Neurodermitis Pflegekonzept - Emulgatoren, Wirkstoffe, Öle

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Mirabella
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Neurodermitis Pflegekonzept - Emulgatoren, Wirkstoffe, Öle

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 12. März 2019, 10:30

Hallo ihr Lieben,

bin ganz neu, lese aber schon länger mit und rühre auch schon so gut es neben den Kids eben geht :)

Vorstellen werd ich mich bei Zeit und Muße auch noch, aber momentan brennt mir eine Frage auf der Seele, nach deren Antwort ich gefühlt das gesamte Internet durchsucht hab aber ich find nix. Vllt weil sie so abwegig ist :gruebel:

Hmm also ich will für die Tochter einer Freundin eine einfache Pflegelotion machen. Sie soll sehr mild sein und in nichtakuten Neuridermitisphasen die trockene Haut pflegen.

Da hab ich an Emulprot in Kombination mit Phospholipon 80H gedacht. Ausschließlich Phospholipon könnte ja zu abdichtend für die trockene Haut sein oder?

Muss dazu sagen, dass ich bisher nur W/O Emulsionen gerührt habe und mich mit Ankunft der nächsten Lieferung den O/W Emulsionen widmen will. Gut aber jetzt zur eigentlichen Frage :blahblah:

Kann Emulprot bei einer Milcheiweißallergie Probleme machen? Also die Kleine sowie ihre stillende Mutter halten sich von jeglichen Milchprodukten fern, da drängt sich einfach die Frage auf, ob nicht ein Emulgator, der auf Milcheiweiß basiert eine blöde Idee ist. Auch wenn die Milch bio ist :lupe:

Weiß das wer oder hat Erfahrungen mit Lactoseintoleranz und Emulgatoren?

Vllt. hättet ihr ja eine andere Empfehlung für mich? Habe noch Olivem 1000, Bergamuls, Phospholipon 80H und Lysolecithin bestellt.

Ich weiß, die Emulgatorfrage ist eine schwierige und testen muss sein. Werd ich auch ab morgen machen wenn das Paket endlich kommt :engel:

Vllt. könnt ihr mir trotzdem einen Tip geben damit die Zeit nicht so lang ist. :morgenkaffee:

Lysogel und Phospholipidbasis ist auch in Planung, falls das Optionen sind..

Vielen Dank und alles Liebe,
Mirabella
Zuletzt geändert von Helga am 21. März 2019, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel auf Wunsch aussagekräftig geändert
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Nine » 12. März 2019, 11:13

Hallo Mirabella,

Milcheiweißallergie und Lactoseintoleranz sind zwei verschiedene Dinge, was genau meinst du? Wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es um ein Kleinkind, das noch gestillt wird und noch keinen Kuhmilchkontakt hatte? Dann kann ja eine Allergie/Intoleranz per se noch gar nicht diagnostiziert worden sein?!

Schau dir doch einfach alternative Emulgatoren an, weshalb wolltest du denn unbedingt Emulprot nehmen? Hier findest du eine tabellarische Übersicht verschiedener Emulgatoren.

Gruß
Nine

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Helga » 12. März 2019, 11:27

Mirabella, Du kannst auch 2% Bergamuls verwenden, ist ein fettfreier Emu :) und lässt sich auch unkompliziert verarbeiten :)

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Zuletzt geändert von Helga am 12. März 2019, 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link eingesetzt
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Alchemistin » 12. März 2019, 13:56

Ich stimme Helga zu, Bergamuls ist sicher besser als Emulprot wenn du nicht weißt ob es eine Allergie oder eine Lactoseintoleranz ist.
Da du noch frisch dabei bist und erfahrungsgemäß am Anfang der Rührkarriere oft ein Wirkstoffwahn eintritt, erlaube mir noch einen kleinen Hinweis: Bei Kleinkindern/Babys ist weniger mehr und bei Neurodermitis muss wirklich sauber gearbeitet werden. Bei neurodermitischer Haut können Bakterien/Hefen/Pilze noch leichter Unheil anrichten.
Cheers, Alchemistin

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 12. März 2019, 19:13

Also erstmal vielen Dank für die Antworten :)

@Nine: Du hast vollkemnen recht, nichts von beidem wurde tatsächlich diagnostiziert. Die Kleine ist 1,5 Jahre alt und isst schon feste Nahrung, hatte auch Kuhmilchkontakt ohne weitere Auffälligkeiten. Es wurde ein Bluttest gemacht, bei dem eine Reaktion auf Milch festgestellt wurde, aber nichts Genaues. Der Verzicht auf Milchprodukte hat auch gar keine Veränderung bewirkt, weshalb sie jetzt auch wieder Butter aufs Brot kriegt :)
Danke für die Tabelle, die is super und ist mir tatsächlich noch gar nicht untergekommen!

@Helga: Bergamuls wirds wohl werden, soll ja auch recht unkompliziert sein..

@Alchemistin: Danke für den Hinweis :daisy:
Mir ist das durchaus bewusst und ich möchte hier auch wirklich keine Experimente auf Kosten der kindlichen Gesundheit machen. Bisher hab ich ihr nur Ölgele mit Buttern und Phytosterolen gemacht. Sie wünscht sich aber zusätzlich auch eine Lotion und meint sie ist dankbar für alles.

Hmm also bitte korrigiert mich, wenn was nicht stimmt.

Was ich bisher mehreren Quellen entnehmen konnte ist, dass folgendes bei ND hilfreich ist:

Linolsäurehaltige Öle (Gamma/Alpha)
--> Nachtkerze und Hanf hätte ich da ausgewählt, insg 10%

Phytosterole (Avocadin/Phyt. Macadamiate)
5%

Phosphatidylcholin
Lipodermin (3%)
Phospholipon 80H /Phospholipidbasis
je nachdem ob als Wirstoff oder Emu 1-3%

Urea bei Babies u. Kleinkindern 2-3%
Glycerin 2-3%
Natriumlaktat 2%
Milchsäure 0,5%
Panthenol 1%
Ceramide (1% BSB - - > 0, 1% Ceramide auf gesamt)

3 Dinge sind für mich offen:

1.Soll bzw. kann ich Phospholipon 80H oder auch die Phospholipidbasis alleine als Emulgator nehmen oder ist das zu aufliegend? Wär ja an sich sinnvoll weil das PLP an sich ja schon positiv wirkt und ich keine zusätzlich (negative?) Wirkung durch einen Emulgator habe..oder?

2. Nehme ich Urea dazu und somit auch Natriumlactat und Milchsäure, oder belass ich tatsächlich lieber bei weniger ist mehr :engel:

3. Ich konserviere gern mit Alkohol (15% auf die WP) weil mir das simpel und natürlich erscheint. Ist das hygienetechnisch ausreichend oder ist die Gefahr der Verkeimung und somit das Risiko mehr zu schaden als zu nutzen zu hoch?

Ich hoffe das sprengt hier nicht den Rahmen und danke euch schon mal für die gedankliche Unterstützung!
:klimper:
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 12. März 2019, 19:18

Achso ja Bergamuls ist unkompliziert stand ja dabei :D

Und warum unbedingt Emulprot? Vermutlich weil er als hautberuhigend und sehr mild beschrieben wird, aber ja.. weiß man im Endeffekt e nicht wer wie reagiert..
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Alchemistin » 12. März 2019, 19:29

Mirabella hat geschrieben:
12. März 2019, 19:13
sie ist dankbar für alles.
Die Arme. Meine Freundin hatte für ihre Tochter auch so ziemlich alles getestet. Irgendwann ist es einfach von allein fast ganz weg gegangen.
Alles Gute deiner Freundin und ihrer Tochter.
Cheers, Alchemistin

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 12. März 2019, 19:39

Ja ich befürchte auch, dass man sich einfach abfinden und es aussitzen muss. Eine Creme kann maximal etwas Linderung verschaffen :-/

Danke dir!
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Helga » 12. März 2019, 21:59

Mirabella hat geschrieben:
1.Soll bzw. kann ich Phospholipon 80H oder auch die Phospholipidbasis alleine als Emulgator nehmen oder ist das zu aufliegend? Wär ja an sich sinnvoll weil das PLP an sich ja schon positiv wirkt und ich keine zusätzlich (negative?) Wirkung durch einen Emulgator habe..oder?

2. Nehme ich Urea dazu und somit auch Natriumlactat und Milchsäure, oder belass ich tatsächlich lieber bei weniger ist mehr
Zu 1:
Nur Phospholipon verspüren einige ab einer EK von 1% als zu aufliegend, abdichtend.
Ja, die Phospholipidbasis kannst Du auch Solo verwenden, siehe hier Phospholipidbasis
Achtung: Mit Kinderpflege kenne ich mich aber nicht aus :)

Zu 2:
Ich würde zu ja tendieren, bei Erwachsenen, wie aber oben schon geschrieben, mit Kinderhaut kenne ich mich nicht aus, vom Gefühl her würde ich sagen zuerst mal weg lassen.
Was ich aber sehr empfehlen kann ist Phytosterol Macadamiate :), das kann man auch mal pur auf trockene Stellen auftragen.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Lotti » 12. März 2019, 22:19

Hallo Mirabella,
welchen Zweck soll das Lipodermin in deiner Creme erfüllen?
Liebe Grüße
Lotti

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 13. März 2019, 07:33

Hallo Lotti,

also das Lipodermin wegen dem Phosphatidylcholin und um die Wirkstoffe effektiver in die Haut zu transportieren. Aber jetzt wo ich nochmal drüber nachdenke is das vermutlich e zu viel des Guten und es reicht das Phospholipon alleine. War das auch dein Gedanke?

Hmm, jetzt frag ich mich grad, ob nicht eine Kombination aus 2% Phospholipon und 1-2% Lysolecthin möglich wäre. Dazu das Phyt. Mac. müsste eigentlich schützen und dennoch nicht zu okklusiv sein oder?

Oh Mann, die Möglichkeiten sind unendlich :superirre:
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Nelli » 13. März 2019, 07:50

Hallo Mirabella,
diese Idee hatte ich auch mal, allerdings für ein wenige Monate altes Baby. Ich habs dann aber doch lieber gelassen, aus Vorsichtsgründen und weil mir der Aufwand zu groß war, mich in die Pflege von neurodermitischer Haut einzulesen.
Was die abdichtende Wirkung von Phospholipon als alleinigen Emulgator betrifft: Probier es aus! Ich hatte ganz schlimm trockene Haut an den Händen und fand es überhaupt nicht abdichtend, wenn dann nur im positiven Sinne, schützend.
Gib es mal in den Rezeptrechner auf Olionatura ein. Da erhältst du dann Tipps was du beachten solltest (Dosierung, Wachs, Xanthanzugabe,...).
Ich würde eine kleine Menge rühren und testen lassen. Selbst wenn das HautGEFÜHL beim Auftragen nicht optimal sein sollte (was ja aber auch nicht jeder so empfindet), ist doch die WIRKUNG das Wichtigere!
Frohes Rühren! :kleinehexe:
LG Nelli

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 13. März 2019, 08:28

Danke Nelli,

ja ich bin aich grad kurz davor es zu lassen :argstverlegen:
mir schwirrt der Kopf..
So Lotionen kosten halt gekauft eine Menge Geld und ich dachte wenns mir Spaß macht und ihr was bringt wärs ja eine win win Situation. Vorallem weil es ja sowieso ein Herumexperimentieren ist, egal ob mit Gekauftem oder Selbstgemachtem. Aber ja Hygiene und so is nat. auch ein Punkt.

Naja mein Anspruch auf Perfektion in Kombination mit 0 Erfahrung und rein theoretischem Wissen macht das Unterfangen e grad ein bissl anstrengend.. :-a mal schaun. Vllt mach ich derweil mal noch eine W/O Emulsion mit Olivem 900, da hab ich jetzt schon ein bissl Übung das geht ganz gut. Einfach was pflegendes ohne viele Wirkstoffe.
Und wenn ich mich dann in die Welt der federleichten Lotionen eingearbeitet hab tu ich da weiter :morgenkaffee:

Zum Phospholipon: An den Händen stell ich mir das auch angenehm vor, danke für den Hinweis das werd ich für mich mal probieren :)

Meine Haut verträgt an den Händen sogar die BSB mit einer EK von 15% ganz gut. Hat mich diesen Winter vor eingerissenen Fingerkuppen gerettet. :yeah:

Also Nelli danke für deinen Beitrag das hilft mir grad sehr bei der Entscheidungsfindung. Auch den Hinweis, dass die Wirkung das hauptaugenmerk sein sollte, empfinde ich als sehr wertvoll!

Alles Liebe :daisy:
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Nelli » 13. März 2019, 10:18

Ja, das mit der Wirkung ist mir auch erst während des Tippens eingefallen bzw. klar geworden.
15% BSB?!? Dann aber in einer W/O Emulsion, oder? Ich dachte, ich bin jetzt mal ganz verschwenderisch und hab 5% genommen :kichern:
Aber stimmt, eigentlich könnte ich da auch mal rumprobieren, im nächsten Winter dann..
LG Nelli

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 13. März 2019, 11:25

Achso nein nur Fette.. hab mich erst ganz langsam über fettbasiertes in W/O Emulsionen herangetastet und heute werd ich vermutlich meine erstw O/W Bodylotion testen.. :happy:

Paket is schon da aber ich bin zu aufgeregt um es aufzumachen :superirre:

Später kommt noch dieser Bosch Pürierstab mit Miniaufsatz und dann gehts los!

Diesen Winter hab ich wieder angefangen selbst zu rühren weil ich mir fast jede Nacht 2 - 5 Finger mit Bepanthen und Pflastern einkleben musste, weil sie so rissig und schmerzhaft waren. Die Salbe auf feuchter Haut aufgetragen hat das sofort behoben.
Habs noch in Abwandlungen mit 10% probiert, geht auch, aber das Original war am effektivsten. :vollirre:
Also falls dich das Rezept interessiert:

14g Cupuacubutter 46%
5g BSB 16%
10g Granatapfelsamenöl 33%
0.5 g Urea 1,6%
0.5 Tocopherol 1,6%
3 ggt. Sanddornfruchtfleischöl

Angelehnt an Heikes Cranberrybalm, aber hatte eben einiges nicht da ;)

Außerdem wusste ich noch nicht, dass das viel zu viel Wirkstofföl ist und Lipodermin hatte ich auch noch keins sonst hätt ich das Urea drin aufgelöst. Hab dann auch eine BSB mit nur 0,5g Ceramiden und dafür 2g Gamma-oryzanol gemacht - damits nicht so teuer ist :pfeifen:
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 13. März 2019, 14:20

Ok also.. :cry:

Ich hab mich getraut und gerührt.. leider ist es total flüssig geworden...
Dabei hab ich meiner Meinung nach extra viele konsistenzgebende Ingredienzen verwendet. Und natürlich auch wegen des pflegenden Charakters...
Naja und zurück bleibt ein wachsiges, glänzendes Gefühl auf der Haut, das sich aber nach ca 10min in weich und gepflegt verwandelt also nicht unangenehm. Riechen tuts leider nicht besonders.. Cistrose is nicht grad mein Lieblingsgeruch und das LL mieft auch ein wenig. Die Fettphase, in der ich das Phospholipon geschmolzen habe, hat allein auch schon ein wenig gemüffelt. Is das alles normal? Außerdem hat sich das LL in der erwärmten WP nicht gelöst, habs dann kurz gemixt, was es allerdings nur zerkleinert hat :/

Naja gut also vorallem isses sehr flüssig, wie Milch. Wird das noch?

Vllt. sieht ja jemand von euch auf den ersten Blick wo der Fehler liegt..

Bodylotion (80 g)

Die Rezeptur besteht aus folgenden Ingredienzien:

26 % Fettphase (20.8 g)
Öle, Buttern und Wachse (17.2 g | 21.5 %):
2.4 g Sheabutter (3 %)
0.8 g Kakaobutter (1 %)
0.4 g Barriereschutzbasis (0.5 %)
1.6 g Avocadin (2 %)
2.4 g Squalan (3 %)
2.4 g Avocadoöl (3 %)
3.2 g Mohnöl (4 %)
2 g Nachtkerzenöl (2.5 %)
2 g Hanföl (2.5 %)
Emulgatoren/Konsistenzgeber (3.6 g | 4.5 % | 15.4 % der Fettphase¹)
2.4 g Phospholipon 80H (3 %)
0.8 g Lysolecithin (1 %)
0.4 g Ceralan (0.5 %) als Konsistenzgeber
74 % Wasserphase (59.2 g)
Wirkstoffe (14.4 g | 18 %):
1.6 g Glycerin (2 %)
0.8 g Panthenol (1 %)
12 g Cistrosenhydrolat (15 %)
Hilfs- und Zusatzstoffe (12 g | 15 %):
12 g Alkohol (15 %)
32.8 g Wasser (41 %)

Bin dankbar für jeden Kommentar!
:hallihallo:
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Pialina » 13. März 2019, 17:18

Lysolecithin wirkt in Emulsionen verflüssigend. Die Emulsion kann ihre Konsistenz nochmal verändern, wenn sie
1. vollständig abgekühlt ist,
2. der PH-Wert auf 5,5 eingestellt wird. Hast Du letzteres gemacht?

Der Herstellungsprozess spielt ebenfalls eine große Rolle, je hochtouriger, desto mehr Konsistenz (gilt für die meisten O/W-Emulgatoren). Da Du bisher nur W/O-Emulsionen gerührt hast, frage ich: mit welchem Rührgerät hast Du diese Emulsion gerührt?
Liebe Grüße,
Pialina

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 13. März 2019, 20:00

Hallo Pialina,

also der PH-Wert Teststreifen hat mM nach 5-5,5 angezeigt. Ehrlich gesagt hat sich da aber noch nie großartig was verändert bei einem Teststreifen. Also entweder stimmt der PH-Wert von vornherein immer oder ich mach was falsch. Eintauchen - abschütteln bzw abstreifen - ablesen. Kann ja eig. nicht viel schiefgehen :gruebel:

Und gemixt hab ich mit dem Bosch Clevermixx , den mit 600 Watt hab ich. Aber vermutlich hab ich keine 2 min durchgehalten, vllt nicht einmal ganz eine :/ auf die Uhr geschaut hab ich nicht und nachdem sich nix getan hat hab ichs gelassen.

Na gut, das heißt wenn LL dabei ist mehr vom Hauptemulgator od mehr Konsistenzgeber. z. B. 4% Phospholipon oder zusätzlich 1% Myristyl Myristate bzw. 0,5 Cetylalkohol?
Oder die Emulgatorkombi is generell nicht so vorteilhaft..
Wollte gerne nur Lecithine verwenden.

Achja und viel länger rühren :D

Hab übrigens nicht alles gleich aufgeschmolzen, die hitzeempfindlichen Öle natürlich später. Das führt halt dazu, dass anfangs viel weniger Fett im Glas ist, als am Ende. Kann das spätere Hinzufügen ein Problem sein? Hab auch nach jedem Hinzufügen nochmal hochtourig gerührt. Bei manchen Emus soll man dann ja eher sanft rühren nach dem Abkühlen oder?
Wäre es sinnvoll morgen nochmal 1 min hochtourig zu rühren?
Sonst kommts einfach in eine Sprühflasche. :)

Fragen über Fragen.. sorry.. hab schon so viel gelesen, aber in echt is dann halt alles ganz anders :argverlegen:

Danke dir schonmal!
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Blüten » 13. März 2019, 21:20

Hallo Mirabella,

willst Du wirklich für andere rühren? Ich würde mir das nochmal überlegen.

Wenn Du dann doch eine Emulgatoren Kombi für O/W Lotionen suchst, ist Lysolecithin und Phospholipon jedenfalls zu niedrig eingesetzt. Mit 4,5-5% sollten beide zur Stabilisation der Lotion schon zum Einsatz kommen, mehr als eine Milch wirst Du aber nicht erwarten können.
BergaMuls® ET 1 (INCI: Beta-Glucan and Pectin)z.B. ist ein guter “Start Emulgator”, der Deine FP bedient, relativ PH-Wert unempfindlich ist und gut kombinierbar mit LL ist und mehr Konsistenz gibt.
Nur mal so...
Liebe Grüße Birgit

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 13. März 2019, 21:40

Liebe Birgit,

danke für den Tipp ;) also für beide!

Ja ich merke auch grad, dass das mühsam ist, vor allem wenn man selber noch gar nicht weiß, was für einen passt. Das sollte vermutlich Priorität haben und da verzeiht man sich auch leichter mal einen Fehler :D

Hast du mit dem Rühren für andere denn schlechte Erfahrungen gemacht?

Bergamuls werd ich als nächstes ausprobieren!

Eine Handcreme mit 30% FP, Olivem1000 und etwas LL zur besseren Wasserfreigabe hab ich noch ganz gut hinbekommen am Nachmittag :yeah:
leider hab ich vermutlich eine Messerspitze Natrosol zu viel erwischt und sie ist etwas glitschig beim Auftragen und weißelt ziemlich, könnte auch etwas feuchter sein, ist aber auszuhalten und meine Hände sind so weich wie schon lange nicht mehr. :fred:
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Blüten » 13. März 2019, 21:48

Emulgatoren Kombis mußt Du für Dich selbst prüfen, da gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen. :)
Liebe Grüße Birgit


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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Nelli » 13. März 2019, 21:52

Warum Lysolecithin? Wie oben schon steht: es verflüssigt. Oder wolltest du eine flüssige Konsistenz?
Hast Du die Öle einzeln aufgeschmolzen und emulgiert oder hab ich dich da falsch verstanden?
LG Nelli


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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Lotti » 13. März 2019, 22:46

Mirabella hat geschrieben:
13. März 2019, 07:33
Hallo Lotti,
also das Lipodermin wegen dem Phosphatidylcholin und um die Wirkstoffe effektiver in die Haut zu transportieren. Aber jetzt wo ich nochmal drüber nachdenke is das vermutlich e zu viel des Guten und es reicht das Phospholipon alleine. War das auch dein Gedanke?
Ja, genau. Lipodermin "lockert" die Hautbarriere, Phospholipon stabilisiert sie, um es mal sehr vereinfacht zu sagen. Wie sich das Lipodermin in Bezug auf die Fluidisierung der Hautbarriere so junger Kleinkinderhaut auswirkt, weiß ich leider nicht, aber ich hätte Sorge, daß der Einfluss auch negativ sein könnte.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie groß der Wunsch ist, Kindern (bei mir waren es Kinder im nahen familiären Umfeld) bei Neurodermitis helfen zu wollen. Aber Fakt ist, daß die Zubereitung einer sicheren, wirkungsvollen Rezeptur für Kleinkinder mit Neurodermitis sehr viel Erfahrung und Routine im Rühren, ein sicheres Handling mit Rohstoffen und hygienisch einwandfreie Zutaten erfordert.
Aus diesen Gründen würde ich erst einmal davon abraten und Deiner Freundin erklären, daß Du erst noch mehr Erfahrung sammeln musst. Ich habe damals auch deswegen davon abgesehen, etwas zu rühren.
Die Barriereschutzbasis in Kombi mit 50% Sheabutter oder auch mehr ist vielleicht ein guter Anfang.
Ich hoffe, daß kommt jetzt nicht so Oberlehrerhaft rüber,
liebe Grüße
Lotti

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 14. März 2019, 03:04

@Birgit: :D werd ich machen :lupe:

@Nelli: Lysolecithin einfach weil ich dachte, dass sich gesätttigtes und ungesättigtes da vllt. gut ergänzt (wie bei den Ölen..?)
Also ich hab Sheabutter, Avocadin, BSB und Squalan mit dem Phospholipon erhitzt bis alles geschmolzen war. Dann hab ich das LL nach dem Abkochen ins heiße Wasser gegeben - hat sich aber eben nicht aufgelöst. Deshalb hab ichs kurz gemixt und dann zur FP gegeben und hochtourig gerührt. Nachdem alles etwas abgekühlt ist hab ich die Kakaobutter und die restlichen Öle dazugegeben - wieder gerührt. Dann die Wirkstoffe, PH-Wert kontrolliert und zuletzt den Alkohol. Hab ich da was falsch gemacht?

@Lotti: Nein kommt es nicht :) ich bin da ganz bei dir. Das Thema interessiert mich zwar prinzipiell und ich hab in den letzten Wochen sehr viel über die Neurodermitis recherchiert, aber je mehr ich lese, desto mehr wird mir klar wie komplex das Thema ist. Es gibt eben keine Lösung. im Sinne einer echten Lösung :/ , ich glaube das gilt es zu akzeptieren und das ist wahnsinnig schwer für alle Beteiligten. Eine Pflege zu finden die unterstützend wirkt und etwas Linderung verschafft, wär halt trotzdem schön. Vermutlich kann man einfach eine gute Basiscreme verwenden und je nach Bedarf ein Öl oder ein Hydrolat ergänzen, da hat man ja auch schon einige Möglichkeiten. Das mit der BSB ist ein guter Tipp, einen Ölbalsam in die Richtung hab ich ihr e schon gemacht. Dürfte ganz gut passen..

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Rabin » 14. März 2019, 08:43

Nach den Erfahrungen mit der (zugegeben) sehr leichten Neurodermitis meiner Tochter - bei uns hat es geholfen sie nach dem Baden mit Olivenöl einzureiben, wenn mal wieder ein Schub kam - bin ich bei:
hohe FP, also vllt. W/O und viel Okklusion kombiniert mit Linolsäure, wenn Wirkstofföle, dann gamma-Linolensäure, alpha-Linolensäure könnte je nach Ausprägung der ND zu viel des Guten sein.
Als Emulgator gerne Phospholipon, Lipodermin würde ich raus lassen.
Als Wirkstoffe evtl. Glycerin und/oder Panthenol.
Hydrolate nicht so unbedingt, es gibt irgendwelche Unverträglichkeiten und Du weißt nicht auf was das Kind reagiert.

Also:
FP: eine Butter, ein B0-Öl (Mandel, Olive, Avocado...), ein B3-Öl (hier wäre ich bei Traubenkern), evtl. noch ein Wachs und/oder BSB
Emulgator: Phospholipon, evtl. in Kombination bis 35% FP, ab 50% FP Olivem900
WP: Glycerin und/oder Panthenol.

Damit hättest Du eine Basiscreme, die Du später noch um Wirkstoffe und Wirkstofföle ergänzen könntest, wenn sie gut vertragen wird.
Liebe Grüße
Birgit

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 14. März 2019, 09:36

Hallo Birgit,

ja super das werd ich machen!
Shea
Avocado
Mohn
Nachtkerze
Olivem 900
Ceralan
Glycerin
Panthenol

Das hab ich alles da und is mal eine gute Basis :)

Danke dir für die konkreten Vorschläge :gut:

Alles Liebe :love:
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Rabin » 14. März 2019, 10:02

Dann lass mal den Rezepterechner glühen ;D
Bis jetzt ist es erst mal ein Konzept ;)
Nachtkerze würde ich zwischen 2 und 3% einsetzen, das Mohnöl so um 15%, Glycerin und Panthenol mit der empfohlenen EK im mittleren Bereich (hab die jetzt nicht im Kopf).
Liebe Grüße
Birgit

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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 14. März 2019, 10:35

Ok also ich frag mich jetzt noch wie ihr das macht wenn eig. die meisten Fettkomponenten hitzeempfindlich sind?
Ich würd nur Phytosterole, Olivem und BSB aufschmelzen. Das Olivem braucht ja um die 85 Grad, das wär ja f. d. Öle nicht so toll oder? Auch Shea geb ich immer erst nach dem Emulgieren rein.
Ich muss dann schon immer recht lange mit der Hand rühren damit sich alles gut verbindet. Hochtourig mag der ja nicht so oder doch?

Folgendes hab ich vor (Angaben in %)

FP 55

Sheabutter 10
Kakaobutter 2
Avocadin 5
BSB 1

Olivem 900 7

Mohnöl 15
Avocado 13
Nachtkerze 2

WP 45

Glycerin 2
Panthenol 2

Alkohol (70%) 7 (sind dann 15% d. WP)
etwas Vit E

Passt oder?
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Mirabella » 14. März 2019, 10:45

Gibts eig. einen W/O Rezeptrechner abgesehen vom Wollwachsrechner? Der normale sagt dann halt immer, dass die FP zu hoch ist für eine O/W Emulsion.. e klar ;)
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Re: Emulprot bei Lactoseintoleranz

Ungelesener Beitrag von Rabin » 14. März 2019, 10:46

Bis auf die Wirkstofföle vertragen die Buttern und Öle das kurzzeitige erhitzen, das geht ja nicht über Stunden.
Also alle Öle (bis auf die Wirkstofföle) mit dem Emu aufschmelzen.
Wenn Du jetzt Komponenten in der FP hast, die sehr hohe Temperaturen brauchen, kannst Du die B3-Öle als letztes dazu geben, wenn der Rest aufgeschmolzen ist, kurz bevor Du mit dem Emulgieren anfängst.
Liebe Grüße
Birgit

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