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Komedogenität von Ölen

Fettsäurespektren, Jodzahlen und Fettbegleitstoffe – hier werden Öle, Buttern und Wachse en detail gewürdigt.

Moderator: Heike


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Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Jasmina » 10. Januar 2018, 22:09

Komedogene Inhaltsstoffe wurden zwar in vielen Threads schon angesprochen aber ich wollte nochmal einen eigenen Bereich dazu eröffnen.
Leider gibt es dazu so wahnsinnig viele unterschiedliche Quellen - z.B. für Kokosöl, Shea/Kakaobutter usw. aber auch Sesamöl, Marulaöl....
Daher wollte ich direkt nach Erfahrungen fragen - mit welchen Ölen habt ihr welche Reaktion feststellen können?
Meist wird bei Ölen mit hohem Stearinsäure- und Palmitinsäure-Anteil eine komedogene Wirkung beschrieben. Wie siehts aus mit Ölsäure?

Ich zB habe gerade im Winter das Problem extrem feuchtigkeitsarme und trockene Haut zu haben und trotzdem extrem viele Mitesser im gesamten Gesicht (besonders Nase aber auch an den Wangen) - da ist es ziemlich schwierig Öle zu finden die nicht zu trocknend und auch für unreine Haut geeignet sind, und möglichst oxidationsstabil auch noch.
Unterschiede konnte ich irgendwie noch nicht feststellen, bei mir ist also alles komedogen oder auch gar nichts - meine Haut ist wohl so :gruebel: Selbst die Kombi Kokos-Shea-Kakao scheint keine Verschlimmerungen zu bringen, haben eher eine schön pflegende Wirkung...

Also: ungeachtet aller Quellen, wie sind eure Erfahrungen und wie eure Theorien dazu?

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Alraune » 11. Januar 2018, 20:10

Zu diesem Thema gibt es eh nur Vermutungen und Selbstbeobachtungen, keine Studien. Man müßte auch die Öle und Rohstoffe jeweils über einen gewissen Zeitraum isoliert verwenden. Unreinheiten sind eine Reaktion der Haut die unterschiedliche Ursachen haben kann und davon gleichzeitig auch mehrere. Z. B. hormonell während des Zyklus hervorgerufen, durch Medikamente oder auch ernährungsbedingt. Dann kommt noch die Pflege insgesamt ins Spiel. Zu viel oder zu wenig. Welche Fette passen zu meiner Haut, wie hoch sollte die Fettphase optimaler Weise für meine Haut sein, etc.

Ich hab noch immer eine eher fettige Haut die zu Unreinheiten neigt. Ich reagiere empfindlich auf verschiedene Nahrungsmittel und bei Kosmetik ist die Höhe der Fettphase bei meiner Haut fast entscheidender als die Ölauswahl, außerdem kann ich nicht alle Emulgatoren gleichgut vertragen. Du siehst, es bleibt nur das ausprobieren und aufschreiben um es längerfristig nicht zu vergessen.

LG
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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Jasmina » 11. Januar 2018, 21:14

Alraune hat geschrieben:Zu diesem Thema gibt es eh nur Vermutungen und Selbstbeobachtungen, keine Studien.
Ja, genau und diese Selbstbeobachtungen interessieren mich... auch wenn jede Haut unterschiedlich ist, ich hatte gehofft dass sich doch gewisse Tendenzen zeigen.

Du schreibst, die höhe der Fettphase sei relevanter als die Auswahl der Öle, das habe ich so noch gar nicht betrachtet..
Könnte es sein, dass bei einem für jemanden individuell sehr komedogenen Bestandteil diese Wirkung verschwindet, wenn die Konzentration gering genug ist?
Wenn sich also zB bei jemandem Kokosöl absolut negativ auswirkt, dann ev. nicht mehr bei geringen Konzentrationen?
Ich hätte eher gedacht dass das Vorhandensein der bestimmten Komponente überhaupt die schlechte Wirkung bringt.

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Alraune » 12. Januar 2018, 08:17

Es gibt sicherlich Tendenzen die sich aus verschiedenen Beobachtungen ergeben, von derher sind auch Listen entstanden von Rohstoffen und Ölen die als komedogen gelten. Ich habe geschrieben, dass ich das bei meiner Haut beobachten konnte, dass die Höhe der Fettphase wichtiger zu sein scheint, als die Ölauswahl. Jetzt kommt natürlich noch hinzu, dass sich die Haut mit zunehmendem Alter verändert und wenn man sich mit dem Thema beschäftigt und schon lange rührt weiß man schon irgendwann welche Öle die Haut gerne mag und welche nicht.Das beeinflußt die Auswahl natürlich auch anders als bei jemandem der neuund unbedarft anfängt.

Das ist möglich, also nicht auszuschließen. Das kannst Du testen in dem Du ein bewährtes Rezept um einen solchen koedogenen Rohstoff ergänzt.

LG
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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 15. Januar 2018, 11:32

Hi

Ich kenne das Problem auch, habe Mischhaut und bekomme sehr schnell Unterlagerungen und Mitesser.
Ich habe bisher noch nicht sehr viel probiert (und auch nicht allzu systematisch), hier aber meine Erfahrungsberichte:

- Kokosöl: ist für mich zu komedogen, und zieht auch nicht wirklich ein
- Sheabutter: scheine ich in Emulsionen mit etwa 4% gut zu vertragen (benutze aber immer auch andere Öle)
- Traubenkernöl: vertrage ich super
- Schwarzkümmelöl: ist auch top
- Squalan: scheint bei mir ebenfalls nicht allzu komedogen zu wirken
- Himbeersamen CO2 extrakt: Hat in einer Emulsion bei Einsatzkonzentration von 1-2% auch keine Unterlagerungen verursacht

Ich mache mir immer eine Ölmischung aus Traubenkernöl, Schwarzkümmelöl und Squalan, die ich jeweils pur auftrage, vertrage daher diese Öle auch in hohen Konzentrationen recht gut.

Ich weiss, du fragst spezifisch nach Erfahrungsberichten, es gibt aber tatsächlich Studien (schon etwas ältere) die in diesem Gebiet forschen. Diese benützen andere Modelle, die Trends, die man gefunden hat, scheinen aber auch mit verschiedensten Erfahrungsberichten übereinzustimmern. Folgende Studie habe ich spezifisch zu diesem Thema gefunden: Studie

Hiernach scheint es so, als ob Ölsäure (und somit hohe Anteile dieser in Ölen) sehr komedogen ist...
Liebe Grüsse, Meghan

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Alraune » 15. Januar 2018, 15:52

Interessant. :lupe: Der Artikel ist leider zahlungspflichtig. War aus der Studie ersichtlich mit wieviel Teilnehmern über welchen Zeitraum getestet wurde, oder handelt es sich um eine Invitro-Studie oder evt. Tierversuchsreihe?

LG
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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Helga » 15. Januar 2018, 16:09

Komedogen (bei entsprechender Veranlagung) verhalten sich meiner Erfahrung nach vor allem gesättigte Fettsäuren: Stearin-, Palmitin- und Laurinsäure. Weiters - wurde oben schon angeführt - die Dosis machts :wink: Von Ölsäure (ungesättigte Fettsäure) Komedone habe ich persönlich noch nie bemerkt.
Um den Einsatz an gesättigten Fettsäuren möglichst gering zu halten am besten die Öl- und Emulgatorportraits lesen und eher Fluids rühren; für dicke Creme's benötigt man Konsistenzgeber die auch gesättigte Fettsäuren beinhalten (z. B. Cetylalkohol)

Hier auch ein Artikel von Dr. Lautenschläger (Dermaviduals): klick
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 15. Januar 2018, 16:43

Alraune hat geschrieben:Interessant. :lupe: Der Artikel ist leider zahlungspflichtig. War aus der Studie ersichtlich mit wieviel Teilnehmern über welchen Zeitraum getestet wurde, oder handelt es sich um eine Invitro-Studie oder evt. Tierversuchsreihe?
Ich habe ebenfalls keine Zugriffsrechte auf den Artikel. Was ich aus dem Abstract entnehme:
Es handelt sich um einen Tierversuch aus 1970, bei dem man die Fettsäuren jeweils auf die Innenseiten von Hasenohren auftrug, und über einen Zeitraum schaute ob sich da Komedonen gebildet haben oder nicht (das wäre jedenfalls die normale Vorgehensweise bei diesem Modell).

Das ist natürlich nur ein Modell, wird also nie ganz genau zutreffen (das würde es auch nicht, wenn die Studie in vivo wäre, da ja jede Haut unterschiedlich reagieren kann). Dieses Modell findet man aber immer wieder in der Forschung, da 2 Tendenzen zu existieren scheinen:
1) Wenn man mehrere Stoffe in ihrer Komedogenität vergleicht, ist die Reihenfolge im Model und in vivo vergleichbar
2) Stoffe tendieren im Modell etwas komedogener zu wirken als in vivo. Meiner recherche nach werden nach dem Modell Stoffe in 4 Gruppen (0-3) eingeteilt, wobei 0 im Modell überhaupt nicht komedogen ist, und 3 sehr. Erfahrungsberichten nach haben Stoffe bis und mit Gruppe 1 bei den meisten Menschen keine komedogene Wirkung.

Weitere Informationen zum Modell (und Studien die sich mit ihm befassen/es verwenden) kann man bei Pubmed nachschlagen.
Hier noch 2 Studien, die ich noch im nachhinein gefunden habe (eine ist frei zugänglich, bei der anderen kann man einfach den Abstract lesen):
Studie
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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Jasmina » 15. Januar 2018, 21:33

Die eine Fertige-Produkte-Studie habe ich auch mal entdeckt, gut das du sie mir wieder in Erinnerung geholt hast ;)

Ich frage mich gerade ob wirklich das Einzieh-Verhalten etwas mit Komedogenität zu tun hat.. Bei mir ziehen Kokosöl, Shea u. Kakaobutter super ein während ölsäurebetonte Öle (die die ich ausprobiert habe) kaum einziehen - und ich habe bei diesen eher den Verdacht Mitesser zu verursachen..
Aber bei Kokosöl bin ich mir immer noch nicht sicher ^^ Da können verstopfte Poren auch an anderen Dingen gelegen haben.

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Alraune » 15. Januar 2018, 22:41

Das ist das Problem mit diesen sogenannten Studien, wenn man an der Oberfläche kratzt, stellen sich die meisten als unbrauchbar, bzw. unvollständig heraus,weil wichtige Parameter einfach ignoriert, bzw. außen vorgelassen werden. Mir ist keine Studie bekannt die mit ausreichend Probanden am Menschen durchgeführt wurde.

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 15. Januar 2018, 22:55

Alraune hat geschrieben:Das ist das Problem mit diesen sogenannten Studien, wenn man an der Oberfläche kratzt, stellen sich die meisten als unbrauchbar, bzw. unvollständig heraus,weil wichtige Parameter einfach ignoriert, bzw. außen vorgelassen werden. Mir ist keine Studie bekannt die mit ausreichend Probanden am Menschen durchgeführt wurde.
Da stimme ich dir zu, jedoch muss man glaube ich auch fairer Weise sagen, dass es beim Thema Komedogenität extrem schwierig ist, ein aussagekräftiges Modell aufzustellen, das alle Parameter berücksichtigt, da wirklich jede Haut anders sein kann und anders reagieren kann. Es gibt Menschen die einen Stoff als komedogen empfinden können, während der selbe Stoff gut von anderen Menschen (welche auch extrem stark Akne-anfällige Haut haben können) toleriert wird. Deswegen könnte man auch bei menschlichen Modellen nur Tendenzen entdecken.

Dann gibt es natürlich auch noch die Frage der Ethik. Bei solchen Tests braucht es immer Kontrollgruppen, solche bei denen mann etwas bekanntlich überhaupt nicht komedogenes aufträgt, und solche bei denen man extrem komedogene Stoffe aufträgt. Menschen extrem komedogene Dinge ins Gesicht zu schmieren kann ein moralisches Problem darstellen (und ich würde auch behaupten dass es dann viel weniger Freiwillige geben würde, da jeder in eine Kontrollgruppe eingeteilt werden könnte, und das wahrscheinlich die wenigsten wollen). Es gibt Studien, die dann solche Tests auf dem Rücken durchführen, das wieder berücksichtigt auch nicht alle Parameter (z.B. UV-Einfluss auf die Komedogenität, die man aber auf dem Gesicht natürlich berücksichtigen müsste).

Wie gesagt, schwieriges Thema...
Liebe Grüsse, Meghan


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 15. Januar 2018, 22:58

Jasmina hat geschrieben:Ich frage mich gerade ob wirklich das Einzieh-Verhalten etwas mit Komedogenität zu tun hat..

Was das angeht habe ich leider keine Erfahrungen gemacht, und kann daher auch nicht allzu viel beitragen.

Ich habe aber hier im Forum immer wieder gelesen, dass der Grad der Okklusivität eher ein Problem darstellt...
Liebe Grüsse, Meghan

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Alraune » 16. Januar 2018, 08:35

Meghan hat geschrieben:
Da stimme ich dir zu, jedoch muss man glaube ich auch fairer Weise sagen, dass es beim Thema Komedogenität extrem schwierig ist, ein aussagekräftiges Modell aufzustellen, das alle Parameter berücksichtigt, da wirklich jede Haut anders sein kann und anders reagieren kann. Es gibt Menschen die einen Stoff als komedogen empfinden können, während der selbe Stoff gut von anderen Menschen (welche auch extrem stark Akne-anfällige Haut haben können) toleriert wird. Deswegen könnte man auch bei menschlichen Modellen nur Tendenzen entdecken.

Wie gesagt, schwieriges Thema...
Darum verdienen meiner Ansicht nach viele Untersuchungen die als Studien "verkauft" werden diese Bezeichnung überhaupt nicht. Im Grunde ist das Irreführung.

Naja gut, die Sache mit der Ethik interessiert die Wissenschaft nicht wirklich, sonst gäbe es ja keine Atombomben und Tierversuche ließe man dann auch bleiben. Freiwillige und geeignete Probanden zu finden ist da schon schwieriger, daran hapern auch die meisten sogenannten Studien.

Die Frage nach einem Bezug zwischen Einziehverhalten und Komedogenität ist interessant, aber das kann man wohl nur durch eine eigene persönliche Testreihe für sich abklären. Ausschließen läßt sich das nicht. Mein persönlicher Verdacht geht mehr in die Richtung des Abdichtens mancher Rohstoffe, was auch sehr individuell wahrgenommen wird.

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 16. Januar 2018, 10:54

Alraune hat geschrieben: Die Frage nach einem Bezug zwischen Einziehverhalten und Komedogenität ist interessant, aber das kann man wohl nur durch eine eigene persönliche Testreihe für sich abklären. Ausschließen läßt sich das nicht. Mein persönlicher Verdacht geht mehr in die Richtung des Abdichtens mancher Rohstoffe, was auch sehr individuell wahrgenommen wird.
Ich frage mich, ob es da vielleicht einen Zusammenhang zwischen Einziehverhalten und dem Grad der Okklusivität gibt. Hast du da irgendwelche Erfahrungen dazu?

Noch kurz zur Komedogenität der Ölsäure: Im Internet kursieren verschiedenste Listen, die verschiedenen pflanzlichen Ölen ein "comedogenic-rating" zuteilen. Diese sind meist auf Erfahrungen basiert, zum Teil wurde aber auch die Literatur in betracht genommen.
Obwohl von Liste zu Liste Unterschiede festzustellen sind, gibt es doch die Tendenz, dass Öle mit grossem Anteil an Ölsäure als stärker komedogen eingestuft werden.
Eine Ausnahme scheint da aber Arganöl zu sein, vielleicht wäre das einen Versuch wert? Mandelöl scheint auch ein nicht komedogenes Öl mit mehr Ölsäure zu sein...
Liebe Grüsse, Meghan


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 16. Januar 2018, 11:02

Alraune hat geschrieben: Darum verdienen meiner Ansicht nach viele Untersuchungen die als Studien "verkauft" werden diese Bezeichnung überhaupt nicht. Im Grunde ist das Irreführung.
Ich verstehe deine Sicht der Dinge und respektiere natürlich auch deine Meinung.
Persönlich würde ich diese Studien aber nicht so leicht verwerfen. Das Hasenohr Modell wurde deshalb sehr lange in der Kosmetikindustrie verwendet (und wird zum Teil immer noch verwendet), weil die Tendenzen, die man mit ihm entdeckt hatte, tatsächlich auf die Realität übertragbar zu sein schienen.

Ebenfalls ist solche Forschung wichtig, um überhaupt das Konzept von Komedogenität besser zu verstehen. Je mehr Forschung in diese Richtung gemacht wird, desto mehr Hypothesen lassen sich aufstellen, welche dann wiederum bestätigt oder verworfen werden können. Natürlich wird dieser Prozess von der Ungenauigkeit dieser Modelle gebremst, ich denke aber das ist immer noch besser als Nichts.

Schlussendlich muss aber jeder für sich selbst entscheiden, wie er dazu steht. Diese Position ist dann sicherlich nicht falsch.
Liebe Grüsse, Meghan

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Alraune » 16. Januar 2018, 15:19

Im Grunde werden viele Kosmetikrohstoffe sowieso am Menschen getestet, und zwar direkt am Verbraucher (der dann auch noch dafür bezahlt) dem sie angepriesen werden als das neueste Non plus ultra. Oder glaubt jemand diese Rohstoffe würden alle in jeder möglichen Kombination getestet? Und wer kontrolliert das? In der Regel die Hersteller selber. Medizinische Studien sind teilweise schon recht fragwürdig, was Kosmetik angeht kann man das getrost vergessen. Aber wie auch immer. Ich persönlich bin komplett gegen Tierversuche, vor allem wenn da grundsätzlich schon vor Beginn klar ist, das es höchstens Tendenzen gibt und niemals brauchbare Resultate. Dann sollen sie die Rohstoffe gegenseitig an sich testen.

Zum Thema zurück. Meine Vermutung und Beobachtung warum bei manchen Leuten das gleiche Öl komedogen wirkt und bei anderen wieder nicht scheint sowohl am Hauttyp zu liegen und am Gesamtkonzept der Pflege. Die wenigsten verwenden einzelne Öle in Reinform in der Pflege, sondern in der Regel entweder Emulsionen, oder andere Kombinationen, meinetwegen mit Schüttellotionen, wer keine Emulgatoren verwenden will. Wenn ich also eine Ölkombintion wähle die zu reichhaltig ist, (sei es von den Ölprofilen her oder einfach nur die Höhe der Fettphase,) oder bei meiner Haut abdichtend wirkt bemerke ich recht schnell Unreinheiten und oder Unterlagerungen.

@Jasmina, hast Du denn schon ein Rezept ausprobiert, oder eine Idee für ein Rezept? das scheint mir einfacher zu sein, Du wirst es eh selber testen müssen. Wenn Du keine Verschlimmerung bei einer Kokos-Shea- Kakaobutterkombi könnte man ja darauf aufbauen und sich vorsichtig weiter hoch arbeiten. Mandelöl und Arganöl würde ich auch in Betracht ziehen.

Wie wäre es mit einer Creme / Emulsion mit Fettgehalt 25-30 %.
Mit Tego Care CG 90 als Emulgator und BSB damit Deine Haut sich wieder beruhigen kann. Urea oder Sodium PCA als Hydratisierer mit Natriumlaktat und Milchsäure wären sicher auch nicht falsch. Welche Rohstoffe hast Du denn vorrätig?

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 16. Januar 2018, 15:30

Alraune hat geschrieben:Im Grunde werden viele Kosmetikrohstoffe sowieso am Menschen getestet, und zwar direkt am Verbraucher (der dann auch noch dafür bezahlt) dem sie angepriesen werden als das neueste Non plus ultra. Oder glaubt jemand diese Rohstoffe würden alle in jeder möglichen Kombination getestet? Und wer kontrolliert das? In der Regel die Hersteller selber. Medizinische Studien sind teilweise schon recht fragwürdig, was Kosmetik angeht kann man das getrost vergessen.
Ich habe vor ein paar Tagen einen Amerikanischen Blog entdeckt, der selbst über 20 Jahre als kosmetischer Chemiker in der Kosmetikindustrie gearbeitet hat. In seiner Serie 30 days series spricht er unter anderem genau dieses Problem an (spezifisch Tag 16, aber auch an anderen Tagen wird dieses Thema angeschnitten). Ich bin noch nicht ganz fertig mit der Serie, bin aber bisher sehr davon begeistert.
Liebe Grüsse, Meghan


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 16. Januar 2018, 15:34

Alraune hat geschrieben:Wenn ich also eine Ölkombintion wähle die zu reichhaltig ist, (sei es von den Ölprofilen her oder einfach nur die Höhe der Fettphase,) oder bei meiner Haut abdichtend wirkt bemerke ich recht schnell Unreinheiten und oder Unterlagerungen.
Wie genau stellst du fest, ob etwas zu abdichtend wirkt? Ich wüsste nicht wie/an was man das merkt, es ist aber sicherlich sehr wichtig zu lernen, wie man das feststellen kann.
Liebe Grüsse, Meghan

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Alraune » 16. Januar 2018, 15:46

Da muss ich ein wenig ausholen. Meine Haut ist immer noch recht fettig und ich neige ab und an immer noch zu Unreinheiten. Jugendakne hatte ich auch, allerdings hielt sich das im Rahmen, mein Bruder hatte da weniger Glück. Früher gab es für die Hobby-Rüherer ja erstmal nur extrem fetthaltige Salben und Coldcremes, dann zu Stephanie-Faberzeiten kamen dann noch Cremes mit Lanolin und Wollwachsalkohol dazu und mit Hobbythek dann endlich auch Cremes für jüngere Haut mit niedrigeren Fettphasen. Bei mir selber erkenne ich z.B. das meine Haut großporiger wird, wenn sie mit etwas abgedichtet wird, sei es eine Emulsion, oder ein dekoratives produkt. Das dauert dann auch meist eine Weile bis sich das wieder normalisiert. ist die Fettphase zu hoch, oder mag meine Haut einen Rohstoff nicht, gibt es sehr schnell Unterlagerungen und oder Pickelalarm. Von daher probiere ich schon lange immer nur einen neuen Rohstoff aus, niemals mehrere, sonst weiß ich ja nicht an welchem es gelegen hat. Natürlich kann es auch mal vorkommen, das einfach die Rohstoffkombination nicht zusammen passt. Beobachten und aufschreiben. Mehr kann man nicht machen. Und die Haut ändert sich ja weiter. In Deinem Alter wollte meine hat ganz andere Pflege als heute.

Mein Mann ist promovierter Chemiker im Ruhestand und hat vor einer Ewigkeit während seiner Studienzeit für Procter & Gamble gearbeitet. Willst Du nicht wissen, was da alles gelaufen ist.

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 16. Januar 2018, 16:09

Meghan hat geschrieben:Wie genau stellst du fest, ob etwas zu abdichtend wirkt?
Wie Alraune schon schrieb. Oder indem Du das Gefühl hast, unter einer Plastikfolie zu sein.
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(Weisheit aus Finnland)

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Alraune » 16. Januar 2018, 19:41

Fragolinchen hat geschrieben: Oder indem Du das Gefühl hast, unter einer Plastikfolie zu sein.
Genau, treffend ausgedrückt, als würde die Haut keine Luft mehr bekommen, oder innerlich schwitzen.

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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 16. Januar 2018, 21:11

Alraune hat geschrieben:
Fragolinchen hat geschrieben: Oder indem Du das Gefühl hast, unter einer Plastikfolie zu sein.
Genau, treffend ausgedrückt, als würde die Haut keine Luft mehr bekommen, oder innerlich schwitzen.
Danke für die Antwort ihr beiden! So ein Gefühl hatte ich sogar bei gekaufter Kosmetik noch nie... Vielleicht habe ich damals aber auch einfach nicht darauf geachtet.
Liebe Grüsse, Meghan


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Jasmina » 16. Januar 2018, 22:07

Meghan hat geschrieben: Ich habe vor ein paar Tagen einen Amerikanischen Blog entdeckt, der selbst über 20 Jahre als kosmetischer Chemiker in der Kosmetikindustrie gearbeitet hat. In seiner Serie 30 days series spricht er unter anderem genau dieses Problem an (spezifisch Tag 16, aber auch an anderen Tagen wird dieses Thema angeschnitten). Ich bin noch nicht ganz fertig mit der Serie, bin aber bisher sehr davon begeistert.
Klingt super spannend, irgendwie funktioniert bei mir die Email Registrierung nicht.. Vielleicht dauert es auch noch etwas bis die Mail kommt.


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 16. Januar 2018, 22:20

Jasmina hat geschrieben: Klingt super spannend, irgendwie funktioniert bei mir die Email Registrierung nicht.. Vielleicht dauert es auch noch etwas bis die Mail kommt.
Um die Serie hören zu können, musst du nicht Mal registriert sein. Ich kann sie jedenfalls auch ohne Anmeldung downloaden.

Hast du aber schon in deinen Spam-Ordner geschaut? Bei mir verlief die Registration nämlich reibungslos...

Finde den Blog auch sehr interessant und lehrreich :)
Liebe Grüsse, Meghan


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Jasmina » 16. Januar 2018, 22:36

Weil nach meinem Rezept gefragt wurde:
Ich bin momentan mit meinen Tages- und Nacht-Konzepten seehr zu frieden (beide recht frisch).
Allgemein habe ich auch irgendwie das Gefühl das meine Haut eher auf Umwelteinflüsse reagiert als auf das was ich mir ins Gesicht packe. Soll heißen bin ich von morgens bis abends in einer Stadt unterwegs erwartet mich abends das Grauen.. :wickler:

Mein neues, sehr flüssiges Hydrofluid (ichnennsjetztmalso) für morgens mit:
Ectoin
Milchsäure+Natriumlactat
Stiefmütterchen + Hamamelis - Extrakt in Glycerin
Hyaluronsäure
Kollagen
und eine fertige NMF-Kombination
Lipodermin

und darüber packe ich dann eine Ölmischung mit Urea (Oleogel)
Neutralöl, Ceramide, Squalan, Avocadin, Jojoba, Aprikose, Argan, Shea, Kakao, Macadamia, Moringa, und Acai-Öl, alles mit etwas Phospholipon

Ich habe also irgendwie alles zusammengepackt wovon allgemein hochlobend geschrieben wurde ...
--> :duft: <--

habe aber auch darauf geachtet das die Wirkstoffkonzentration insgesamt nicht zu hoch ist (bin glaube ich bei ca 10%).

Im Winter ist meine Haut wahnsinnig trocken, spannend und schuppig, aber diese Fluid+Öl-Kombi hilft echt gut.
Mal sehen war wieder die nächsten Unreinheiten kommen, im Moment, ev. durch diese Kombi ist dieses Problem sehr gering! (Abgesehen von den schon immer da gewesenen dunklen Poren...)

Liebe Alraune, vielen dank für deine Vorschläge, wie du siehst hatte ich ähnliche Vorstellungen :)


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Jasmina » 16. Januar 2018, 22:45

Meghan hat geschrieben: Um die Serie hören zu können, musst du nicht Mal registriert sein. Ich kann sie jedenfalls auch ohne Anmeldung downloaden.
Keine Ahnung warum, aber als ich die Seite eben geöffnet habe wurde alles von einem Popup überdeckt, der zur Registrierung aufforderte und sich nicht schließen ließ. Beim zweiten Öffnen konnte ich die Seite nun sehen :achso:


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 16. Januar 2018, 22:51

Jasmina hat geschrieben: Keine Ahnung warum, aber als ich die Seite eben geöffnet habe wurde alles von einem Popup überdeckt, der zur Registrierung aufforderte und sich nicht schließen ließ. Beim zweiten Öffnen konnte ich die Seite nun sehen :achso:
Hmm, das ist komisch. So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt. Schlussendlich habe ich mich dann aber doch registriert :)
Solltest du dich auch noch registrieren wollen, würde ich sicherlich wie bereits gesagt auch noch im Spam-Ordner nachschauen, bei mir landete die Registrierungsmail auch dort...

Hoffe, dass alles jetzt klappt :)
Liebe Grüsse, Meghan


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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von ruehrerinanja » 17. Januar 2018, 14:17

Hallo ihr Lieben, hallo liebe Meghan,
Meghan hat geschrieben:Ich mache mir immer eine Ölmischung aus Traubenkernöl, Schwarzkümmelöl und Squalan, die ich jeweils pur auftrage, vertrage daher diese Öle auch in hohen Konzentrationen recht gut.
Ich vertrage Traubenkernöl auch sehr gut. Mit Schwarzkümmelöl und Squalan habe ich noch nicht so viel Erfahrung, würde es aber gerne versuchen.

Deswegen würde mich sehr interessieren, wieviel Gramm du von jedem Öl nimmst? Denn ich würde sehr gerne deine Ölmischung ausprobieren.

Wo bestellst du die Öle und das Squalan?

Liebe Grüße
Anja


Meghan
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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Meghan » 17. Januar 2018, 16:05

ruehrerinanja hat geschrieben: Deswegen würde mich sehr interessieren, wieviel Gramm du von jedem Öl nimmst? Denn ich würde sehr gerne deine Ölmischung ausprobieren.

Wo bestellst du die Öle und das Squalan?
Ich mache mir immer etwa 10 g Ölmischung aufs Mal, das hält dann erstaunlich lange weil man nur 3-4 Tropfen braucht, um das gesamte Gesicht abzudecken. Auf die 10 g nehme ich dann jeweils etwa 4 g vom Schwarzkümmelöl und Traubenkernöl und etwa 2 g Squalan. Da ich immer nur so kleine Mengen mische, und diese dann in einen Airless Kontainer fülle, verwende ich hierbei keine Konservierungsmittel (wenn du aber lieber konservieren möchtest, kannst du das natürlich sehr gerne tun). Wegen der Wahl der Öle würde ich dir sicherlich dazu raten, die Mischung Abends zu benutzen.

Das Squalan habe ich bei Alexmo bestellt, das Traubenkernöl und Schwarzkümmelöl habe ich bei einer Amerikanischen Seite namens iherb bestellt. Unraffiniertes Traubenkernöl habe ich sonst nicht gefunden (wobei mich nur Shops interessieren die auch in die Schweiz liefern, und keine durchgeknallten Versandkosten haben). Schwarzkümmelöl habe ich aber bei Aliacura und auch Alexmo gesehen.

Auf gutes Gelingen! :)
Liebe Grüsse, Meghan


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Jasmina
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Re: Komedogenität von Ölen

Ungelesener Beitrag von Jasmina » 17. Januar 2018, 16:31

Ich glaube du solltest lieber ein verträgliches Basisöl nehmen und diese sehr instabilen Öle geringer dosieren, auch wenn du die Mischung nur nachts anwendest... Ein Tropfen Vitamin E zum stabilisieren sollte auch dazu.
Öle an sich brauchen nicht konserviert werden (kein Nährboden f. Bakterien) nur eben stabilisiert.
Das du Schwarzkümmel zu 40% verträgst finde ich interessant. Hätte gedacht wegen dem hohen ätherischen Anteil könnte es irritieren.

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