem!

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Liebe Alle

Ich vervollständige mal die Sammlung (lasse allerdings die Öle und die fettlöslichen Wirkstoffe weg):

Basis
Folgende Ingredienzen möchte ich hier verwenden:
- Wasser, Hydrolat (abgestimmt aufs "Thema"/die Wirkung)
- Alkohol 70/96% (Konservierung, Enhancer); pur oder 2-3% davon als Extrakt/Tinktur (abgestimmt aufs "Thema"/die Wirkung)
- Lipodermin (Enhancer)
- Siligel (leichtes andicken, alternativ Cosphaderm X34, Natrosol)
- ev. Magnolienextrakt (Konservierungs-Booster, antioxidativ); muss schauen, ob der in der rein wasserlöslichen Formulierung ausflockt, obschon er in Alki löslich ist

Themen/Wirkung und ihre Stöffchen
- Befeuchtung/Aufplustern: Schneckenschleim, Hyaluronsäuren, Aquaxyl, Glycoin, Kornblumenhydrolat
- Antientzündlich/-oxidativ: Gelée Royal, Propolistinktur
- Porenverfeiner: Allantoin, Hamamelisextrakt
- Pigmente reduzieren: Gelée Royal, Süssholzextrakt, Nicotinamid, Natriumascorbylphosphat, Ferulasäure, Astaxanthin
- Kollagenaufbau: Natriumascorbylphosphat, Ferulasäure, Tetrapeptide-21, Kollagene
- Vitamine: A, Ferulasäure, Nicotinamid
- Augen (auch als Primer): Hyaluronsäuren, Liftonin, Salbei-Extrakt, Malven-Extrakt, Oligogeline®PF
- Zellschutz: Ectoin, Ferulasäure, Ursolsäure
- Rötungen: Weihrauchextrakt, Mäusedornextrakt, Echinaceaextrakt, Niacinamide, D-Panthenol, Kornblumenhydrolat
- Antiaging: Tetrapeptide-21, Yamswurzelextrakt, Coencym Q10, Ferulasäure, Rosenhydrolat

Schöne Grüsse - Beauté
Carpe diem!

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Helga »

Beauté hat geschrieben: Da wage ich es auf Grund meiner Modellrechnung zu widersprechen; Du hast wahrscheinlich punktuell eher die 12%, denn Du wirst Dein Serum auch nur tropfenweise verwenden...

Nun, was machen wir jetzt damit?
Ich habe damals mein Serum großflächig wie eine Pflege verwendet :wink:, durch 2 verschiedene Seren habe ich aus einer Gesichtspflege 2 gemacht, bzw. nur das Serum mit etwas Öl aufgetragen, alle Varianten kurmäßig für kurze Zeit.
Aber ich stimme Dir zu, die verwendete Menge an Wirkstoffen ist wohl individuell und hängt von ein paar Faktoren ab :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Gloa »

Hallo Beauté, ein Serum wird doch im ganzen Gesicht aufgetragen, Augen und Mund ausgespart. So meine Recherche und so würde ich es auch handhaben. Dann die Empfehlung, die gewohnte Pflege anzuwenden, das Ganze dann noch morgens und abends. Auch wenn ich davon ausgehe, dass die Industrie die Wirkstoffe sparsamer dosiert, habe ich immer noch eine geballte Ladung im Gesicht, was ich nach heutigem Kenntnisstand meiner Haut nicht mehr zumuten möchte.
Beim Erarbeiten einer Serumrezeptur, meinem Hautbild angepasst, würde ich die 10% Grenze immer im Hinterkopf behalten.(incl. der eventuellen Pflege drüber)
Danke für die Wirkstoffvorschläge.
❤️ lichst Gloa

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Liebe Gloa
Danke für Deine Hinweise. Ich habe verschiedene Handhabungen im Umgang mit und Konzepte von Seren im Netz gefunden. Einen "golden Standard" scheint es nicht zu geben, was ich aber wage zu interpretieren ist, dass sie höher konzentriert sind mit Wirkstoffen.
Aus diesem Grund habe ich für mich eine Vorgehensweise gewählt - wie eingangs beschrieben: Ich möchte Seren nach Themen konzipieren, die gezielt - nicht das gesamte Gesicht - sondern tropfenweise als Kur/Extrapflege (und ja, da werde ich über 10% gehen) angewendet werden. Aber jede*r so wie gewünscht - wir rühren selber und haben jede Freiheit!
Schöne Grüsse - Beauté
Carpe diem!


Gloa
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Gloa »

Hallo Beauté,
was Du beabsichtigt zu konzipieren, habe ich verstanden, klar doch.
Habe doch lediglich Fragen gestellt, meine Gedanken kundgetan, sowie meine Vorgehensweise beschrieben. Ja, final entscheidet jeder für sich, was er in seine Pflege gibt, das sehe ich auch so.
❤️ lichst Gloa

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von SilkeK »

Beauté hat geschrieben:
8. Januar 2020, 12:03
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- Rötungen: Weihrauchextrakt, Mäusedornextrakt, Echinaceaextrakt, Niacinamide, D-Panthenol, Kornblumenhydrolat
- Antiaging: Tetrapeptide-21, Yamswurzelextrakt, Coencym Q10, Ferulasäure, Rosenhydrolat
Vitamine: E, Natriumascorbylphosphat
Straffung: Kigelineextrakt, Koffein, Sepilift (auch für Augen)

Zum Thema Liposome möchte ich gern noch einen Aspekt einfügen, der mal genauer zu betrachten wäre. Ich zitiere mal aus dem Buch "Lehrbuch für natürlich gesunde Hautpflege", Herausgeber: SkinIdent AG, Artikel: Basiswissen Liposome

Zitat On
"Bei mehrschaligen Liposomen sind mehrere unterschiedlich große Liposomen ineinander verschachtelt, in der Art, dass sich um ein kleines Liposom ein etwas größeres legt und um diese beiden wieder ein noch etwas größeres, so dass am Schluss ca. 5 - 7, manchmal sogar 12 unterschiedlich große Lipososomen eineinander verschachtelt sind. Die Größe er verschiedenen Liposomen bewegt sich zwischen ca. 20 und 300 nm. Da die Eindringtiefe im direkten Verhältnis zu ihrer Größe steht - also je kleiner ein Liposom ist, um so größer die Eindringtiefe - können mehrschalige Liposomen nach wissenschaftlichen Untersuchungen besonders gut in verschiedene Hautschichten eindringen. Allerdings hängt die Eindringtiefe der Liposomen auch davon ab, ob die Phospholipide der Liposomen aus gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren aufgebaut ist. Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Liposomen aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren/Phospholipiden sehr gut in die Haut eindringen und Wirkstoffe transportieren können. Liposomen mit gesättigten (hydrogenated, hydrierten) Fettsäuren können dies nicht. Mehrschalige Liposomen mit hochungesättigten Phospholipiden vermögen aktiv die Haut mit mehr Feuchtigkeit zu versorgen als jeder uns bekannte andere in der Kosmetik benutzte Wirkstoff. Wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass mehrschalige Liposomen aus ungesättigten Fettsäuren den Feuchtigkeitsgehalt der Haut innerhalb von nur 7 Tagen um fast 100 % zu steigern vermögen, wohingegen Liposomen mit hydrophilen Phospholipiden keine Feuchtigkeitssteigerung bewirken, ja sogar nach einigen Untersuchungen eine Austrocknung der Haut bewirken können."
Zitat Off

Da stellt sich die Frage:
1. Könnte man verschiedene Produkte, die Liposome enthalten, wegen der Einschleusung kombinieren? Lipodermin hat lt. Beschreibung eine Größe der Liposome von 200 nm. Optimierung mit ?
2. Welche Fettsäuren (gesättigt/ungesättigt) sind enthalten?

Nur mal so am Rande....
Liebe Grüße
Silke

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Helga
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Helga »

Beauté hat geschrieben:
8. Januar 2020, 16:47
Aber jede*r so wie gewünscht - wir rühren selber und haben jede Freiheit!
Ja, stimmt natürlich :) bitte sei nicht ungehalten :) Hier lesen aber auch Userinnen mit, die noch wenig oder auch keine Ahnung an Basiswissen haben. Genau für diese sind die Hinweise und Erklärungen gedacht :) ich gehe immer vom schlimmsten aus. (wäre z. B. ein Serum mit 50% Wirkstoffen und monatelang im täglichen Gebrauch). Ein Serum ist ja doch ein Spezialprodukt und keine Tagescreme bei der nicht viel schief gehen kann :wink: Obwohl hier jedes Mitglied im Forum für sich selbst die Verantwortung übernimmt wenn es ein Rezept nachrührt (ob das in den Regeln steht muss ich erst mal nachsehen) ist es mir ein großes Anliegen, dass niemand aus Unwissenheit zu Schaden kommt. Hier noch ein Hinweis, was Überpflegung, bzw. zu viel Feuchtigkeit anrichten kann: klick

Dass Du Deine Haut gut einzuschätzen weißt und gut informiert bis steht außer Frage :) Deswegen von mir ein: :knutscher: :rosefuerdich:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Helga hat geschrieben:
8. Januar 2020, 21:21

Ja, stimmt natürlich :) bitte sei nicht ungehalten :) Hier lesen aber auch Userinnen mit, die noch wenig oder auch keine Ahnung an Basiswissen haben. Genau für diese sind die Hinweise und Erklärungen gedacht :)
Liebe Helga
Tut mir leid, wenn ich ungehalten wirke. Das ist nicht meine Intension. Ich möchte einfach, dass wir beim vorgestellten Konzept bleiben und deshalb erfolgte die eine oder andere Erklärung von mir mehrfach und nachdrücklich. Denn, wie Du schreibst, ich möchte nicht, dass plötzlich von monatelangen, ganzflächig applizierten, 50%ig konzentrierten Produkten ausgegangen wird.
Schöne Grüsse und danke für den Input - Beauté

PS - übrigens wende ich ein 100% konzentriertes Produkt an; pures Hydrolat... :bluemchen:
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

SilkeK hat geschrieben:
8. Januar 2020, 20:36
Nur mal so am Rande....
Huch liebe Silke
Das ist nicht so "mal nur am Rande"; das muss ich mir gründlich durchs Hirn ziehen und dann überlegen, was es genau für die Praxis, also Konfektionierung des einen oder anderen Serums bedeutet...
Welche mögliche Umsetzung siehst Du?
Ich gehe mal hirnen... :-a
LG und danke :blumenfuerdich: - Beauté
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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von SilkeK »

Beauté hat geschrieben:
8. Januar 2020, 21:58
Welche mögliche Umsetzung siehst Du?
Ich gehe mal hirnen... :-a
Ich werde mich mal mit den verschiedenen erhältlichen Produkten auseinandersetzen und schauen, inwiefern sie sich in Größe der Liposomen und Fettsäuren unterscheiden... Mal sehen, was da so überhaupt zu finden ist. Es wäre schon hilfreich, das eine oder andere Produktdatenblatt zu bekommen.
Liebe Grüße
Silke

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Birgit Rita »

Guten Morgen Ihr Lieben,
Hier geht es zwar um Arzneimittel, jedoch wird der Aufbau und die Transportweg der Haut sehr schön und verständlich dargestellt.
Lieben Grus
Birgit Rita :-)

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von SilkeK »

Liebe Birgit,

sehr interessant... das eröffnet noch weitere Möglichkeiten. Vor allem die letzten Seiten sind hilfreich, den Aufbau der Haut hat Heike in ihrem tollen Buch gut erklärt ;-)

Das Thema Lecithine ausbalancieren wurde hier im Forum vor 3 Jahren schon mal diskuttiert. Vielleicht lesen Bellis und Pflanzenölscheich zufällig mit und können uns auf die Sprünge helfen... Haaaallloooo ist da jemand :faxen:
Liebe Grüße
Silke

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von SilkeK »

Seren und Ampullen bei Lautenschläger gefunden: klick

Die Nanopartikel = Nanosome sind mir bekannt, aber woher bekommen? Beauté, konntest du schon was in Erfahrung bringen?
Liebe Grüße
Silke

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Re: Seren Serie entwickeln

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Liebe Silke
Leider komme ich bis Ende Woche nicht dazu mich vertieft mit den Themen zu befassen. Aber am Freitag... :-*
LG - Beauté
Carpe diem!

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