Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

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Moderator: Helga

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lafeerique
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Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von lafeerique » 13. Mai 2019, 15:55

Huhu ihr fleißigen Rührmenschen! 🍀

Ich Frischling bräuchte mal wieder eure Einschätzung.

So viel tolles habe ich schon von Heikes Cranberry-Hydrofluid gelesen, dass ich es unbedingt nachrühren wollte 😍

Mir fehlte es allerdings an ein paar Zutaten, deshalb habe ich - zum üben - erstmal etwas abgespeckt gerührt. Konkret habe ich das FL Super durch LL ersetzt und die Hyaluronsäure weggelassen.

Folgendes Ergebnis: eine Milch - leider richtig richtig flüssig - was zu erwarten war bei dem LL 😅. Fühlt sich aber gut an. Gefällt mir also per se.

Erstes Aber: ich hätte es schon gerne etwas weniger flüssig...also, nur so ein bisschen. Es soll schon fluide bleiben. Dafür habe ich mir überlegt, vielleicht ein wenig BergaMuls® ET 1 (0,5%) einzusetzen. Das soll ja ein bisschen konsistenzgebend sein. Könnte das klappen? Cosphaderm würde ich nur im Notfall etwas anheben wollen. Achja, und das LL würde ich gerne gegen Imwitor tauschen, weil ich diese bräunliche Farbe vom LL nicht soooo attraktiv finde.

Zweites Aber: der Duft des Aprikosenkernöls ist schon ganz schön dominant mandelig/marzipanig. Gepaart mit Rokonsal also noch mehr Marzipanduft...da stehe ich leider ja so überhaupt nicht drauf. Ein paar Tropfen ÄÖs konnten ihn leider nicht bezwingen (2 Mandarine, 2 Lavendel, 2 Zeder). Deshalb die Überlegung, einen Teil des Aprikosenkernöls durch Macadamianussöl und Traubenkernöl zu ersetzen. Wie sind da eure Duft- und Pflegeerfahrungen? Wie beduftet ihr euer Cranberry-Hydrofluid generell?

Drittes Aber: sehr gerne würde ich noch ein paar mehr Hydratisierer einbauen, habe aber nun etwas Sorge, dass ich das von Haus aus sehr schön elegante und übersichtliche Rezept von Heike überfrachte. Der Rezepterechner hat zwar nicht gemeckert (außer bei dem Anteil des Wirkstofföls, aber da halte ich mich an Heikes Empfehlung 😅), aber vielleicht ist das dennoch zu viel des Guten?

Was würdet ihr also von einem solchen Aufbau halten?

19.5 % Fettphase (9.75 g)

Öle, Buttern und Wachse (8 g | 16 %):
1 g Sheabutter desodoriert (PF-1) (2 %)
2 g Jojobaöl (B-0) (4 %)
1 g Aprikosenkernöl (B-1) (2 %)
2 g Macadamianussöl (B-1) (4 %)
1 g Traubenkernöl (B-3) (2 %)
1 g Cranberrysamenöl (W-1) (2 %)

Emulgatoren/Konsistenzgeber (1.75 g | 3.5 % | 20 % der Fettphase¹)
1 g Imwitor® 375 (2 %)
0.5 g Phospholipon ® 80 H (1 %)
0.25 g BergaMuls® ET 1 (0.5 %)


80.5 % Wasserphase (40.25 g)

Wirkstoffe (2.25 g | 4.5 %):
0.5 g Glycerin veg. 99,5% (1 %)
0.6 g Panthenol (d-Panthenol 75%) (1.2 %)
0.5 g Natriumlaktat 60% (1 %)
0.5 g Sodium PCA (1 %)
0.15 g Gamma Oryzanol (0.3 %)

Hilfs- und Zusatzstoffe (0.85 g | 1.7 %):
0.1 g Xanthan (Cosphaderm® X 34) (0.2 %)
0.5 g Rokonsal™ BSB-N (1 %)
0.25 g Milchsäure 80% (0.5 %)

37.15 g Wasser (74.3 %)


Ich danke euch mal wieder sehr für eure Fachkompetenz! 💜

Liebe Grüße
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lafeerique
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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von lafeerique » 14. Mai 2019, 16:02

Hat niemand einen Tipp für mich? 😅
Liebe Grüße, Fee

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Odorante
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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von Odorante » 14. Mai 2019, 17:18

So von Rührküken zu Rührküken: ich finde, dein Rezept sieht klasse aus. Es gibt einen aktuellen Thread hier, der das Thema instabile Emulsionen mit Imwitor behandelt. Ich kämpfe auch gerade mit ihm... :popohauen:

Vielleicht hilft dir das beim Planen . :flower:
Herzliche Grüße von Almut.


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H. Meise

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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von lafeerique » 14. Mai 2019, 17:35

Danke, liebe Odorante! 😘🍀

Den habe ich tatsächlich auch schon verschlungen. Bislang habe ich dieses Problem zum Glück noch nicht gehabt. Ich hatte immer eine Fettphase von unter 25%. Vielleicht gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang. Für über 25% nehme ich Glyceryl Stearate Citrate POF – GSC und Phospholipon als Co.
Liebe Grüße, Fee


Mela
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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von Mela » 14. Mai 2019, 19:48

Grundsätzlich sieht das Rezept gut aus. Aprikosenkernöl kannst du eventuell auch durch Mandelöl ersetzen, mein Mandelöl riecht weniger intensiv als das Aprikosenkernöl. Allerdings denke ich, dass du primär das Rokonsal riechst, hier würden nur andere Konservierer helfen.
Die Einsatzkonzentration der Hydratisierer kannst du etwas erhöhen ohne das Rezept zu überfrachten.

Ob dir 0,5% Bergamuls gefallen, musst du ausprobieren, möglich ist es auf jeden Fall und es verdickt etwas. Ich empfinde im Gesicht maximal 0,2% angenehm, aber das Empfinden ist bei jedem anders. Auch mit 0,2% ist die Emulsion nicht ganz dünnflüssig.

Aus der Erfahrung heraus: wenn du auf Imwitor umsteigst, ist es leicht möglich, dass dir dann die Fettphase zu hoch ist. Seit ich Imwitor im Einsatz habe (und ich bin begeistert von diesem Emulgator), bin ich bei ca. 17% Fettphase gelandet (vorher 22-24%).
Liebe Grüße von mela


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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von SilkeK » 14. Mai 2019, 19:51

Hallo liebe Fee,

noch ein Rührküken meldet sich zu Wort ;-)

Ich habe mir heute die noch fehlenden Rohstoffe für das hochgelobte Cranberry-Hydrofluid bestellt, da das erst mal 1:1 getestet wird.

Dein Rezept sieht sehr gut aus, ich bin auch an Fan von feuchtigkeitswirksamen Stoffen. Lt. Empfehlung der Einsatzkonzentration von Ölen (B3, W1), die nicht unbedingt in eine Tagescreme gehören, liegt deine Wahl noch innerhalb der maximalen 10 %. Persönlich lasse ich das lieber weg und packe diese in die Nachtpflege. Phantenol ist auch gut dosiert (mir zu klebrig), ich hätte wahrscheinlich Allantoin hinzugefügt.

Probieren geht über studieren, ich wünsche dir gutes Gelingen und berichte mal, wie es geworden ist.
Liebe Grüße
Silke

„Wer immer nur macht, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“
(Mark Twain, Henry Ford)

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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von lafeerique » 15. Mai 2019, 09:52

Huhu liebe Mela! Vielen Dank für deine Tipps! :blumenfuerdich:
Mela hat geschrieben:
14. Mai 2019, 19:48
Grundsätzlich sieht das Rezept gut aus. Aprikosenkernöl kannst du eventuell auch durch Mandelöl ersetzen, mein Mandelöl riecht weniger intensiv als das Aprikosenkernöl. Allerdings denke ich, dass du primär das Rokonsal riechst, hier würden nur andere Konservierer helfen.
Da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Mein Aprikosenkernöl duftet aber tatsächlich sehr sehr stark mandelig. Ich habe es bei AZ gekauft. Rokonsal alleine konnte ich in anderen Rezepten immer gut überduften. Zusammen mit dem AKÖ aber keine Chance :schocking:
Mela hat geschrieben:
14. Mai 2019, 19:48
Die Einsatzkonzentration der Hydratisierer kannst du etwas erhöhen ohne das Rezept zu überfrachten.
Heißt das, so ist schon gut oder ginge da irgendwo noch was mehr? :klimper:
Mela hat geschrieben:
14. Mai 2019, 19:48
Ob dir 0,5% Bergamuls gefallen, musst du ausprobieren, möglich ist es auf jeden Fall und es verdickt etwas. Ich empfinde im Gesicht maximal 0,2% angenehm, aber das Empfinden ist bei jedem anders. Auch mit 0,2% ist die Emulsion nicht ganz dünnflüssig.
Ich habe noch nie mit Bergmuls gearbeitet und stütze mich hier quasi voll auf eure Erfahrungsberichte, die ich überall herausgesogen habe :lesen: . Ich werde tatsächlich einfach mal probieren. Wenn es sich nicht gut anfühlt, verringere ich beim nächsten mal auf 0,2%.
Mela hat geschrieben:
14. Mai 2019, 19:48
Aus der Erfahrung heraus: wenn du auf Imwitor umsteigst, ist es leicht möglich, dass dir dann die Fettphase zu hoch ist. Seit ich Imwitor im Einsatz habe (und ich bin begeistert von diesem Emulgator), bin ich bei ca. 17% Fettphase gelandet (vorher 22-24%).
Ahaaaaa!! Das ist ein sehr guter Hinweis!! Dann lasse ich nämlich einfach das AKÖ weg und lande dann automatisch bei 17,5 % Fettphase. Zwei Fliegen mit einer Klappe! :freufreu: Ich nehme das AKÖ dann lieber für irgendwas anderes. Da such ich noch nach Inspiration.
Liebe Grüße, Fee

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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von lafeerique » 15. Mai 2019, 10:11

Danke auch dir, liebe Silke!! :bussi:
SilkeK hat geschrieben:
14. Mai 2019, 19:51
Dein Rezept sieht sehr gut aus, ich bin auch an Fan von feuchtigkeitswirksamen Stoffen. Lt. Empfehlung der Einsatzkonzentration von Ölen (B3, W1), die nicht unbedingt in eine Tagescreme gehören, liegt deine Wahl noch innerhalb der maximalen 10 %. Persönlich lasse ich das lieber weg und packe diese in die Nachtpflege.
Du hast völlig recht...ich werde vorerst das Traubenkernöl wieder rausschmeißen und stattdessen den Macadamianussanteil erhöhen. Dann verschlankt sich das Rezept wieder ein wenig und die Öle sind trotzdem noch ausgeglichen. Das Cranberryöl teste ich mal in der Tagespflege. Laut Heike soll es ja in der W1-Gruppe eine explizite Ausnahme und somit tageslichttauglich sein :cool-sun:
SilkeK hat geschrieben:
14. Mai 2019, 19:51
Phantenol ist auch gut dosiert (mir zu klebrig), ich hätte wahrscheinlich Allantoin hinzugefügt.
Ich bin auch mal gespannt, mit Panthenol habe ich noch nie gearbeitet. Schauen wir mal, wie sich das so anfühlt. Ich werde auf jeden Fall berichten!
Liebe Grüße, Fee

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Andrea-
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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von Andrea- » 15. Mai 2019, 18:54

Es macht schon einen Unterschied ob du ein B3 Öl verwendest oder nicht :) - je nach dem was deine Haut mag - mehr Ölsäure oder lieber weniger und dafür mehr Linolsäure? Gering dosiert und mit den stabilen Bo, B1 Ölen sehe ich da im normalen Alltag kein Problem. Außerdem gibt es das Traubenkernöl auch raffiniert (ich verwende allerdings das unraffinierte).
Auch bei den Hydratisierern gilt: gib der Haut das was sie bracht; manche Haut kommt mit weniger aus, manche will mehr. Jedenfalls hast du jetzt nicht zu viel drinnen und wenn es für deine Haut passt, dann würde ich sie auch nicht erhöhen.
Heike verwendet in ihrem Rezept Lysolecithin super und nicht LL - wie groß der Unterschied zwischen den beiden zu fühlen ist, weiß ich aber nicht. Sie schreibt: Dennoch wirken O/W-Emulsionen mit Fluidlecithin Super deutlich fettender als die gleichen Emulsionen mit Lysolecithin.
Du könntest statt Bergamuls auch Myristyl Myristate 1%ig verwenden; ich empfinde ihn als angenehmen Konsistenzgeber.
Liebe Grüße, Andrea-

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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von lafeerique » 16. Mai 2019, 11:31

Vielen Dank auch für deine Tipps, liebe Andrea! 😍

Ich verwende tatsächlich raffiniertes Traubenkernöl.

Was meine Haut mag muss ich noch rausfinden. Deshalb werde ich die Ölmischung wohl erstmal recht neutral halten und Abends dann ein paar frische Tropfen Traubenkernöl hinzugeben um zu testen, wie sich meine Haut damit fühlt.

Da ich versuche möglichst palmölfrei zu rühren, fiel meine Wahl erstmal auf Bergamuls. Hier habe ich jedenfalls keinen Hinweis gefunden, dass dort Palmöl drin sein könnte. Falls ich mich irre, freue ich mich sehr über euren Einspruch 😅

Ich teste einfach mal und werde dann ausführlich berichten 😁
Liebe Grüße, Fee


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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von pialita » 19. Mai 2019, 22:11

Ohohoh, je mehr ich lese umso verwirrter werde ich. :skeptisch:
Ich wollte auch gerade einen thread aufmachen zum Thema Cranberryhydrofluid. Fluid hört sich ja so tendenziell eher flüssig an und ich hatte überlegt ob und wie man einfach den Fettanteil etwas erhöhen kann - und schwupps - hat man statt Fluid eine "richtige" Creme, aber so einfach scheint das nicht zu sein.

Ich muss zugeben, daß ich jetzt noch nicht soooo wahnsinnig iel hier im Forum gelesen habe, mir fehlt einfach immer irgendwie die Zeit :argverlegen: - und jetzt ist aber eigentlich mal wieder eine Creme fällig und ich will jetzt wirklich mal selber rühren und nicht wieder schnell eine kaufen.
Deswege wäre ich sehr sehr dankbar, wenn mir jemand helfen kann, das Rezept irgendwie anzupassen, ohne daß ich dafür erst noch stundenlang lesen muss...

Was ich an Rohstoffen habe ist Mandelöl (statt Aprikosenkernöl) , Jojobaöl, Sheabutter und Cranberrysamenöl.
Wirkstoffe und Emulgatoren etc. würde ich noch kaufen ud jetzt bin ich etwas verunsichert. Wenn ich es cremiger bzw. etwas fettiger möchte - brauche ich dann einen anderen Emulgator? Und kann ich einfach ein bisschen mehr Sheabutter dazugeben und dafür den Wasseranteíl entsprechend verringern?

Bi dankbar für eure Hilfe...

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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von Andrea- » 20. Mai 2019, 08:46

Wenn du eine Creme möchtest, dann würde ich dir raten dich erst einmal an den Basisrezepten von Heike zu orientieren Basisrezepturen. Aber vielleicht kannst du dich wie die meisten von uns auch an Lotionen gewöhnen :) und schätzt sie nach kurzer Zeit. Die 20% FP des Cranberry-Hydrofluids sind für viele ausreichend. Wenn deine Haut aber besonders viel Fett braucht, dann kann es natürlich auch zu wenig sein. Ich weiß leider nicht wie du es bis dato gehanhabt hast und was deine Haut braucht.
Du kannst nur durch testen heraus finden welchen Emulgator du als angenehm empfindest. Ich mag z.B. Montanov 202 gerne (allerdings nicht im Gesicht :) ), andere Emulsan, andere Dermofeel® GSC palm oil free, ect.
Ich persönlich würde für eine Gesichtspflege keinesfalls den Sheabutteranteil erhöhen, sondern einen anderen Emulgator probieren, oder aber, wenn du Phospholipon 80 H /Fluidlecithin Super probieren willst, 1-2% Konsistenzgeber ( z.B. Myristyl Myristat) dazu einplanen. Dieser wird zur FP gerechnet.
Liebe Grüße, Andrea-


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Re: Abgewandeltes Cranberry-Hydrofluid

Ungelesener Beitrag von pialita » 21. Mai 2019, 10:27

Vielen Dank, Andrea.
Ja. Die erste Idee war eine Creme aus den Basisrezepturen. Aber ich habe eben dieses Preiselbeersamenöl, das ich richtig toll finde, und wollte das gerne "unterbringen" ... dabei bin ich dann auf das Fluid gestoßen.
Helga hat mir nun den Tipp gegeben, es im Original anzurühren und bei Bedarf noch etwas Öl zusätzlich aufzutragen.
So werde ich das jetzt machen.

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